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Ein Projekt von rorup.net e.V.

Herzlich willkommen in
Rorup



Mittwoch, 4. September 2019permalink

Heimatverein Rorup bietet wieder „Obstpressen“ an!

Wie schon in vielen Jahren zuvor ist auch in diesem Jahr wieder auf Initiative des Heimatvereins  die „Mobile Obstpresse“

des Naturschutzbundes (NABU) in Rorup zu Gast. Der Termin in diesem Jahr ist Freitag, 27. September 2019, der

Standort ist erneut der Parkplatz vor der Grundschule.

Alle Interessenten, die Saft aus ihrem Obst gewinnen möchten, haben hier die Möglichkeit, für einen Kostenbeitrag von

nur 5,-- € pro 5-Liter-Kanister aus mitgebrachten Äpfeln leckeren Saft herstellen zu lassen.

Die angelieferte Obstmenge sollte mindestens 50 Kilogramm betragen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten

. Alle Anlieferer von Obst können davon ausgehen, dass rund 60 bis 70 Prozent aus der Obstmenge an Saft gewonnen

werden kann.

Um längere Wartezeiten zu verhindern, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann erfolgen online auf der

Internetseite der NABU unter  www.Obst-auf-Raedern.de oder der Telefonnummer 02373/3979540.

   

An diesem Tag hat man die Möglichkeit, hautnah zu erleben, wie das eigene Obst gewaschen, zerkleinert und zu Saft

gepresst wird. Dieser wird auf ca. 80 Grad Celsius erhitzt und dann in einem Kunststoffbehälter mit praktischem Zapfhahn

abgefüllt. Das Vakuum innerhalb des Behälters hält den Saft lange haltbar.

Da nur das selber mitgebrachte Obst verwendet wird, kann der Geschmack selber bestimmt werden. Es ist daher ratsam,

verschiedene Apfelsorten (süß und sauer) zu mischen. Um ein optimales Ergebnis hinsichtlich der Haltbarkeit und der

Qualität zu erzielen, wird empfohlen, im Vorfeld verdorbenes Obst auszusortieren.

 

Das Obst pressen in Rorup ist nur durch den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern des Heimatvereins möglich.

Nutznießer der gesamten Aktion sollen wieder die Kinder des Roruper Kindergartens und der Grundschule in Rorup sein.

Für beide Einrichtungen werden die Früchte der Streuobstwiese des Heimatvereins zu Saft verarbeitet und ihnen kostenlos

zur Verfügung gestellt. Hinsichtlich dieser Aktion für die Kindergarten- und Grundschulkinder würden sich die Verantwortlichen

des Heimatvereins über Obstspenden freuen.


Mittwoch, 4. September 2019permalink

In Rorup Vortrag über Weltreise

Am Mittwoch, 11. September, findet ab 15 Uhr im Bürgerhaus das nächste Monatstreffen der Roruper Senioren statt. Es geht dabei um das Thema "Ferne Ländern und fremde Kulturen". Peter Arning nimmt die Besucher mit auf seine vor einigen Jahren durchgeführte Weltreise. In einem Bildvortrag eröffnet er den Teilnehmern einen Einblick in die menschliche, kulturelle und landschaftliche Vielfalt unseres Planeten und erzählt von vielen Abenteuern sowie den vielen schönen Erlebnissen und Begegnungen auf seiner Reise, einmal um die Welt. Wer möchte, ist eingeladen, vorab um 14.30 Uhr an der heiligen Messe in St. Agatha teilzunehmen.

Quelle:
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Sonntag, 1. September 2019permalink

Erfolgreiche Hunde in Rorup

 

Am vergangenen Sonntag fand eine Prüfung für Hunde auf dem Gelände des Vereins für Deutsche Schäferhunde in Rorup statt. Leistungsrichter war Rainer Zöllner aus Arnsberg. Morgens früh ging es bei herrlichem Sport-Wetter in die Fährtenarbeit. Nachts hatte es geregnet und der Boden war feucht. In sehr guter Form präsentierte sich Sonja Pankoke mit dem Rüden Diego von Gut Hamicolt auf einer Fährtenhund-Fährte Stufe2. Hoch konzentriert, motiviert und mit viel Eifer arbeitete der Rüde die Fährte aus, fand alle ausgelegen Gegenstände und sicherte sich dafür die Höchstpunktzahl 100 Punkte mit der Note Vorzüglich und die Tagesbestleistung bei den Fährtenhunden. Insgesamt 8 Fährtenhunde gingen im Vorfeld der Landesmeisterschaft, die am 6 Oktober in Rorup ausgetragen wird, an den Start. Zweiter wurde Karsten Herglotz mit Atze vom Salmbreitenbach mit 98 Punkten, Dritte wurden punktgleich mit 96 Punkten Mathias Tuinte mit Onka von der Geißheide und Thomas Pankoke mit Bira vom Haus Vortkamp, gefolgt von Günter Schüttendiebel mit Quantos von Haus Heldmann, Sonja Pankoke mit Boston vom Haus Vortkamp, Melanie Kilinc mit Intschy vom Schloss Varla und Ulrike Schoepe mit Wilma vom Haus Lohe.

Bei den Sporthunden erarbeitete sich Andre Joost mit Hank vom Haus Rasko den Tagessieg mit 280 Punkte (Fährte 95 Punkte, Unterordnung 93 Punkte, Schutzdienst 92 Punkte), gefolgt von Franziska Jasper mit Falk von Gawall mit 270, Martina Geilmann mit Willy vom Haus Lohe 266 Punkte und Luisa Pankoke mit Quiesel von der Friesenklippe mit 263 Punkte.


Mittwoch, 28. August 2019permalink

Das Clubheim öffnet wieder

Nach Sommerpause kann der Treffpunkt in Rorup genutzt werden

Am 1. Februar hatte Brukteria Rorup mit der Neueröffnung seines Clubheims an jedem Freitagabend einen Testballon gestartet - und von Beginn an wurde das Angebot durch viele Roruperinnen und Roruper und auswärtige Gäste sehr gut angenommen. Woche für Woche fanden sich so zahlreiche Stammtische, Nachbarschaften oder auch Freundeskreise und Einzelpersonen am August-Wermeling-Sportplatz ein, um ein paar vergnügliche Stunden am Abend miteinander zu verbringen.

Nach einer mehrwöchigen Sommerpause will der Brukteria-Vorstand nun im Clubheim wieder voll durchstarten. Er lädt alle Interessierten, egal ob sie im Verein Mitglied sind oder nicht ein, sich an diesem Ort zu teffen. Los geht es bereits ab diesen Freitag, 30 August.

"Wir haben dabei etwas an den Öffnungszeiten gefeilt", erklärt die erste Vorsitzende des Vereins, Kirsten Hülsenbeck. Sie ergänzt: "Wir werden nicht mehr um 18 Uhr, sondern um 19 Uhr starten. Und dann auch im Regelfall, wenn genügend Gäste da sind, bis Mitternacht geöffnet haben." Kirsten Hülsenbeck sieht die jetzige Öffnung auch als zweiten Teil der Testphase, "bevor wird dann hoffentlich im neuen Jahr damit beginnen können, das Clubheim komplett zu renovieren und auf einen neuen, modernen Stand zu bringen", so Hülsenbeck.

Der Vorstand von Brukteria Rorup mit Kirsten Hülsenbeck (von links), Martin Kuhmann und Frederik Mühlenbäumer im Clubheim, das ab Freitag wieder für Treffen genutzt werden kann.

Quelle:
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Montag, 26. August 2019permalink

Dorfbegehung des Heimatvereins in Rorup.

Am Samstag, den 07. September 2019 lädt der Heimatverein  Rorup zu einer „Dorfbegehung“  in seinen schönen Ortsteil ein.

Die Einladung richtet sich nicht nur an die  Mitglieder des Heimatvereins, sonder soll alle Interessierten ansprechen, die eine Neugier an Rorup, seiner Geschichte und die historische Vergangenheit einiger Gebäude im Ort verspüren.

Die Veranstaltung wird federführend vom ersten Vorsitzenden des Verein, Bernhard Krümpel, vorbereitet und organisiert, der die Dorfbegehung auch mit seinem Wissen rhetorisch begleiten wird.

Schon heute darf man auf eine Mischung aus sicherlich ernsten Themen aber ganz bestimmt auch so mancher lustigen Anekdote  aus dem guten alten Rorup gespannt sein.

Das Interesse und vor allem das vielfältiges Hintergrundwissen von Bernhard Krümpel über „seinen“ Ortsteil, welches er an diesem Tag in seiner bekannten westfälischen Art weiter an die Teilnehmer weiter geben möchte, wird sicherlich für einen kurzweiligen Nachmittag sorgen.

Für die Führung ist ein Zeitfenster von ca. drei Stunden vorgesehen. Sie beschränkt sich auf den Ortskern von Rorup, so dass keine weiten Strecken zurück gelegt werden müssen.

Zwischendurch wird der Vorstand des Heimatvereins bei einer kurzen Pause für Sitzgelegenheit sorgen. Auch die Nutzung einer Toilettenanlage wird den Teilnehmer zwischendurch ermöglicht.

Treffpunkt zur Dorfbegehung ist am Samstag, den 07. September 2019 um 14:00 auf dem Parkplatz vor dem Roruper Bürgerhaus. 

Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich, die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Im Anschluss der Zeitreise in das alte Rorup besteht die Möglichkeit, den Nachmittag in geselliger Runde im Bürgerhaus ausklingen zu lassen. Hier steht Herr Krümpel dann auch für  Fragen aber auch Anregungen  zu  künftigen Veranstaltungen gerne zur Verfügung.


Montag, 26. August 2019permalink

Zweitagestour des Rouper Heimatverein begeistert die Teilnehmer.

Erschöpft aber völlig begeistert kehrten am Sonntag die Teilnehmer der geführten zweitägigen Fahrradtour des Heimatverein Rorup zurück.

Vom 24. bis zum 25. August 2019 organisierte der Heimatverein Rorup bereits zum 11-mal ein geführte, zweitägige Fahrradtour an und lud seine Mitglieder zur Teilnahme ein. Und auch für 2019 waren beim Anmeldetermin, der bereits im Dezember 2018 stattfand, schnell alle Plätze belegt.

Die Vorbereitung und Durchführung der Tour lag, wie in den letzten Jahren, wieder in den bewährten Händen von Ulli Artmann und Helmut Mevenkamp. Als Zielort hatten die Organisatoren das schöne Örtchen Vreden ausgesucht. Am frühen Sonntagvormittag trafen sich insgesamt 43 Teilnehmer auf dem Parkplatz vor dem Roruper Bürgerhaus und macht sich von dort bei hochsommerlichen Temperaturen auf in Richtung Kreis Borken.

Vollkommen begeistert waren die teilnehmenden Radler wieder von der ausgesuchten Streckenführung, die wie immer weit ab von Hauptstraßen lag und den Beteiligten eine entspanntes radeln auf vielen unbekannten Wegen ermöglichte.

Am Samstag wurde die Radgruppe zur Mittagspaus im Asbecker Gasthaus Reers erwartet, wo man sich für die Weiterfahrt stärken konnte. Den Nachmittag ließen die fleißigen Fahrradfahrer dann etwas gemütlicher angehen, so dass einer entspannte Kaffepaus in Ahaus-Wüllen nichts entgegen stand.

Nach 65 gefahrenen Kilometern wurde dann der Zielort Vreden erreicht, wo man im Hotel Meyering herzlich willkommen geheißen wurde. Nach der Zimmerbelegung und einer kurzen Pause wartete die Hotelküche mit einem deftigen Abendessen auf. Schnell waren die Anstrengungen des Tages vergessen und in geselliger Runde ließen die Teilnehmer in angeregten Gesprächen und mit kalten Getränken den Tag ausklingen.

Gut gestärkt beim morgendlichen Frühstücksbuffet hieß es am Sonntagmorgen auf zum  Rückweg, der an der Berkelroute entlang führte. Auch am zweiten Tag zeigten sich die Teilnehmer von ihrer sportlichen Seite, so dass die Gruppe rechtzeitig zur Mittagsrast im Gasthaus Rappers in  Nordvelen eintrafen.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des „Endspurts“ in Richtung Rorup der mit einer Kaffepause in einem netten Bauernhofcafe in der Bauerschaft Tungerloh-Probsting bei Gescher abgerundet wurde. Nach 52 gefahrenen Kilometern am Sonntag und somit insgesamt 117 zurückgelegten Kilometer erreichten die Radler gesund und ohne Fahrradpanne ihren Heimatort.

Zum Abschluss bedankte sich der 1. Vorsitzende Bernhard Krümpel bei den „Machern der Zweitagetour“ Ulrich Artmann und Helmut Mevenkamp für die tolle Organisation wobei beide von den Teilnehmern mit viel Applaus bedacht wurden.


Mittwoch, 21. August 2019permalink

Fahrt der kfd nach Havixbeck

Die kfd St. Agatha aus Rorup besucht das Sandsteinmuseum in Havixbeck. Am Freitag, 6. September, starten die Teilnehmer um 14.15 Uhr vom Roruper Kirchplatz aus. In Fahrgemeinschaften geht es dann zum Museum. Dort erwartet die Ausflügler eine Führung. Anschließend gibt es im wiedereröffneten Café Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis spätestens Montag, 2. September, bei Christel Schwering, Tel. (02548) 618. Auch Nichtmitglieder sind willkommen.

Quelle:
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Freitag, 16. August 2019permalink

Kleine Sommerreise der Roruper Senioren

 

Am vergangenen Mittwoch führte die traditionelle "kleine Sommerreise" der Roruper Seniorengemeinschaft nach Maria Veen. Mit einem Bus, gesponsert von der Sparkasse Westmünsterland, fuhr man gemeinsam zum Tagesziel, dem Benediktushof. Dort gab es im Rahmen einer kleinen Führung Interessantes und Beeindruckendes zu Aufgabe und Ausstattung dieser caritativen und gemeinnützigen Einrichtung zu erfahren, bevor man sich dann in der schon legendären Eis-Lounge des Benediktushofes an Kaffee, Kuchen und natürlich den besonderen Eisspezialitäten laben durfte. "Eine beeindruckende Einrichtung und ein rundum gelungener Nachmittag", so die einhellige Meinung der rund 40 Teilnehmer(innen).

Und die freuen sich auch schon auf den nächsten Seniorennachmittag in Rorup, am Mittwoch, dem 11. September. Da geht es wiederum auf eine Reise, diesmal allerdings mehr im Kopf, wenn Peter Arning die Teilnehmer in einem Bildvortrag mitnimmt auf seine Weltreise und ihnen dabei einen kleinen Einblick in die menschliche, kulturelle und landschaftliche Vielfalt unseres Planeten geben wird.


Montag, 5. August 2019permalink

Fährten-Seminar in Rorup

Auf Einladung der Landesgruppe Westfalen haben sich am vergangenen Samstag auf dem Gelände der Ortsgruppe Rorup 72 Teilnehmer zum Fährten-Seminar getroffen. Nach der Begrüßung übergab der Landes-Ausbildungswart Udo Wolters an die OG Rorup. Die Ortsgruppe Rorup hat die Präsentation in Theorie (morgens) und Praxis (nachmittags) übernommen. Im Praxisteil hat Karsten Herglotz aus Nottuln aufgrund der unerwartet hohen Teilnehmerzahl eine Gruppe übernommen.

Das Seminar im Vorfeld der Landesmeisterschaften der Fährtenhunde, die Anfang Oktober in Rorup ausgetragen wird, wurde von vielen Fachleute besucht, die sich über die neuesten Entwicklungen informieren wollten. Von der ersten Fährte über neue Erkenntnisse im Lernverhalten der Hunde, Motivation und Arbeitsfreude bis zu praktischen Hinweisen auch zur Landesmeisterschaft wurden alle Themen der Ausbildung in der Fährte angesprochen. Die Pausen luden zudem zum Fachsimpeln ein.


Donnerstag, 1. August 2019permalink

Kirchenchor im Wohnzimmer

Ein besonderes Konzert des Kirchenchores St. Agatha Rorup

Am vergangenen Dienstag war der Kirchenchor zu Gast bei Anne und Theo Lenz. In deren Wohnzimmer - und weil gutes Wetter - auch gleich auf der Terrasse, fand ein Wohnzimmerkonzert statt. Theo Lenz hatte beim diesjährigen Chorstiftungsfest einen Gutschein für dies private Konzert gewonnen und der wurde vom Chor jetzt eingelöst. "Dieser Gewinn ist etwas ganz Besonderes, gibt es ihn doch nicht einfach im Geschäft zu kaufen und ist er ganz individuell für die Gewinner und diesen Abend ausgestaltet", stellte die Vorsitzende, Ursula Deemann, bei der Begrüßung fest.

Ein schwungvolles Programm, mit humorvollen und fröhlichen Stücken hatte Chorleiter Georg Ahlers zusammengestellt. So konnte der Chor unter Beweis stellen, dass er nicht nur in der sakralen Musik zu Hause ist, sondern auch unterhaltsame weltliche Stücke zum Besten geben und damit begeisternd kann. Musikalisch gliederte der Abend sich in drei Teile. Begrüßt wurden Gewinner und Gäste mit Kanons und Lieder mit heiteren Melodien, die der Chor mit Herzblut und stimmungsvoll zu Gehör brachte. Der zweite Teil stand unter dem Motto „Von Jägern, Enten und auch Englisch“ und brachte die Stimmung mit heiteren Texten und eingängigen Melodien auf einen ersten Höhepunkt. Lange nach Einbruch der Dunkelheit verabschiedete sich der Chor mit stimmungsvollen Abendliedern. Endgültig Schluss war aber erst nach weiteren Zugaben, die euphorisch gefordert wurden. Besonders begeisterte dabei der Gassenhauer "Lauf Jäger, lauf". Den Gästen merkte man den Spaß am Zuhören und dem Chor die Freude am Singen in lockerer Atmosphäre sichtlich an. In den Pausen durfte das ein oder andere Kaltgetränk natürlich nicht fehlen und es gab reichliche Gelegenheiten zum gesellschaftlichen Austausch.

"Ein rundum unterhaltsamer Abend, der uns viel Spaß und Freude bereitet hat", so lautete das Resümee der Gastgeber und Gäste zu diesem einzigartigen Preis. Und wer weiß - vielleicht gibt es im nächsten Jahr auch wieder ein launiges, ganz privates Wohnzimmerkonzert vom Kirchenchor St. Agatha Rorup.

 

Nach der Sommerpause wird für den Chor erneut die Kirchenmusik im Fokus stehen; gestartet wird mit den Proben für eine Adventsvesper am 15. Dezember 2019 in der St. Agatha Kirche Rorup. Einstudiert werden vor allem adventliche und weihnachtliche Stücke. Wer Lust hat den Chor dabei gesanglich zu unterstützen oder einfach „reinschnuppern“ möchte, ist dazu herzlich eingeladen! Ab dem 17.09.2019 finden wieder jeden Dienstagabend, ab 20:00 Uhr, im Gemeindehaus Rorup, die wöchentlichen Chorproben statt. Weitere Informationen zum Chor gibt es auch auf der WebSit www.rorup.net/Kirchenchor.

 


Samstag, 27. Juli 2019permalink

Superhelden erobern Rorup

Von Tatjana Thüner

Die 60 Kids der Stadtranderholung der Pfarrgemeinde St. Joseph/St. Viktor hatten in den vergangenen zehn Tagen ein besonderes Programm. Für sie drehte sich von morgens bis abends alles um ihre persönlichen Lieblings-Superhelden: Von Spiderman über Batman hin zu Captain America waren dabei zahlreiche Helden vertreten.

Egal, ob sie nun bei einer QR-Code-Schnitzeljagd aktiv auf die Suche nach den Helden gingen oder aber sich beim Überwinden des "Spidermannetzes" selbst in die Rolle ihrer Lieblingshelden versetzen. Und auch bei Temperaturen bis zu 40 Grad zeigen sich die Kids motiviert und begeistert bei jedem Programmpunkt.

Für Leiterin Sara Mühlenbäumer ist gerade dies eine total schöne Erfahrung: "Ich arbeite gerade wegen des engen Zusammenhalts und der riesigen Motivation, egal ob in der Leiterrunde oder bei den Kids, gerne als Leiterin in der Stadtranderholung mit." Sie erklärt weiter: "Dieses Jahr ist das Thema unserer Freizeit Superhelden, dazu bereiten wir ein buntes Programm und thematisch passende Spiele vor. Die Planungsphase fing da bei uns schon im November letzten Jahres an." Neben den Spielen sind die Kinder sich bei ihrem Highlight der Stadtranderholung aber einig: "Der Tag im Ketteler Hof war einer der schönsten gemeinsamen Ausflüge." Auch Wasserschlachten beim heißen Wetter und eine Übernachtung in der Turnhalle durften nicht fehlen.

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Montag, 15. Juli 2019permalink

Patenschaft für Notfalltafel

rorup.net unterstützt Initiative

Rorup. Mit ihrer roten Farbe und der leuchtend gelben Schrift ist die Notfalltafel schon von Weitem zu sehen. Vertreter von Rorup.net e.V. brachten jetzt eine weitere dieser Tafeln an, diesmal an der Sitzgruppe auf der Streuobstwiese an der L580 Ecke Hövel. „Diese Tafeln dienen der besseren Orientierung bei einem Notfall“, sagt Günther Winkler vom DRK, der als Initiator die Aktion bereits 2011 ins Rollen gebracht hatte. 

Von Horst Legler


Brachten die neue Tafel an (v.l.): Paul Mühlenbäumer (rorup.net), Günther Winkler (DRK), Bernhard Volmer, Joachim Pollok (beide rorup.net) und Markus Möllers (Feuerwehr). Foto: Legler

Stresssituationen

Wer einen Notfall meldet, befindet sich in einer Stresssituation. Welche Rufnummer muss ich wählen und welche Informationen sind für die Leitstelle wichtig? Da ist die Auflistung auf der Tafel wichtig: „Wo ist der Notfall? - was ist geschehen? - wie viele Betroffene? - welche Verletzungen? - warten auf Rückfragen!“

Bei der Beantwortung der ersten Frage gibt es aber oft genug bereits ein Problem. Wo bin ich genau? Die Frage ist schwer oder gar nicht zu beantworten, wenn ich auf einem Spaziergang im Wald oder auf einer Fahrradtour durch die Gebiete bin. „Die Frage muss aber möglichst genau beantwortet werden, wenn der Rettungsdienst den Notfall schnell erreichen soll“, so Winkler.

Initiative in Rorup

Im Bereich Rorup ist auf Initiative von rorup.net, an der DRK, Feuerwehr, DLRG und THW beteiligt sind, jetzt bereits das 14. Schild von Paul Mühlenbäumer angefertigt und angebracht worden. Für sechs weitere Stellen liegen die Tafeln schon bereit und werden kurzfristig angebracht: Welter Bachauen, Verlängerung Straße Speckkamp, Ende Schulstraße, Bank in Holsterbrink, „Pastors Baum“ und Welter Schule. rorup.net übernimmt natürlich auch die Patenschaft für die Tafeln in Rorup, die regelmäßig kontrolliert, gereinigt und ggf. ersetzt werden. „Wir hoffen, dass andere Ortsteile dem Beispiel folgen werden“, ist der einhellige Wunsch.

Quelle:
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Montag, 15. Juli 2019permalink

Notruftafeln weisen den Weg

Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. engagiert sich bei Ausbau und Pflege

Ob bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall - in Situationen, in denen dringend Hilfe benötigt wird, ist jede Minute entscheidend. Im Wald oder auf einem Rad- oder Wanderweg im Außenbereich ist es schwierig, den Standort genau zu beschreiben. Doch gerade die genaue Standortbestimmung ist ausschlaggebend, damit die Hilfe schnell an den richtigen Ort geführt wird. "Da gehen schnell mal 20 bis 30 Minuten verloren, bevor man die Person gefunden hat.", berichtet Günther Winkler vom DRK aus der Erfahrung.

Um das zu verbessern, wurde in Dülmen vor acht Jahren durch Günther Winkler, zusammen mit den Hilfsorganisationen der Stadt Dülmen - DRK, Feuerwehr, DLRG und THW -, das Konzept der Notruftafeln aus der Taufe gehoben. In einem ersten Schritt wurden 17 Notruftafeln im Wildpark aufgestellt, weil hier oft Hilfe angefordert wurde, aber kaum jemand seinen Standort genau benennen konnte. Die durch ihre Signalfarben schon von weitem sichtbaren Tafeln enthalten alle wichtigen Informationen, die bei einer Notfallaufnahme erforderlich sind. Das Besondere, jede Notruftafel hat eine individuelle Nummer, durch die der Standort eindeutig bestimmt ist. Beim Notruf unter 112 braucht man zur Standortbestimmung so nur die Nummer der Tafel angeben. An Hand dieser Nummer kann die Kreisleitstelle in Coesfeld dem Notruf sofort den genauen Standort zugeordnen. Die Rettungsdienste bekommen diese Information digital in die Einsatzfahrzeuge übermittelt und können so der Ort direkt anfahren; hilfreich insbesondere, wenn eigenen Rettungsdienste gerade im Einsatz gebunden sind und ortsunkundige Kräfte aus anderen Bereichen eingesetzt werden müssen.

Die Praxis hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass das Konzept greift und Rettungs- und Notdienste damit schnell und gezielt an den jeweiligen Einsatzort geführt werden konnten. Markus Möllers, Löschgruppenführer der Roruper Feuerwehr, ist überzeugt von dem Konzept. Mittlerweile gibt es im Dülmen und seinen Ortsteile fast 100 solcher Tafeln. Aufgestellt an Rad- und Wanderwegen. Möglich wird dies, weil sich in den einzelnen Bereichen immer wieder -ortskundige- Unterstützer finden, die bereit sind bei Planung, Aufstellung, Pflege und nicht zuletzt der Finanzierung der Notfalltafeln zu helfen und sich einzubringen. Das vorhandene Netz kann so stetig ausgebaut und verdichtet werden.

Für Rorup hat sich die Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. dieser Aufgabe angenommen. Am vergangenen Freitag trafen sich dazu Vertreter des Vorstandes von rorup.net mit Herrn Günther Winkler und dem Roruper Löschzugführer Markus Möllers an der Streuobstwiese in Hövel, einem vor allem bei Radfahrern beliebten Rastplatz, um die erste von 7 weiteren Notfalltafeln im Bereich Rorup aufzustellen. Platziert an häufig von (Rad-) Wanderern frequentierten Wegen und Standorten, soll damit dazu beigetragen werden, Hilfe nicht ins Leere laufen zu lassen.


Montage der Notruftafel an der Streuobstwiese in Hövel
von li:  Paul Mühlenbäumer (rorup.net), Günther Winkler, Bernhard Volmer (rorup.net), Joachim Pollok (rorup.net), Markus Möllers (Löschzugführer Rorup)

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Donnerstag, 11. Juli 2019permalink

Spektakel am Abend

6. Etappe der SL-Laufserie am Freitag. IDU läuft mit

VON FLORIAN KÜBBER

Rorup. Mit dem 33. Roruper Abendlauf am Freitag, 12. Juli, geht die SL-Laufserie in die „zweite Halbzeit“. In Rorup besteht letztmalig die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an der kurzen oder langen Serie anzumelden und auf den anderen vier verbleibenden Strecken auf Punktejagd zu gehen. Der Hauptlauf in Rorup über 10 Kilometer startet um 19.10 Uhr. Zuvor wird gegen 18.50 Uhr wieder das Gruppenbild aller Laufserien-Teilnehmer in den Laufshirts auf der Rasenfläche hinter dem Sprecherwagen gemacht.


Um 18.50 Uhr wird am Freitag im Rahmen des Roruper Abendlaufes wieder ein großes Gruppenbild aller Laufserien-Teilnehmer gemacht – natürlich in diesem Jahr mit den roten Shirts.

„Die Vorbereitungen laufen gut und sind auch schon eingespielt, wir haben ein gut gewachsenes Orgateam, das den Abendlauf vorbereitet. Insgesamt haben wir rund 100 ehrenamtliche Helfer aus allen Abteilungen von Brukteria Rorup, aber auch von anderen Vereinen und Instittutionen wie dem Schützenverein, der Feuerwehr oder dem Schäferhundverein, im Einsatz“, so Rene Bertelsbeck vom zwölfköpfigen Orgateam für den Roruper Abendlauf

Nicht nur viele Sportler werden in Rorup an den Start gehen, auch an der Strecke werden wieder viele Zuschauer zuschauen und die Läufer anfeuern – nicht zuletzt auch, weil die Gewinner des Abendlauf-Preisausschreibens während der Veranstaltung gezogen werden.

„Die Läufer loben immer wieder die tolle Stimmung an der Strecke und im Zieleinlauf. Für diese sind natürlich hauptsächlich die Zuschauer verantwortlich. Sicherlich können wir uns auch in diesem Jahr auf sie verlassen“, so Orga-Chef Bertelsbeck.

Für ordentliche musikalische Unterhaltung wird auf der Strecke wieder das EventMobil Lilabedford sorgen. Nach einem Jahr Abstinenz hat Georg Feldbrügge dem Orga-Team für die diesjährige Auflage wieder seine Unterstützung zugesagt.

Ganz besonders freut sich das Orgateam über die Zusammenarbeit mit der AnnaKatharina-Emmerick-Grundschule Dülmen, insbesondere mit dem Schulstandort Rorup. Hier haben im letzten Jahr zahlreiche Mädchen und Jungen über die 1,5- und 3-Kilometer-Strecke teilgenommen.

Die Vorbereitung fand im Sportunterricht und teilweise sogar in der Freizeit statt. Hier haben sich dann engagierte Eltern darum gekümmert, die Kids mit Spaß und guter Laune an den Laufsport heranzuführen. Erstmals sind in diesem Jahr auch die Grundschulkinder aus Dülmen angesprochen worden. Hier sind alle gespannt, in welcher Teilnehmerstärke die Dülmener dann auch ihre Roruper Mitschülerinnen und Mitschüler auf der Strecke unterstützen werden.

„Aktuell haben wir schon 50 Anmeldungen von Roruper Schülern vorliegen.“

Auch der Vorstand der IDU (Interessengemeinschaft Dülmener Unternehmen e.V.) hat seine Teilnahme angekündigt. „Helen Swetlik, Ralf Stahlberg und Harald Wehmeyer laufen die 3 Kilometer, und Sonja Arning und ich laufen den Volkslauf. Die Trikots für uns werden von Fliesen Arning gesponsert. Unter dem Motto ,Dabei sein ist alles und Hauptsache Spaß haben’ laufen wir mit“, freut sich IDU-Vorsitzender Klaus Göckener auf den Abendlauf.

Eine Anmeldung für die Läufe ist noch bis heutigen Mittwochabend unter www.rorup.net/lauftreff möglich.
Eine Nachmeldung ist bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.


Der Jogginglauf über 3 Kilometer (Teil der kurzen Laufserie) startet um 18.10 Uhr ...


... während der Halbmarathon um 19 Uhr startet.

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Montag, 8. Juli 2019permalink

Ein ganzes Dorf hält zusammen

Rorup feiert seinen Heimatverein

Rorup. Heimat - das Wort ist ja zurzeit in aller Munde. Sogar Heimatminister gibt es inzwischen in Land und auch im Bund. Den Rorupern braucht aber nun wirklich niemand zu erklären, was sie mit dem Begriff Heimat anzufangen hätten. Von Markus Michalak


Die Vereine waren mit ihren Fahnenabordnungen vor Ort. Foto: Michalak

Denn Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Geschichtsbewusstsein, das zeichnet die Roruper nicht erst aus, seit sie vor 25 Jahren, 1994 also, ihren eigenen Heimatverein gründeten.

Fünf Roruper verliehen beim Jubiläumsfest im ökumenischen Gottesdienst am Sonntag ihrer Vorstellung von Heimat einen ganz besonderen Ausdruck. So sprach der Gründungsvorsitzende des Heimatvereins, Ernst Letterhaus, auf gut verständlichem Platt davon, wie gerne er am Sonntag nach der Messe das Bürgerhaus aufschlösse, um hier den Frühschoppen zu eröffnen. Auch für Maria Wortmann ist Rorup zur Heimat geworden, hat sie doch hier ihren Mann kennengelernt und ihre Kinder großgezogen.

Die Fahnenabordnungen der Vereine zeigten symbolisch: In Rorup stehen die Vereine fest zusammen, und wenn man gebraucht wird, dann hilft man einander. Und wüsste man das alles nicht sowieso, so spräche doch die lange Liste der Vereine und Unterstützer des Jubiläumsfestes, die Günter Hörsting aufzählte, für den starken Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. Strom und Wasser, die Hütten vom Weihnachtsmarkt, das nächtliche Aufpassen des Vereins für Schäferhunde:, der Ausschank durch den Schützenverein: Jeder im Dorf trug gerne seinen Beitrag zum Gelingen der großen Geburtstagsparty bei.

Nach den Grußworten wurde Jubiläum gefeiert, mit Live-Musik von der Band „Säss un een“, mit kalten Getränken und heißen Speisen und einer Hüpfburg für die kleinen Gäste. Zwei Kiepenkerle schenkten geistige Getränke aus, und die Freunde des Heimatvereins Wulfen zeigten alte Handwerkskunst vom Seilmacher über die Flachs- und Blaudruckgruppe.

Wer auf 25 Jahre Heimatverein zurückblicken möchte, kauft am Besten den Jubiläumsbildband in einer der beiden Banken vor Ort.

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Mittwoch, 3. Juli 2019permalink

Mit buntem Programm

Heimatverein Rorup feiert Sonntag ab 9 Uhr Silberjubiläum

Von Reimund Menninghaus

Mit einem großen Festtag begeht der Heimatverein Rorup an diesem Sonntag, 7. Juli, sein 25-jähriges Jubiläum. Die gesamte Bevölkerung ist zu allen Programmpunkten eingeladen - und für alle dürfte etwas dabei sein.

Auftakt ist 9 Uhr mit einem ökumenischen Wortgottesdienst mit Pfarrerin Susanne Falcke und Pastoralreferent Christian Rensing in der Kirche St. Agatha. "Wir erwarten von den Roruper Vereinen und Verbänden insgesamt zehn Fahnenabordnungen", freut sich Günter Hörsting, Mitglied des Vorstands des Heimatvereins Rorup und des vierköpfigen Jubiläums-Festausschusses, über die rege Beteiligung der örtlichen Vereine. Thema des Gottesdienstes ist "Heimat".

"Einige Personen werden bei dem Gottesdienst zu Wort kommen und sagen, was ihnen persönlich Heimat bedeutet", so Günter Hörsting. Musikalisch mitgestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor Rorup.

Nach dem Gottesdienst schließt sich etwa ab 10.30 Uhr ein Festakt auf dem Parkplatz vor der Kirche an. "Wir bauen dort ein rund 200 Quadratmeter großes Zeltdach als Regen- und Sonnenschutz auf. Dank der offenen Seiten können alle Anwesenden erleben, was unterm Zeltdach passiert", so Günter Hörsting.

Ab etwa 11.30 Uhr beginnt die Begegnung in geselliger Runde auf dem Parkplatz vor der Kirche, und der Luftballonkünstler Manfred Haardt ist vor Ort und zeigt, was man aus Ballons machen kann. Auch eine Hüpfburg - betreut vom Schützensparklub RDS (Roruper Dorf-Schützen) des Schützenvereins Rorup - steht für Kinder zur Verfügung.

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Mittwoch, 3. Juli 2019permalink

160 Jahre Kolping im Münsterland

Jubiläum wird mit besonderer Aktion in Rorup gefeiert

 160 Jahre: So alt wird das Kolpingwerk Diözesanverband Münster in diesem Jahr. Aus diesem Grund veranstaltet die Kolpingsfamilie unter dem Aktionsmotto "160mal X - mitmachen, mitmischen, miteinander" verschiedene Aktivitäten. Eine davon ist die besondere Altkleiderstation am Kirchplatz in Rorup. Jeweils am ersten Samstag im Monat von 8.30 bis 11.30 Uhr haben Roruper hier die Möglichkeit, ihre alten Sachen zu spenden. An diesem Samstag, 6. Juli, sind Bürger außerdem zu einem Kaffee am Kirchplatz eingeladen.

Alle Roruper sind eingeladen, ihre alten Klamotten mitzubringen und bei Kaffee von 8.30 bis 11.30 Uhr ins Gespräch zu kommen. Weitere Infos zur Aktion auf www.kolping-textilrecycling.de.

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Sonntag, 30. Juni 2019permalink

Wesenbeurteilung in Rorup

Am vergangenen Wochenende fand in der Ortsgruppe Rorup im Verein für Deutsche Schäferhunde die erste Wesenbeurteilung statt. Seit 2018 ist für die Zuchtzulassung der Schäferhunde eine erfolgreich teilgenommene Wesenbeurteilung notwendig. Diese wird in der Regel im Alter von 9 bis 13 Monaten abgenommen. Von den 17 vorgeführten Hunde konnten alle das Ziel erreichen und erhielten eine umfassende Beschreibung der Wesenseigenschaften.

Die Beschreibung der Weseneigenschaften erfolgt durch speziell ausgebildete Wesenbeurteiler. Dabei werden folgenden Eigenschaften überprüft. Unbefangenheit: Der Hund sollte sich von seinem Hundeführer an verschiedenen Körper- stellen und auch von einer fremden Person, z.B. Richter, anfassen lassen. Sozialverhalten: Interaktion mit Menschen, Einzelpersonen, Gruppen. Geräuschempfindlichkeit: Hier wird der Hund unterschiedlichen akustischen Reizen, wiez.B. Rasseln, Geräuschquelle Motor und als höchste Belastung der Schussprobe ausgesetzt. Bewegungssicherheit: Höhenempfindlichkeit (z.B. beurteilt anhand von Bewegungsverhalten auf Tischen) sowie die Beurteilung auf glattem Boden. Spiel- und Beutetrieb/Verhalten unter Belastung: Die Beurteilung erfolgt beim Spiel des Hundes mit seinem Besitzer (Teamwork), mit einer fremden Person (Beauftragter), zusätzlich wird die Intensität an blockierter Beute (Finderwille) sowie die Spielbereitschaft unter erhöhten Anforderungen (Wackeltisch) beurteilt. Nur ein Hund, der sich in seiner Umgebung wohlfühlt und mit der Situation zurechtkommt, kann spielen. Grundwesen: Verhalten bei der Vereinsamung und Begegnung mit einer fremden Person.

Die Beurteilung des Hundes erfolgt zum einen durch die genaue beschreibende Bewertung des jeweiligen Verhaltens (deskriptiv) und zum anderen durch Bonitätszahlen. Ausschlaggebend sind hier nicht allein die Reaktionen des Hundes, sondern wie und mit welchen Bewältigungsstrategien der Hund mit den einzelnen Situationen umgeht.

Durch die Beschreibung fällt es dem Hundebesitzer und anderen betroffenen Personen leichter, die Resultate der Wesensbeurteilung nachzuvollziehen. Mit der Vergabe von Bonitätszahlen besteht die Möglichkeit der Gewichtung von bedeutsameren Verhaltenssituationen. Außerdem ermöglichen die Bonitätszahlen das Führen von Statistiken und ermöglichen eine bessere Kontrolle der Wesensbeurteilung.

In Rorup gingen am Wochenende insgesamt 17 Teams an den Start, dabei auch drei Teams aus den Niederlanden. Alle konnten den Vorstellungen bis zu Ende durchführen und wurden beschrieben. Nur wenn ein Hund die Tests nicht mehr bereitwillig durchführt, wird die Bewertung abgebrochen.


Mittwoch, 26. Juni 2019permalink

Roruper Geschichte in 250 Fotos

Heimatverein gibt zu seinem 25-jährigen Jubiläum 204-seitigen Bildband heraus

Von Reimund Menninghaus

Ein Abriss zur Geschichte Rorups und - im letzten Kapitel - eine Darstellung zum 25-jährigen Bestehen und Wirken des Heimatvereins. Ansonsten aber über 250 Bilder. So präsentiert sich der neue 204-seitige vollfarbige Bildband "Rorup - dörfliches Leben - Geschichte in Bildern", den der Heimatverein Rorup anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums erstellt und 400 Mal bei der Firma Satzdruck in Lette hat drucken lassen. Am 7. Juli wird er erstmals beim großen Jubiläums-Festtag im Rorup verkauft. Buch-Stückpreis: 14,90 Euro.

Über einen Zeitraum von über zwei Jahren trafen sich Vereinsvorsitzender Bernhard Krümpel, Vereinsgeschäftsführer Ulrich Artmann und Harald Schmied, Leiter der Fachgruppe Archiv des Vereins, abgesehen von Ferienzeiten zweimal wöchentlich, um ein Konzept des Buchs zu erstellen, aus über 350 Fotos der vergangenen 130 Jahre eine Auswahl zu treffen und für Bilderläuterungen zu sorgen.

Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel "Ansichten vom Roruper Ortsbild im Wandel der Zeiten", "Bauerschaften", "Siedlungen", "Ländliches Leben - Landwirtschaft", "Postkarten" sowie "Gründung und Entwicklung des Heimatvereins Rorup e.V."

Neben Gebäuden und Straßenzügen sind auch viele Personen der Ortsgeschichte abgebildet, Landmaschinen früherer Jahrzehnte und die Personen, die mit ihnen arbeiteten. "Wir wollten auch den jüngeren Generationen zeigen, wie es in Rorup mal gewesen ist", so Bernhard Krümpel, der über einen großen Fundus Fotos verfügt und weiß, was sie darstellen. Weitere Quellen waren Archive sowie Roruper Privatpersonen, die persönlich um Fotos angesprochen wurden. "Ursprünglich hatten wir mit 180 Seiten Umfang kalkuliert. Aber dann wollten wir einfach einige Bilder nicht herauslassen, so dass es schließlich 204 Seiten wurden", so Harald Schmied, der das Gros der Layoutierung des Buchs vorgenommen hat.

Begeistert sind die drei Macher des Buchs von der Unterstützung durch die Druckerei Satzdruck: "Viele Bilder wurden dort nachbearbeitet, so dass die Fotos jetzt im Buch häufig noch ausdrucksstärker als im Original sind."

 

Bernhard Krümpel, Harald Schmied (von links) und (von rechts) Ulrich Artmann stellten den neuen Rorup-Bildband anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Heimatvereins Rorup vor. Daniel Tüllinghoff, Niederlassungsleiter der Volksbank Rorup, überreichte einen symbolischen 2 000-Euro-Scheck zur Mitfinanzierung des Buchprojekts. Foto: Menninghaus

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Montag, 24. Juni 2019permalink

Streifzug durch Rorups Geschichte

Bildband erscheint zum Heimatverein-Jubiläum

Von Kristina Kerstan

Wie viele Fotos im Jubiläumsbuch abgedruckt sind? Bernhard Krümpel, Ulrich Artmann und Harald Schmied überlegen kurz - und müssen dann passen. "Gut 250 Bilder", schätzen sie schließlich, werden es schon sein. Rund 250 Aufnahmen also, die einen Einblick geben in mehr als 130 Jahre Roruper Dorfgeschichte.

Und genau das war die Idee hinter dem Jubiläumsbuch, das der Heimatverein Rorup anlässlich seines 25-jährigen Bestehens herausgibt. "Rorup. Dörfliches Leben - Geschichte in Bildern" ist der Titel des 204 Seiten starken Werkes, das Krümpel, Artmann und Schmied in mehr als zweijähriger Arbeit zusammengestellt haben. Rechtzeitig zum Jubiläum, das am 7. Juli gefeiert wird, erscheint das Buch.

"Auf diesen Moment haben wir lange hingearbeitet", berichtet Artmann. Und gibt zu: "Am Anfang haben wir den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen." Aber nachdem die Gliederung des Buches einmal stand, habe es irgendwann einfach "Klick" gemacht, ergänzt Krümpel. Sehr diszipliniert arbeitete das Trio dann, traf sich über zwei Jahre lang zweimal die Woche. "Bis auf die Ferien und Urlaubstage haben wir das konsequent durchgezogen", erinnert sich Schmid.

Aus einem Fundus von mehr als 350 Fotos, die das Leben in Rorup in den vergangenen Jahrzehnten illustrieren, wählten die Drei Aufnahmen für das Jubiläumsbuch aus. Diese gliederten sie in sechs Kapitel. Eines dokumentiert zum Beispiel den Wandel im Roruper Ortsbild, eines ist den Bauerschaften gewidmet, ein anderes zeigt Postkarten.

Das letzte Kapitel befasst sich schließlich mit dem Roruper Heimatverein und seiner Geschichte. Die Bilder werden ergänzt durch kurze Erläuterungen. Als Einleitung gibt es zudem einen kurzen Abriss über die Roruper Geschichte.

Geholfen hat bei der Arbeit, dass schon 1998 der Heimatverein eine Ausstellung mit Roruper Fotos organisiert hatte. Viele Bilder waren damit bereits im Archiv des Heimatvereins vorhanden. Daneben sammelte das Trio weitere Aufnahmen von Privatleuten. Unterstützung kam zudem vom LWL und der Volksbank Rorup. Letztere spendete 2000 Euro für das Buch, das in einer Auflage von 400 Exemplaren bei der Satzdruck GmbH in Lette gedruckt wurde.

Das älteste Foto stammt dabei aus dem Jahr 1887 und zeigt Redemptoristen-Patres im Kloster Hamicolt. Rund eine halbe Stunde, so schätzt Artmann, mussten die Brüder damals für diese Aufnahme still sitzen. Daneben sind es viele Szenen aus dem alltäglichen Dorfleben, die der Bildband dokumentiert: Wellings Laden in den 60er-Jahren, Heuernte im Holsterbrink oder Kinder 1956 beim Schlittenfahren im Wortkamp. Aber auch neuere Aufnahmen vom Weihnachtsmarkt oder der 950-Jahr-Feier des Dorfes finden sich. "Wir wollen die Ansichten über das historische Rorup für die Nachwelt erhalten", fasst Krümpel zusammen.

Der Heimatverein Rorup feiert am Sonntag, 7. Juli, sein 25-jähriges Bestehen. Um 9 Uhr beginnt ein ökumenischer Gottesdienst, es folgt ein Festakt im Segelzelt auf dem Kirchplatz, später Programm und Aktionen. An dem Tag wird erstmals auch der Jubiläums-Bildband verkauft, er kostet 14,80 Euro. Später wird er im Dorf erhältlich sein.

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Freitag, 21. Juni 2019permalink

33. Roruper Abendlauf - sei dabei!

Der SV Brukteria Rorup lädt
ein: 33. Roruper Abendlauf
am 12.07.2019!
Sei dabei!

Sportplatz Rorup - Freitag, 12.07.2019 ab 17:30 Uhr
Pamperslauf (400 m) | 1,5 km | 3 km | 10 km | Halbmarathon
Nähere Infos und Online-Anmeldung unter:
https://www.rorup.net/lauftreff/
Wir freuen uns auf euch!!


 

 


Mittwoch, 19. Juni 2019permalink

"Gefühl von Freiheit auf dem Dach"

Interview mit Roruper Dachdeckermeister Jörg Welling Das Team von Dachdecker-Meister Jörg Welling ist auf den Dächern des Münsterlandes unterwegs. Nach seiner Ausbildung absolvierte er die Meisterprüfung und gründete 1998 zusammen mit Heiko Langener die eigene Firma in Hanrorup. Dass zu dem Beruf viel mehr gehört, als nur das Decken der Dächer, verriet der Roruper in einem Interview mit Streiflichter-Mitarbeiterin Lena Riekhoff.

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Freitag, 14. Juni 2019permalink

Luisa Pankoke wurde mit Quiesel von der Friesenklippe Deutsche Juniorenmeisterin in Agility A2

Am vergangenen Pfingstwochenende fand in Philippsthal die Deutsche Jugend und Junioren Meisterschaft im Verein für Deutsche Schäferhunde statt. Fast 370 Jugendliche stellen die Hunde im Bereich der Zucht (220 Teams), im Bereich Agility (95 Starter) und im Sporthundebereich (52 Teilnehmer) vor. Eine super Stimmung herrschte während der Meisterschaft mit Camping, Tage der Vorbereitung und dann auch an den Wettkampftagen am Sonntag und Montag.

Luisa Pankoke schaffte in den Qualifikationsläufen Agility A2 bei den Junioren sehr gute Zeiten, war nahezu fehlerfrei im Parcours unterwegs und stand schon vor dem letzten Start auf Platz 1, den sie sich dann auch nicht mehr nehmen ließ. Sie ist nun amtierende Deutsche Juniorenmeisterin in Agility A2. Die westfälische Mannschaft wurde dann auch Vizesieger.

Im Bereich der Sporthunde war unsere westfälische Vizesiegerin Franziska Jasper mit Falk von Gawall ebenfalls auf der Deutschen Meisterschaft. In den ersten beiden Abteilungen lief alles sehr gut, nur den letzten Teil konnte sie nicht erfolgreich abschließen.


Mittwoch, 12. Juni 2019permalink

KFD Rorup fährt zur Käseverkostung

Am Mittwoch, 26. Juni, fährt die kfd St. Agatha Rorup zur Hafenkäserei Söbbecke. Dazu treffen sich die Teilnehmer um 14 Uhr an der Kirche und fahren in Privat- PKW nach Münster. Bei einer Führung erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über die Käseherstellung. Anschließend soll der Nachmittag im Hafenviertel ausklingen. Die Kosten betragen 15 Euro (Führung und Fahrtkosten). Anmeldung bei Christel Schwering unter Tel. (02548) 618 bis zum 20. Juni.

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Mittwoch, 12. Juni 2019permalink

Mittsommer-Konzertreihe in der Klosterkirche Maria Hamicolt

Zweites Konzert der Reihe am Dienstag, 18. Juni Dülmen.

Durch die geöffnete Kirchentür hörte man die Vögel zwitschern, während drinnen Gertrud Jebing (Blockflöte) und Bernd Weimann (Orgel) die Komposition "Nachtigall und Kuckuck" erklingen ließen. Solche Momente machen den besonderen Reiz der Konzertreihe "Musikalische Abende bis Mittsommer" der städtischen Musikschule aus. Am Donnerstag erlebten die circa 200 Zuhörer in der Klosterkirche Maria Hamicolt ein abwechslungsreiches Programm, welches die Mitglieder des Ensembles "Continuo" auf gewohnt hohem künstlerischen Niveau dargeboten haben. Musik aus Barock, Klassik und Romantik wurde ergänzt durch zeitgenössische Werke. So brachte Ulrich Weimann mit der Sonate für Oboe solo von Carlotta Rabea Joachim ein Werk einer jungen Dülmener Komponistin zu Gehör. Der Solist spielte das Werk, für die Zuschauer unsichtbar, aus der Seitenkapelle, so dass man sich ganz auf Klang der Oboe konzentrieren konnte.

Das Ensemble Continuo, welches in wechselnder Besetzung auftritt, wurde komplettiert durch Sigrid Stratmann und Ulrike Strajhar (Querflöte), Thomas Stählker (Trompete), Barbara Kranz (Geige) und Birgit Lorson (Cello). Das zweite Konzert der Reihe findet, mit anderem Programm, am Dienstag, 18. Juni, in der Kirche St. Michael in Rödder statt. Nach dem Abend-Konzert sind die Gäste zu einem Umtrunk eingeladen.

200 Zuhörer verfolgten die Darbietungen des Ensembles Continuo.

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Sonntag, 2. Juni 2019permalink

Elmar Brügging ist König von Rorup

Elmar Brügging hat um 17.19 Uhr mit dem insgesamt 383 Schuss die letzten Reste des Vogels von der Stange geholt.

Er lieferte sich zuvor einen spannenden Dreikampf mit Martin Goßling und Fabian Pankoke. Ein sichtlich begeisterter König Elmar Brügging hat Mona Neukäter zur Königin auserkoren. Als Ehrenpaare stehen dem neuen Königspaar Andreas und Ulrike te Uhle sowie Tobias Kommeter und Wiebke Sollbach zur Seite. Als Mundschenkpaar fungieren Rainer und Conny Pölling.

Rorup.net e.V. wünscht ganz viel Spaß beim feiern. Lasst es krachen!!

 

 


Freitag, 31. Mai 2019permalink

Eine Frage an: Michael Döveling


Michael Döveling

Schon vor dem Schützenfest steht viel Organisationsarbeit an. Gibt es in Rorup besondere Veranstaltungen, mit denen das Schützenfest eingeleitet wird??

Michael Döveling, Vorsitzender Schützenverein Rorup: Abseits der organisatorischen Arbeit läutet sicherlich das Aufräumen des Platzes an der Vogelstange für alle Offiziere, Vorstandsmitglieder sowie den König die heiße Phase ein. Im Kleinen beginnen dann auch die verschiedenen Nachbarschaften und Sparclubs, die Straßen zu schmücken und sich so schon einmal einzustimmen. Eine Woche vor dem Vogelschießen findet dann das traditionelle Wegbringen der Fahne statt, unterstützt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Coesfeld. Das ist immer eine sehr gemütliche Veranstaltung - und dann weiß wirklich jeder im Dorf, dass das Schützenfest vor der Tür steht.

Das Königsschießen ist sicherlich ein Höhepunkt des Festes. Doch in vielen Vereinen gibt es im Laufe des Wochenendes immer kleine Besonderheiten. Welche sind das in Rorup und worauf können sich die Besucher in diesem Jahr besonders freuen?

Döveling: Schützenfest ist immer etwas Besonderes, gerade in so einem kleinen Ort wie Rorup, wo sich jeder schon seit Schultagen kennt. Ein Highlight für mich ist immer das Antreten am Sonntag, wenn der ganze Platz gesäumt ist von Schützen und dicht zusammengerückt werden muss, um alle unterbringen zu können. Die Besonderheit in diesem Jahr ist sicherlich, dass wir fünf neue Fahnenoffiziere haben, die dieses Jahr ihre Premiere erleben. Da werden sicherlich alle genau hinschauen, und ich auch.

Als Vorsitzender erlebt man ein Schützenfest sicher anders, als ein normales Vereinsmitglied. Wenn Sie sich das ideale Schützenfest wünschen könnten: Wie würde dieses Fest aussehen?

Döveling: Sicherlich ist das so. Solange bin ich als Vorsitzender ja auch noch nicht dabei und kann mich an meine Zeit als „normaler“ Schütze auch noch gut erinnern. Und ich finde unser Fest so, wie es ist, schon recht nah am Optimalen. Sicherlich würde ich mir wünschen, dass es der eine oder andere Club an der Vogelstange nicht ganz so übertreibt und dafür abends im Zelt wieder zuschlägt und mit uns den König feiert. Aber da haben unsere Schützen ein gutes Gespür für, und ich vertraue ihnen da voll und ganz. Ich freue mich schon sehr darauf, mit unserem neuen König und dem ganzen Dorf Schützenfest zu feiern.


Silbernes Thronjubiläum haben König Ernst Wiesmann (war 2006 Kaiser) und Königin Bernadette Merfeld (M.) mit den Ehrenpaaren Rita Wiesmann und Edmund Merfeld (r.) sowie Anne Kersen und Herbert Kersen.

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Freitag, 31. Mai 2019permalink

Ein Quintett für die Fahne

Fünf junge Offiziere proben für den großen Auftritt

Von Kristina Kerstan


Das sind die neuen Fahnenoffiziere der Roruper Schützen (v.l.): Robin Springeneer, Johannes Conrad, Alexander Albers, Alexander Bertling und Mike Wessling. DZ-Foto: privat

RORUP. Nein, aufgeregt ist Mike Wessling nicht. Noch nicht. „Das kommt vermutlich eine Stunde vorher“, sagt der 24-Jährige und lacht. Schließlich weiß er: Am Sonntag, beim Antreten auf dem Kirchplatz, werden alle Augen auf ihn und seine Mitstreiter gerichtet sein. Und natürlich auf die Fahne des Roruper Schützenvereins, die die jungen Männer dann präsentieren werden.

Mike Wessling, Alexander Albers, Alexander Bertling, Robin Springneer und Johannes Conrad sind die fünf neuen Fahnenoffiziere der Roruper Schützen, die in diesem Jahr Premiere feiern. Erstmals sind sie verantwortlich für das Präsentieren der Fahne, tragen diese beim Marsch oder bei Gottesdiensten.

Ihre Vorgänger, Ernst Wiesmann, Franz Merfeld, Edmund Merfeld, Reinhold Mosler und Reinhard Wessling (Vater von Mike), hatten sich auf der letzten Generalversammlung nach insgesamt 188 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet. Ob die junge Garde ebenfalls so lange im Amt bleiben will? „Ich verspreche keine 200 Dienstjahre“, antwortet Mike Wessling lachend. „Wenn wir auch die 188 schaffen, haben wir wohl ausgedient.“

Einmal haben sich die jungen Offiziere, alle zwischen 21 und 28 Jahre alt, bereits mit ihren Vorgängern zusammengesetzt und alles durchgesprochen: Wann muss die Fahne aus der Vitrine im Bürgerhaus geholt werden, was ist bei Regen zu tun. Im Einsatz sind immer drei Fahnenoffiziere gleichzeitig: Einer trägt die Fahne, zwei weitere jeweils die Säbel.

Am Montagabend wurde zudem geübt. Denn am Sonntag wird die Fahne im Stechschritt präsentiert, erläutert Wessling. „Wichtig ist, dass das synchron läuft und sich keiner vertritt.“ Praktisch fürs Training: Die neuen Fahnenoffiziere kommen alle aus den Bauerschaften Holsterbrink, Hanrorup und dem Kirchspiel - und wohnen gerade einmal 800 Meter voneinander entfernt.

Ganz aufhören wird die alte Fahnenoffizier-Garde, auch Ehrengarde genannt, künftig allerdings nicht. Denn wenn die Jüngeren in der Woche beispielsweise bei Hochzeiten oder Beerdigungen keine Zeit haben, springen ihre Vorgänger ein. Tatsächlich, so verrät Mike Wessling, wird der erste Auftritt der neuen Offiziere teilweise bereits kurz vor dem Schützenfest sein, am 31. Mai bei einer Goldhochzeit: Zwei Neulinge und ein Mitglied der Ehrengarde werden dann mit der Fahne die Roruper Schützen vertreten.

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Freitag, 31. Mai 2019permalink

Als der Major König wurde

Robert Wulf und sein Thron danken ab


Ein Jahr lang waren (v.l.) das Ehrenpaar Jutta Wulf mit Raimund Elster, Königin Danny Elster mit König Ro-
bert Wulf sowie das Ehrenpaar Beate Albers und Thomas Albers im Amt. DZ-Fotos: privat

RORUP (krk). Dieser Thron muss am Wochenende abdanken: Ein Jahr lang haben König Robert Wulf und Königin Danny Elster die Roruper Schützen regiert, unterstützt von den Ehrenpaaren Jutta Wulf und Raimund Elster sowie Beate Albers und Thomas Albers.

Wulf hatte sich 2018 die Regentschaft in einem Vierkampf gesichert. Nach 200 Schuss mit dem Klein- war Zeit für das Großkaliber. Jetzt lichteten sich die Reihen, bis nur noch vier Anwärter übrig blieben: Christian Jasper, Markus Möllers, Fabian Pankoke - und Robert Wulf. Mit dem 416. Schuss holte er um Punkt 16.30 Uhr den Vogel von der Stange - und gerade bei seinem Sparclub GSG 12 war daraufhin der Jubel groß.

Allerdings sorgte Wulf auch dafür, dass der Schützenverein aktuell etwas umplanen muss. „König Robert ist eigentlich Major in unserem Schützenverein“, berichtet der Vorsitzende Michael Döveling. „Und somit muss übergangsweise für dieses Jahr unserer ehemaliger Adjutant Frank Bäumer wieder einspringen und den Posten auf dem Pferd erfüllen.


Im Jahr 1969, also vor 50 Jahren, regierte der mittlerweile verstorbene Bernhard Kerkeling an der Seite von Königin Martha Rüsch.

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Mittwoch, 29. Mai 2019permalink

Fünf gehen, fünf kommen

Die neuen Fahnenoffiziere: von rechts Mike Wessling, Alexander Bertling, Alexander Albers, Johannes Conrad und Robin Springeneer lösen die bisherigen Fahnenoffiziere ab.

 

Neue Generationen der Fahnenoffiziere in Rorup

Es ist der Beginn einer neuen Generation. Auf der letzten Generalversammlung haben sich die Fahnenoffiziere Ernst Wiesmann, Franz Merfeld, Edmund Merfeld, Reinhard Wessling und Reinhold Mosler nach insgesamt 188 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In ihrem ersten Jahr starten mit viel Vorfreude fünf neue junge Männer, um das Erbe ihrer Vorgänger anzutreten. Reinhard Wessling wird von seinem eigenen Sohn Mike Wessling beerbt. Des Weiteren treten Alexander Albers, Alexander Bertling, Robin Springeneer und Johannes Conrad ihren Dienst an. "Eigentlich sollte die Übergabe schon vor zwei Jahren stattfinden", verrät Mike Wessling. Dieses Jahr hat es dann doch geklappt und die neue Generation freut sich auf den Karrieresprung vom Schützen zum Offizier. "Wir treffen uns vorher nochmal, damit die Abläufe sitzen."

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