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Ein Projekt von rorup.net e.V.

Herzlich willkommen in
Rorup



Donnerstag, 26. März 2020permalink

Schüler helfen der heimischen Vogelwelt

Tierischer Spaß bei Nistkastenbau

Rorup. Der Förderverein der Grundschule Rorup hat vorgesorgt: Noch schnell vor den verordneten Einschränkungen wegen des Coronavirus waren 22 Schulkinder und acht Eltern oder Großeltern der Einladung des Vereins gefolgt und bauten gemeinsam mit dem Vorstand im Werkraum der Grundschule zahlreiche Nistkästen für heimische Vögel.

Nachdem zunächst gemeinsam besprochen wurde, welche Vögel in den hiesigen Gärten anzutreffen sind, wurde dann erläutert, welche verschiedenen Nistmöglichkeiten die einzelnen Arten bevorzugen. Im Anschluss bauten die fleißigen Helfer Meisenkästen, Halbhöhlen (unter anderem für Rotkehlchen, Bachstelze, Hausrotschwanz), Staren- und Baumläuferkästen zusammen. Die vorbereiteten Bausätze wurden dabei finanziert aus Fördertöpfen der Stadt Dülmen und Zuschüssen des Fördervereins. Voller Stolz konnten alle Kinder später einen Nistkasten mit nach Hause nehmen und im heimischen Garten aufhängen.

Alle weiteren Kästen wurden im Roruper Park und an den Bäumen auf dem Schulhof montiert, um so den Vögeln hier weitere Nistmöglichkeiten zu bieten. „Die Aktion haben wir kurzfristig in Abstimmung mit dem NABU ins Leben gerufen. Toll, dass so viele Kinder das Angebot angenommen und geholfen haben“, freute sich Elmar Brügging, Vorsitzender des Fördervereins der Roruper Grundschule. Die aufgehängten Kästen sollen im Herbst gereinigt werden, sodass sie auch in der nächsten Saison wieder genutzt werden können. Dann plant der Förderverein auch eine Wiederholung seiner Bastelaktion.

Quelle:
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Montag, 23. März 2020permalink

Hilfs-Hotline der Kirchengemeinde

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Ehren und Hauptamtlichen Mitarbeiter der Pfarrei,

Viele von Ihnen haben im Zuge der Corona – Krise  sich bereits Gedanken gemacht, wie wir gerade die älteren und vorerkrankten Menschen in unseren Gemeindeteilen in der Versorgung unterstützen können, die in den kommenden Wochen Hilfe brauchen, weil sie vor Ort keine Familie oder Nachbarschaft haben, die für sie mitsorgen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Dülmen hat sehr schnell bereits eine Hilfehotline für alle Dülmener konfessionsübergreifend auf den Weg gebracht. Unsere Pfarrgemeinde hat ebenso wie die Pfarrei Hl. Kreuz nach Rücksprache mit der Ev. Kirchengemeinde überlegt, diese sich schon gut organisierte Hilfe mit zu unterstützen und so unsere  gute ökumenische Kooperation zu pflegen und Doppelstrukturen zu vermeiden.

Wir sind der Evangelischen Kirchengemeinde, insbesondere Diakon Ralf Kernbach sehr dankbar für Ihr schnelle Initiative und die schon gute geleistete  Koordination und laden Sie alle ein, diese Hotline und Hilfe nach besten Kräften auch mit Werbung und ggfs. eigener Mithilfe engagiert zu unterstützen.

Über unser Homepage und unsere Facebookseite weisen wir besonders darauf hin.

Bitte unterstützen sie die Hilfs-Hotline der Ev. Kirchen

Über unser Homepage und unsere Facebookseite weisen wir besonders darauf hin.

Bitte unterstützen sie die Hilfs-Hotline der Ev. Kirchengemeinde für alle Dülmener Bürger aus Stadt und den Ortsteilen in guter ökumenischer Kooperation: 

1. Wer gerade das Haus hüten soll und darauf angewiesen ist, dass andere Besorgungen für ihn/sie erledigen: Möge sich bitte melden.

2. Wer gerade Zeit und Luft hat, um anderen Menschen zu helfen, die gerade nicht vor die Tür sollen: Möge sich bitte melden.

3. Wer von jemandem weiß, dem Zuwendung, und sei es nur ein Telefonat, gut täte: Möge sich bitte melden.

Ansprechpartner der Hilfs-Hotline: Diakon Ralf Kernbach aus der Ev. Christusgemeinde : Er kümmert sich darum, dass Hilfe und Hilfsbedarf zueinander finden:

Er ist erreichbar:

bis zu den Osterferien: Montags bis Freitags von 9-15 Uhr
Telefonnummer: 02594 - 913515 (falls er gerade nicht ans Telefon gehen kann: Bitte den AB nutzen)
Email: ev-jugend.duelmen@freenet.de

weitere Infos unter: evangelisch-in-duelmen.de


Samstag, 21. März 2020permalink

Heimatverein Rorup sagt Kulturabend ab

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus muss der  Heimatverein Rorup auch seinen Kulturabend am Samstag, den 28. März 2020 absagen.

An diesem Abend sollte die italienische Künstlerin „La Signora“ in den Räumlichkeiten des Autohauses Wilstacke und Growe mit ihrem Programm „Die Schablone in der ich wohne“ auf der Bühne stehen.

Aufgrund der Beliebtheit der Komödiantin war dieser Termin bereits vor zwei Jahren mit der Künstleragentur vereinbart worden. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen des Roruper Heimatvereins, noch in diesem Jahre einen Ersatztermin für den Kulturabend 2020 anbieten zu können. „La Signora“ hat  ihre Auftritt in Rorup nun für Samstag, den 01. August 2020 zugesagt.

Die bereits erworbenen Karten behalten für diesen neuen Termin natürlich ihre Gültigkeit.

Wer aus terminlichen oder anderen Gründen jedoch diesesAngebot nicht wahrnehmen kann, wird die Möglichkeit erhalten, seine Karte gegen Erstattung des vollen Eintrittspreises zurück zu geben. Die genauen Modalitäten für die

Rücknahme dieser Karten wird vom Vorstand des Heimatvereines Rorup bekannt gegeben, sobald sich die bedrückende Lage rund um die Verbreitung des Corona-Virus hoffentlich entspann hat.


Freitag, 20. März 2020permalink

Vorübergehende Schließung der Volksbank-Niederlassung in Rorup

Aus aktuellem Anlass schließt die Volksbank Nottuln ab Montag 23.03.2020 in Appelhülsen, Darup und Rorup bis auf Weiteres die Niederlassungen. Der SB-Bereich in den Niederlassungen steht weiterhin zur Verfügung. Ebenfalls werden die Briefkästen regelmäßig geleert.

Die Mitarbeiter sind telefonisch oder per email zu erreichen.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Internetseite www.volksbank-nottuln.de/corona.


Freitag, 13. März 2020permalink

Bildervortrag Norwegen von rorup.net wegen Corona verschoben

Wir müssen Sie heute alle darüber informieren, dass wir auf Grund des Corona Virus den Bildervortrag heute Abend im Autohaus Wilstacke und Growe auf einen anderen Termin verschieben müssen.

Wann wir diese Veranstaltung durchführen, können wir heute noch nicht sagen. Wir halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Sollten Sie jedoch an dem neuen (noch fest zulegenden) Termin keine Zeit haben, erstatten wir Ihnen den Eintrittspreis zurück.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis

 


Freitag, 6. März 2020permalink

Faszination Norwegen

Eine Erlebnistour per Land-, Wasser- und Luftweg

Norwegen, ein Land voller Schönheit und voller unterschiedlichster Eindrücke - ein Land zum Verlieben. Möglichkeiten dieses Land zu erkunden gibt es viele. Eine Umweltschonende und eine, die Gelegenheit bietet dieses faszinierende Land in all seinen Facetten zu erleben, bietet die Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. am 13. März. In einem etwa anderthalbstündigen Dia-Vortrag berichtet dort der Reisejournalist Wolf Leichsenring über seine mehrmonatige Tour durch Norwegen, bei der er sich dem Land aus ganz unterschiedlichen Perspektiven genähert hat. Sein Diavortrag erzählt davon und nimmt uns mit in die ganz unterschiedlichen und unglaublich faszinierenden Sphären dieses bilderbuchhaften skandinavischen Landes.

 

Überschrieben mit "Sanfte Küsten - Spitze Berge" erkundet er auf dem Landweg zunächst SÜDNORWEGEN, die sogenannte „skandinavischen Adria“. Auf verschneiten Straßen geht es später weiter in nördlicher Richtung bis zum Sognefjord, über Fjelle und entlang bezaubernder Fjordstraßen.

Einen Perspektivwechsel bietet die Schiffsreise mit einem Postschiff der Hurtigruten von der Stadt Bergen bis zur nördlichen Endstation Kirkenes, dicht an der Grenze zu Russland. Der Blick auf Norwegen, vom Fjord oder auch offenem Meer aus, gestaltet sich sehr unterschiedlich im Vergleich zur Straßenoptik.

Das Beste kommt natürlich immer zum Schluss: Von Tromsö aus geht es per Flugzeug nach Spitzbergen, der arktische Inselgruppe mit Dauerfrost. Verschiedene Exkursionen führen die Zuschauer und Zuhörer in die Gletscherwelt des gigantischen Isfjorden sowie zu (ehemaligen) russischen Siedlungen inmitten unwegsamem Gebirge. Ausgangspunkt ist dabei Spitzbergens Hauptstadt, Longyearbyen.

 

Wer mit möchte auf diese faszinierende Reise, hat dazu am Freitag, den 13. März 2020, um 19:30 Uhr, in der Ausstellungshalle des Autohauses Wilstacke & Growe, in Rorup, die Gelegenheit. Karten hierfür gibt es in den Roruper Filialen von Sparkasse und Volksbank sowie bei der Geschäftsstelle Dülmen-Marketing und der VHS (Alte Sparkasse) zum Preis von € 6,-.

Infos zum Vortragenden auch im Internet unter http://ga-wo.leichsenring.net/reisen

 


Mittwoch, 4. März 2020permalink

Restkarten für Kulturabend

Der Heimatverein Rorup bietet noch Restkarten für den diesjährigen Kulturabend mit der Künstlerin "La Signora" am Samstag, 28. März. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Autohauses Wilstacke und Growe statt. Die Eintrittskarten können zum Preis von 25 Euro bei der Volksbank in Rorup, Hauptstraße 9, erworben werden. Im Preis enthalten ist ein Begrüßungsgetränk und Fingerfood in der Veranstaltungspause.

Quelle:
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Mittwoch, 4. März 2020permalink

Nutzkräuter kennenlernen

Es gibt schätzungsweise mehr als 1000 Nutzkräuter. Pflanzen die gebraucht werden, um Speisen zu würzen, Krankheiten zu heilen oder zu lindern oder um Duftstoffe für Kosmetika herzustellen. Beim nächsten Treffen der Roruper Seniorenrunde wird darüber berichtet. Dazu gibt es Tipps, welche Kräuter sich besonders eignen, um auf dem Balkon oder im Garten angepflanzt zu werden. Beginn ist am Mittwoch, 11. März, um 15 Uhr im Bürgerhaus. Nach einer Kaffeetafel startet Marie-Luise Breitkopf mit ihrem Vortrag zum Thema.

Quelle:
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Mittwoch, 4. März 2020permalink

Flohmarkt am Freitag in Rorup

An diesem Freitag, 6. März, gibt es im Kindergarten St. Agatha Rorup am Kirchplatz 4 einen "Late-Night"-Flohmarkt. Einlass ist um 19.30 Uhr. Es werden Spielzeug, Kleidung und Bücher für Eltern und Kinder geboten. Außerdem gibt es Cocktails und Fingerfood. 20 Prozent des Verkaufserlöses kommen dem Kindergarten zugute. Die Nummernvergabe übernimmt Birte Geldermann, Telefon (0176) 32499670.

Quelle:
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Donnerstag, 20. Februar 2020permalink

Neues Spielgerät und neuer Fernseher für SV Brukteria Rorup

Im Sommer hat der SV Brukteria Rorup entschieden, Soccerwatch auf dem Sportplatz zu installieren. Das Videoportal ermöglicht es, Amateursport im Internet zu sehen. "Es war schnell klar, dass der bisherige Fernseher im Clubheim nicht ausreichen würde, um die Funktionen nutzen zu können", heißt es von Seiten der Brukteria Rorup.

Mit Hilfe der Volksbank Nottuln konnte ein großes, modernes TV-Gerät angeschafft werden, das auch nach dem Umbau des Clubheims ausreichend sein wird. Zur Freude aller Gäste hat auch das ein oder andere frei empfangbare Bundesligaspiel für einen geselligen Abend im Clubheim gesorgt. Zusätzlich zum Fernseher konnte der Sportverein dank der 1000-Euro-Spende noch ein Spielgerät für die jünsten Zuschauer anschaffen.

Brukteria-Chefin Kirsten Hülsenbeck dankt Volksbank-Vertreter Daniel Tüllinghoff.

Quelle:
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Donnerstag, 20. Februar 2020permalink

Anmelden für Fahrt der kfd nach Trier

Die kfd St. Agatha unternimmt in der Zeit vom 8. bis 10. September eine Fahrt nach Trier und Umgebung. Neben einer Stadtführung und einer Weinprobe bleibt auch Zeit für einen Stadtbummel und einen Ausflug zur Saarschleife. Auf der Rückfahrt ist außerdem ein Stopp in Luxemburg geplant. Für diese Fahrt gibt es noch freie Plätze. Weitere Informationen und Anmeldung - auch gerne von Nichtmitgliedern - bei Maria Wemhoff-Röschenkemper, unter Tel. (02548) 390. Anmeldungen sind bis Freitag, 28. Februar, möglich.


Montag, 17. Februar 2020permalink

Wenn die Ehefrau das Polizeiverhör übernimmt

Roruper Seniorenrunde feiert Karneval


 

"Trotz S A B I N E seid ihr alle hergekommen

und habt jetzt im Saale Platz genommen.

Denn die Laun´ vermiesen lassen wir uns nimmer

auch nicht von so´nem stürm´schen Frauenzimmer.",

so begann Joachim Pollok, Leiter des OrgaTeam der Seniorenrunde, seine launig gereimte Begrüßung im vollbesetzten Bürgerhaus. Was folgte war eine bunte Mischung von Sketchen, Musik und Gesang, bei der die Zeit nur so verflog.

Lustig, fröhlich und amüsant ging es zu, nicht zuletzt, weil zwei Damen die Runde mit flotten Weisen auf dem Akkordeon und gesanglich unterstützten und vier Damen der Roruper Theatergruppe ein buntes Programm zusammengestellt hatten. In verwegenen Verkleidungen und toll geschminkt brillierten die Akteurinnen in ihren Rollen. So ließen in dem Sketsch "Vernehmung" Mechthild Stegemann, Dettie Merfeld und Daniela Wieskus kein Auge trocken bleiben. Wurde doch hier der Vorgeladene, der in liebevoller Begleitung seiner Ehefrau kam, bei der Vernehmung von dieser derart in die Mangel genommen, dass kein gutes Haar an ihm mehr übrig blieb. Eine unerwartete Wendung erfuhr die Geschichte dann, als dem Polizisten klar wurde, dass das Paar schon 18 Jahre verheiratet ist. Und das erschien ihm wirklich Strafe genug für den Beschuldigten und Grund genug dafür, dessen Akte zu schließen.

Viele Lacher gab es auch, als Dorothee Grotthoff und Mechthild Stegemann zu einer Hungerkur schwadronierten. Die eine Dame, konnte sich da bei ihrer Bekannten gar nicht genug beklagen, über die große Mühsal und das bittere Leid, dass ihr die verordnete Hungerkur bereitet und sonnte sich dabei in viel Mitleid und Verständnis ihrer Bekannten. Schnell vorbei war´s damit aber, als herauskam, dass die Kur noch gar nicht angefangen hatte und wohl nur die Phantasie mit ihr durchgegangen war.

Zwischen den einzelnen Schwänken gab´s Musik, fröhliche Lieder wurden geschmettert und schunkelnd blieb die Runde in bester Stimmung. Begonnen hatte der Seniorennachmittag mit dem Angebot zur Teilnahme an einer gemeinsamen Messe in St. Agatha. Anschließend gab es dann für alle Kaffee, Berliner und leckere Schnittchen. Insgesamt waren es fast 50 Senioren, die im Bürgerhaus ein paar vergnügte Stunden verbrachten. "Es ist schön, wenn wir mit unserem Programm den Nerv treffen und die Ü 60ziger augenscheinlich Freude daran haben" so Joachim Pollok.
Die Senioren zollten jedenfalls allen kräftigen Applaus und bedankten sich bei den engagierten Akteuren mit einem netten Geschenk.

Die nächste Veranstaltung dere Rouper Seniorenrunde findet am 11. März statt; da geht es um (Küchen-) kräuter im Allgemeinen und Besonderen und wie man sie im Garten oder auf dem Balkon anbauen und ziehen kann.

Wenn die Ehefrau die Vernehmung leitet, bleibt kein Auge trocken

Lebensfreude pur

 

 


Freitag, 14. Februar 2020permalink

Restkarten für Roruper Kulturabend erhältlich.

Der Heimatverein Rorup macht darauf aufmerksam, dass der Vorverkauf für den diesjährigen Kulturabend

mit der Künstlerin „La Signora“ am 28.03.2020 in den Räumlichkeiten des Autohauses Wilstacke und Growe

abgeschlossen ist. Nur hier galt für Mitglieder der vergünstigte Vorverkaufspreis.

Die noch vorhandenen Eintrittskarten können ab kommenden Montag, den 17. Februar 2020, zum Preis von

25,-- € bei der Volksbank Nottuln eG, Niederlassung Rorup, Hauptstraße 9, 48249 Dülmen-Rorup von allen

Interessierten erworben werden. Im Preis enthalten ist ein dem Anlass entsprechendes Begrüßungsgetränk

sowie das Angebote von Fingerfood in der Veranstaltungspause.


Mittwoch, 12. Februar 2020permalink

Livemusik im Clubheim

Brukterianer laden zu Freitag zu geselliger Runde

Zu Freitag, 14. Febrauar, lädt der Sportverein Brukteria Rorup zu einem Abend mit Livemusik ein. Dieser beginnt um 20 Uhr im Clubheim am Sportplatz. Der Nottulner Musiker Joao Alves gibt dort eine musikalische Darbietung mit E- und Akustikgitarre sowie Gesang zum Besten.

Mit Rock, Reggae, Country und einigen brasilianischen und portugiesischen Stücken wird der Portugiese das Publikum unterhalten. Eric Clapton, Brian Adams, UB 40, Beatles oder auch Neil Diamond sowie viele weitere Songs gehören zu seinem Repertoire. Als Stammmusiker beim Kneipenfestival in Dülmen ist er im Münsterland, aber auch im Ruhrgebiet und Portugal schon in Kneipen, Cafés oder auf Festivals aufgetreten.

Die Veranstaltung ist Premiere für den Verein, der seit gut einem Jahr immer wieder am Freitagabend alle Roruper und Gäste zu geselligen Stunden einlädt. Von Beginn an wurde das Angebot, das von vielen Roruper Vereinen und Gruppen bei den Clubheim-Diensten unterstützt wird, sehr gut angenommen, wie der Verein mitteilt. Der "Versuchsballon" werde bei weiterhin guter Besucherzahl womöglich weitergeführt, heißt es von Seiten des Sportvereins. Eingeladen ist zu der Veranstaltung am Freitagabend jeder Interessent. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Quelle:
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Mittwoch, 12. Februar 2020permalink

Buch zur NS-Zeit in Haltern

Ortwin Bickhove-Swiderski recherchierte vier Jahre

Von Kathi Röckinghausen

"Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten", sagt Buchautor Ortwin Bickhove-Swiderski aus Rorup. Mit seinem neuen Buch "Die Anfänge der NS-Zeit in Haltern am See - und der Fall Bernard Gerwert aus Sythen" möchte er vor allem erreichen, dass die Menschen aus der Geschichte lernen und sich dafür einsetzen, dass sich solche schlimmen Ereignisse nicht wiederholen.

Ursprünglich wollte Ortwin Bickhove-Swiderski nur einen Zeitungsartikel schreiben - letztendlich wurde daraus ein ganzes Buch. Vier Jahre intensiver Recherchearbeit stecken in seinem Werk, in dem der Autor ausführlich über die NS-Zeit in Haltern am See, ihre Entstehung und die handelnden NSDAP-Funktionäre berichtet. Den Fall des sogenannten "Blutzeugen der Bewegung" Bernard Gerwert hat er in seinem Buch historisch vollständig aufgearbeitet. "Man ging lange davon aus, dass Gerwert im politischen Kampf von Kommunisten erschlagen wurde", erzählt Bickhove-Swiderski. "Das ist aber ein Mythos. Er verstarb an einer Blinddarmentzündung. Dementsprechend hat sein Vater über Jahre zu Unrecht einen Ehrensold erhalten und Johann Dransmann aus Sythen zu Unrecht im Konzentrationslager gesessen."

Ortwin Bickhove-Swiderski arbeitete mit dem Laumann-Verlag aus Dülmen zusammen. Geschäftsführerin Gabriele Hillebrand sagt: "Ich bin sehr bewegt von all dem Unrecht, das damals passiert ist. So etwas darf nie wieder geschehen."

Bickhove-Swiderski bedankt sich sowohl bei dem Verlag als auch bei den vielen Archivaren für die Unterstützung: "Ich habe etliche Archivare kontaktiert. Alle waren sehr bemüht, alte Texte, Bilder und Zeitungsartikel aufzutreiben." Er habe sich besonders über die vielen Bezüge gewundert: "Ich habe zum Beispiel Dokumente in Siegen, Iserlohn, Bocholt und Warendorf gefunden. Die Recherchearbeit war wie ein Puzzlespiel." Die offizielle Buchvorstellung findet am Donnerstag, 20. Februar, im Paul-Gerhardt-Haus in Haltern am See statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden für die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes", bei der Ortwin Bickhove-Swiderski Mitglied ist, sind möglich.

Gabriele Hillebrand (Laumann-Verlag) und Autor Ortwin Bickhove-Swiderski freuen sich über die Fertigstellung des Buches.

Quelle:
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Donnerstag, 30. Januar 2020permalink

„Moralkeule nicht hilfreich“

Interview mit dem transplantationsbeauftragten Arzt Dr. Jan Hakenbeck

 

Kreis Coesfeld. Organspende ist kein einfaches Thema: diffizil und äußerst sensibel für alle Beteiligten: Spender, Empfänger, Angehörige, Intensiv- und Transplantationsteam. Seit dem 1. August 2012 müssen alle Entnahmekrankenhäuser mindestens einen Transplantationsbeauftragten (TxB) bestellen, so sieht es das Transplantationsgesetz vor. Seit April 2019 werden transplantationsbeauftrage Ärzte zur Wahrnehmung dieser besonderen Aufgabe entsprechend der Anzahl der betreuten intensivmedizinischen Betten von der regulären Arbeit freigestellt (pro zehn Betten Intensivtherapiestation erfolgt zehn Prozent Freistellung). Vor zwei Jahren wurde Dr. Jan Hakenbeck in den Christophorus-Kliniken zum TxB bestellt, das heißt, er unterstützt das intensivmedizinische Personal während einer potenziellen Organspende und leitet den gesamten Prozess fachlich. Er ist ein integraler Bestandteil des ärztlichen Teams der Intensivstation bei der besonderen Behandlung von möglichen Organspendern. Welche Voraussetzungen für eine Organspende vorliegen müssen, darüber sprach Streiflichter-Redakteurin Yvonne Reher mit Dr. Jan Hakenbeck.

 

In Deutschland muss bei postmortaler Organspende der Hirntod festgestellt werden. Was bedeutet das konkret?

Dr. Jan Hakenbeck: Vorraussetzung für eine Organspende in Deutschland ist der Nachweis eines irreversiblen Hirnfunktionsausfalls – früher als Hirntod bezeichnet. Das bedeutet, dass es aufgrund einer massiven Hirnschädigung zu einem vollständigen und unumkehrbaren Ausfall von Großhirn, Kleinhirn und Stammhirn gekommen ist. Die intensivmedizinische Behandlung der Hirnschädigung hat jedoch aufgrund ihrer Schwere zuvor eine künstliche Beatmung bei diesen Patienten notwendig gemacht. Die künstliche Beatmung führt nun trotz Eintritt des Hirntods dazu, dass das Herz-Kreislauf-System nicht sofort zusammenbricht. Aus diesem Grund fühlt sich der Mensch noch warm an, und es sind noch keine Anzeichen von Todesflecken sichtbar. Doch der Patient ist dann nicht nur halbtot oder ein bisschen tot, sondern tot. Es ist der Punkt erreicht, wo wir die Schwelle überschreiten, wo es keinen Weg mehr zurück ins Leben geht.

Wie wird dieser irreversible Funktionsausfall festgestellt?

Dr. Jan Hakenbeck: Zunächst einmal wird immer versucht, die Ursache der schweren Hirnschädigung ursächlich zu behandeln. Mit intensivmedizinischen Maßnahmen versuchen wir, im Körper der Patienten wieder ein Gleichgewicht herzustellen. In der Regel ist der Patient im künstlichen Koma. Aus diesem soll er dann nach Stabilisierung der Körperfunktionen wieder herausgeführt werden. Hierfür gibt es indirekte Messparameter. Fehlen jedoch trotz Stabilisierung des Patienten bestimmte Reflexe und verbleibt der Patient trotz Beendigung des künstlichen Komas weiterhin komatös, wird ein möglicher Verdacht geäußert – irreversible Hirnschädigung. Unmittelbar danach tritt mit der sogenannten Hirntod-Diagnostik ein von der Bundesärztekammer verpfichtend vorgeschriebenes Protokoll in Kraft. Bei erwachsenen Patienten sind dafür zwei unabhängige Fachärzte erforderlich, von denen mindestens einer Neurologe sein muss. Bei Kindern und Säuglingen ist auch aufgrund des noch nicht vollständig ausgereiften Gehirns ein Neuropädiater dabei. Das Protokoll wird mit einer fest definierten Wartezeit zweimal durchlaufen, um die Irreversibilität der Hirnschädigung zweifelsfrei festzustellen. Der Nachweis der Irreversibilität kann bis zu 72 Stunden dauern. Für Angehörige häufig zu lang. Doch es gibt auch verschiedene apparative Verfahren, mit denen dann die Irreversibilität der Hirnschädigung in kürzerer Zeit, aber ebenfalls zweifelsfrei, festgestellt werden kann.

Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist 2018 laut der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO) wieder gestiegen? Wie sieht das Verhältnis zwischen Spender und Wartenden aus?

Dr. Hakenbeck: Es besteht immer noch eine große Diskrepanz. Über 10 000 Wartenden stehen nur knapp 1 000 Organspender gegenüber. Aufgrund des großen Mangels an Organen gibt es zum Beispiel im Bereich der nierenerkrankten Senioren das Prinzip „old for old“. Grundsätzlich können Organspender jedoch durchaus älter als 65 Jahre sein. Sie machen mittlerweile ein Drittel der Organspender aus. Weniger als 50 Prozent sind 16 bis 55 Jahre, rund 20 Prozent sind zwischen 56 und 64 Jahren und die übrigen jünger als 16 Jahre alt.

Welche Probleme sehen Sie bei älteren Organspendern?

Dr. Jan Hakenbeck: Im Alter nimmt die Funktionsreserve der Organe natürlicherweise ab. So sind die Nierenwerte zum Beispiel bei Hochbetagten regelhaft eingeschränkt. „Wo macht es Sinn?“, ist dann die vorrangigste Frage.

Wann wird endgültig festgestellt, ob das Organ als Spende in Betracht kommt?

Dr. Jan Hakenbeck: Alle Tests sind indirekt. Über Bildgebungsverfahren und Laborwerte wird festgestellt, ob das Organ funktionstüchtig ist. Dennoch kommt es vor, dass der Explanteur bei der Entnahme sagt, es ist doch nicht so, wie ich es erwartet habe.

Wie kann ich Organspender werden?

Dr. Jan Hakenbeck: Es ist sinnvoll, sich frühzeitig Gedanken zu diesem Thema zu machen und den eigenen Willen dann schriftlich zu dokumentieren, etwa in einem Organspendeausweis oder auch in einer Patientenverfügung. Liegt beides nicht vor, werden die Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen gefragt.

Wie muss im Fall eines Organspendewunsches die Patientenverfügung beschaffen sein?

Dr. Jan Hakenbeck: Manchmal hat jemand seinen Willen geäußert, seine Organe zu spenden. Jedoch hat er intensivmedizinische Maßnahmen ausgeschlossen. Doch diese werden benötigt, um die Organe bis zur Transplantation gut zu versorgen. Ein Dilemma!

Was halten Sie von der Widerspruchslösung? Der Vorschlag von Minister Spahn fand im Januar dieses Jahres keine Mehrheit. Zu Recht?

Dr. Jan Hakenbeck: Jeder Mensch muss aus meiner Sicht für sich frei entscheiden können, ob er Organspender sein möchte oder nicht. Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper dürfen wir in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht einschränken, auch wenn die Steigerung der Zahlen von Organspendern dringend notwendig ist. Prüfen sollte man vielmehr die Möglichkeiten einer Entscheidungspflicht zu diesem Thema. Die Moralkeule herauszuholen halte ich persönlich nicht für hilfreich.

In Deutschland muss bei postmortaler Organspende der Hirntod festgestellt werden, bevor Organe entnommen werden. Neben dem Hirntodkriterium kommt in einigen Ländern (etwa in Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien, Belgien und den USA) das sogenannte NHBD-Verfahren zum Einsatz. Was genau bedeutet das? Und was halten Sie aus Sicht eines transplantationsbeauftragten Arztes davon?

Dr. Jan Hakenbeck: Der Herzstillstand für mindestens zehn Minuten wird bei diesem Konzept als Äquivalent zum Hirntod angesehen. Problematisch an diesem Konzept ist aus meiner Sicht das mögliche Dilemma, in einer Reanimationssituation ärztlich entscheiden zu müssen, ob ich die Reanimation fortführe oder vielleicht in Richtung Organspende gehe. Als Notarzt habe ich selbst erlebt, dass ein Patient infolge einer Lungenembolie für eine Dreiviertelstunde reanimiert werden musste und am Ende folgenlos überlebt hat. Ein ethisches Dilemma für diese Ärzte!

Wie lange kann jemand mit dem neuen Organ leben?

Dr. Jan Hakenbeck: Über alle gerechnet sind es fünf Jahre. Mal mehr, mal weniger. Die Einnahme von Immunsupressiva gehört dazu.

Wie viele Organspenden konnten Sie bis dato in Coesfeld begleiten?

Dr. Jan Hakenbeck: Seit 2018 gab es fünf Fälle, in denen der Hirntod hätte eintreten können. Jedoch nicht eingetreten ist. Die geringe Zahl verwundert nicht, denn die Christophorus-Kliniken haben keine neurochirugische Abteilung, in denen Patienten mit massiven Hirnschäden typischerweise versorgt werden.

Was würden Sie sich mit Blick auf die Organspende wünschen?

Dr. Jan Hakenbeck: Mehr Aufklärung für potenzielle Organspender. Reingehen in Schulen, Thema beispielsweise in den Biologie- oder Religionsunterricht einbinden. Positives Beispiel für mich an dieser Stelle ist die vorbildliche Entwicklung der Laienreanimationszahlen binnen nur weniger Jahre, nachdem man zu diesem Thema breit angelegte Schulungsmaßnahmen initiiert hat. Außerdem sollte man die Möglichkeit der Entscheidungspflicht zum Thema Organspende prüfen.

Seit 2018 ist Dr. Jan Hakenbeck transplantationsbeauftragter Arzt in den Christophorus-Kliniken.          Foto: Yvonne Reher

 

 

Zur Person

Dr. Jan Hakenbeck

Oberarzt der Christophorus-Kliniken, Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung Intensivmedizin, Notfallmedizin, ATLS-Provider, transplantationsbeauftragter Arzt, Bereichsleitung Notarztwesen. Dr. Hakenbeck hat Medizin in Bochum und Essen studiert. 2005 erhielt er die Approbation. Danach trat er seine erste Stelle an der Universitätsklinik Essen an und begann seine Facharztausbildung im Bereich Anästhesie. In dieser Zeit machte er auch seinen Doktor. Im Jahr 2010 erfolgten die Weiterbildung im Bereich Notfallmedizin und der Wechsel zur Universitätsklinik Münster. 2011 Erwerb des Facharzttitels im Bereich Anästhesie. 2013 folgte eine intensivmedizinische Weiterbildung. Seit 2013 ist Dr. Jan Hakenbeck in den Christophorus-Kliniken als Anästhesist beschäftigt. Vor zwei Jahren wurde er dort zum transplantationsbeauftragten Arzt ernannt, nachdem er zuvor das Fortbildungscurriculum „Transplantationsbeauftragter Arzt“ der Bundesärztekammer erfolgreich abgeschlossen hatte.

 

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Mittwoch, 29. Januar 2020permalink

Faszination Norwegen

Eine Erlebnistour per Land-, Wasser- und Luftweg

Norwegen, ein Land voller Schönheit und voller unterschiedlichster Eindrücke - ein Land zum Verlieben. Möglichkeiten dieses Land zu erkunden gibt es viele. Eine Umweltschonende und eine, die Gelegenheit bietet dieses faszinierende Land in all seinen Facetten zu erleben, bietet die Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. am 13. März. In einem etwa anderthalbstündigen Dia-Vortrag berichtet dort der Reisejournalist Wolf Leichsenring über seine mehrmonatige Tour durch Norwegen, bei der er sich dem Land aus ganz unterschiedlichen Perspektiven genähert hat. Sein Diavortrag erzählt davon und nimmt uns mit in die ganz unterschiedlichen und unglaublich faszinierenden Sphären dieses bilderbuchhaften skandinavischen Landes.

 

Überschrieben mit "Sanfte Küsten - Spitze Berge" erkundet er auf dem Landweg zunächst SÜDNORWEGEN, die sogenannte „skandinavischen Adria“. Auf verschneiten Straßen geht es später weiter in nördlicher Richtung bis zum Sognefjord, über Fjelle und entlang bezaubernder Fjordstraßen.

Einen Perspektivwechsel bietet die Schiffsreise mit einem Postschiff der Hurtigruten von der Stadt Bergen bis zur nördlichen Endstation Kirkenes, dicht an der Grenze zu Russland. Der Blick auf Norwegen, vom Fjord oder auch offenem Meer aus, gestaltet sich sehr unterschiedlich im Vergleich zur Straßenoptik.

Das Beste kommt natürlich immer zum Schluss: Von Tromsö aus geht es per Flugzeug nach Spitzbergen, der arktische Inselgruppe mit Dauerfrost. Verschiedene Exkursionen führen die Zuschauer und Zuhörer in die Gletscherwelt des gigantischen Isfjorden sowie zu (ehemaligen) russischen Siedlungen inmitten unwegsamem Gebirge. Ausgangspunkt ist dabei Spitzbergens Hauptstadt, Longyearbyen.

 

Wer mit möchte auf diese faszinierende Reise, hat dazu am Freitag, den 13. März 2020, um 19:30 Uhr, in der Ausstellungshalle des Autohauses Wilstacke & Growe, in Rorup, die Gelegenheit. Karten hierfür gibt es in den Roruper Filialen von Sparkasse und Volksbank sowie bei der Geschäftsstelle Dülmen-Marketing und der VHS (Alte Sparkasse) zum Preis von € 6,-.

Infos zum Vortragenden auch im Internet unter http://ga-wo.leichsenring.net/reisen

 


 


Mittwoch, 29. Januar 2020permalink

Seit einem Jahr öffnet freitags im Roruper Sportheim eine Kneipe

Wo der Wirt (fast) jeden Gast kennt

Von Kristina Kerstan

Wie viele der Gäste er kennt? Matthias Voßkühler muss grinsen. "Ich kann hier von jedem den Nachnamen sagen", sagt der 35-Jährige nach einem kurzen Blick durch den Raum. Zum Beweis zählt er dann auf, wer alles zu den "Lustigen Buben" gehört, die es sich an einem Tisch bequem gemacht haben. "Es geht halt familiär-dörflich hier zu."

Hier, das ist das Sportheim von Brukteria Rorup. Seit fast genau einem Jahr, seit dem 1. Februar 2019, ist das jeden Freitagabend geöffnet - und hat sich, wie von den Initiatoren erhofft, als Ersatz-Kneipe im seit Jahren kneipenlosem Ortsteil etabliert. "Die Idee ist von Anfang an sehr gut angekommen", berichtet Kirsten Hülsenbeck, Vorsitzende des Sportvereins.

Mit der Resonanz ist sie nach einem Jahr sehr zufrieden. Zwar ist es nicht jede Woche rappelvoll, aber etwas los ist immer. Vor allem dann, wenn vorher noch die zweite Herrenmannschaft trainiert. Und mehr als einmal mussten auch um 24 Uhr, wenn Schluss ist, die letzte Gäste höflich zum gehen aufgefordert werden. Die Kunden, fast ausschließlich Roruper, hätten dafür aber Verständnis. "Das ist eine Dorfgeschichte. Alles ist sehr friedlich und entspannt. Hier ist auch noch nie etwas kaputt gegangen", sagt Hülsenbeck. Und verrät: "Einige Leute im Dorf haben extra auch ihren Stammtisch hierher verlegt."

Wie die "Lustigen Buben". Die zehn Männer trafen sich früher in Lette, jetzt alle 14 Tage im Sportheim. Viele aus dem früheren Kegelclub wohnen in Rorup - und freuen sich, jetzt zu Fuß nach Hause gehen zu können. Was sie zur Brukteria-Kneipe sagen? "Super", sind sie sich einig. "Sehr freundliche Bedienung", fügt einer noch hinzu.

Apropos Bedienung: Es sind meist Vorstandsmitglieder und weitere ehrenamtliche Helfer, die das übernehmen. In der Regel in Zweierteams, berichtet Hülsenbeck. Unterstützung kommt von Vereinen aus dem Dorf. So haben beispielsweise Heimatverein oder Rorup.net bereits Schichten übernommen. "Die sind einfach alle froh, dass wir das machen", sagt die Brukteria-Vorsitzende.

Im Laufe des Jahres hat der Verein das Kneipen-Angebot ein bisschen angepasst. Statt wie zu Beginn um 18 Uhr geht es jetzt erst um 19 Uhr los. Wurden anfangs noch Frikadellen angeboten, stehen heute "nur" noch Erdnüsse und meist gebrannte Mandeln (selbstgemacht von Hülsenbeck) auf den Tischen. Demnächst soll der Kneipenraum, der aus dem Jahr 1982 stammt, auch renoviert werden. Und am 14. Februar, ab 19 Uhr, gibt es erstmals Livemusik. Gitarrenspieler Joao Alves kommt nach Rorup.

Am Tresen hat Matthias Voßkühler, Beisitzer im Sportverein-Vorstand, die nächste Runde fast fertig. "Wir haben schon den Anspruch als Hobbywirte, ein gescheites Bier zu zapfen." Etwa alle sechs Wochen ist er im Einsatz. Auf der Zapfanlage thront ein Fußball - und in den wandern alle Trinkgelder. "Das Geld geht in die Jugendkasse", verrät Hülsenbeck. Grundsätzlich sei das Angebot für den Verein keine Verlustgeschichte. "Es bleibt ein bisschen was für uns übrig."

Und wie geht es weiter mit der Roruper Freitagskneipe? "Es ist im Moment nicht angedacht, es einschlafen zu lassen", antwortet Hülsenbeck. Mit einer Einschränkung: "Wir wollen es solange weiterlaufen lasen, wie es genug Leute gibt, die Dienste übernehmen." Denn nur der Vorstand allein könne das nicht stemmen. Neue Helfer seien daher willkommen, ergänzt Vorstandsmitglied Tim Weyer, der für die Dienstpläne zuständig ist. Das könnten Vereine sein, aber auch Stammtische, Kegelclubs oder Privatpersonen. Interessierte können sich bei ihm oder Kirsten Hülsenbeck melden.

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Dienstag, 28. Januar 2020permalink

So lief das Stiftungsfest in Rorup

Der King rockt beim Kirchenchor

Von Sigrid Muddemann

Ein voller Erfolg war mal wieder das Stiftungsfest des Roruper Kirchenchores im Bürgerhaus. Vom ersten Moment war die Stimmung gut, und die Vorsitzende Ulla Deemann freute sich über die gute Resonanz. "Schön, dass ihr alle gekommen seid, wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch allen," begrüßte sie die Gäste.

Das folgende Programm kam dann sowohl bei den Sängern als auch den weiteren Gästen gut an. So klatschte Pfarrer em. Heinz Golder während des Auftritts eines Elvis-Doubles sehr begeistert mit. Elvis in Kognitto rockte förmlich die Bühne, sodass seine Perücken-Haarpracht mit Haarspray wieder in Form gebracht werden musste. "Den Auftritt von dem Elvis-Double fand ich total gut, die rhythmischen Tanzeinlagen, einfach toll," war ein Besucher begeistert.

Auch die weiteren Programmpunkte begeisterten das Publikum. Anja Mersmann und Dorothee Grotthoff brillierten als russische Bezirkshebammen, und auch vier Witwen berichteten Spannendes aus ihrem Leben - und von den sehr mysteriösen, ja fast schon kriminellen Ableben ihrer Ehemänner. "Wir brauchen noch nicht die Lippen spitzen, müssen erstmal ein paar Jahre sitzen", schmetterte das Quartett.

Die Tombola, durch die auch Joachim Pollock führte, versprach zahlreiche Gewinne. Pollocks großer Dank ging daher an die Sponsoren der Preise. Den Abschluss des Programmes brachte eine faszinierende Lasershow.

Auch Ortsvorsteher Dieter Klaas fand lobende Worte. "Das hat mir richtig gut gefallen, sehr gut gemacht." Freuen konnten sich Klaas und seine Frau Marlies zudem über den ersten Preis der Tombola: ein Wohnzimmerkonzert mit dem gesamten Kirchenchor. "Da werden wir uns im Sommer einen richtig schönen Abend machen," blickte Klaas voraus.

Nach dem Programm wurde dann kräftig das Tanzbein geschwungen. Einige Mitglieder des Kirchenchores verweilten dann recht lange - ein Zeichen für ein gelungenes Stiftungsfest.

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Montag, 27. Januar 2020permalink

Kulturabend des Heimatverein Rorup in neuen Räumlichkeiten

La Signora“ zu Gast in Rorup

 

Am Samstag, den 28. März 2020 lädt der Heimatverein Rorup wieder zu seinem traditionellen Kulturabend ein. Neu ist in diesem Jahr jedoch die Lokalität der Veranstaltung, denn erstmals wird die Bühne in der großen Halle des Autohauses Wilstacke und Growe, Hauptstraße 3 im Dülmener Ortsteil Rorup aufgebaut. Der Vorstand des Heimatverein freut sich sehr über die Kooperation mit dem Autohaus Wilstacke und Growe, da die dort zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten es erlauben, eine größere Besucherzahl zum Kulturabend begrüßen zu können. Ebenso bieten sie Platz für die an diesem Abend benötigte, größere Bühne und Veranstaltungstechnik.

Ab 19:30 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr) dürfen sich die Besucher auf die bekannte italienische Künstlerin „La Signora“ freuen, die mit ihrem Programm Die Schablone in der ich wohne“ für einen sicherlich humorvollen und kurzweiligen Abend ihrer Gäste sorgen wird.

Aber was oder vor allem wen erwartet das Publikum?

La Signora, der Nachtspeicher aus dem Süden mit seinem treuen, tastenreichen Gefährten, dem Akkordeon, ist wieder unterwegs im Auftrag der Bespaßung. Und sie legt hierbei in diesem Jahr tatsächlich auch einen Zwischenstopp im Rorup ein.

Gefangen in der Endlosschleife der guten Laune, macht sie böse Miene zum abgekarteten Spiel. Fest steht jedoch, dass La Signore nicht von dieser Welt ist, sondern eine Außeritalienische.

Schräg wie der schiefe Turm von Pisa, farbenfroh wie die Sixtinische Kapelle, fertig wie das Colosseum, heißer als der heilige Stuhl, so ist La Signora.

Und so macht sie sich als Anführerin der untoten Hausfrauen in ihrem Showboot auf, die Welt zu retten. Oder zumindest sich selbst. Falls das nicht klappt, wird sie mit Sicherheit noch einige aus dem Roruper Publikum mit in den Abgrund ziehen. Getreu dem italienischen Lebensgefühl: Misserfolg ist auch Erfolg, nur anders.

La Signora, die Callas des Akkordeons, lädt in Rorup zu einem Abend ein, an dem Herzen gebrochen, Seelen verkauft und echte Gefühle täuschend echt imitiert werden.

Die Schablone, in der ich wohne! Komm rein, dann kannste raus gucken“

Das besondere Ambiente des Kulturabends des Rorup Heimatvereins wird auch in diesem Jahr wieder für eine familiäre und gemütliche Atmosphäre in den neuen Räumlichkeiten im Autohaus Wilstacke und Growe sorgen. Hierbei wird die Begrüßung mit einem passenden Getränk genauso nicht fehlen wie das traditionelle Servieren des bei vielen sehr beliebten Fingerfoods in der Pause. Die Kosten hierfür sind wie immer im Eintrittspreis enthalten.

Da das Interesse an dieser Veranstaltung bereits im Vorfeld recht groß ist, hat sich der Vorstand des Heimatvereins dazu entschlossen, zunächst nur seinen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Karten hierfür im Vorverkauf zu erwerben. Dieser Vorverkauf findet statt am Dienstag, 11. Februar 2020 und am Mittwoch, 12. Februar 2020, jeweils von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Bürgerhaus Rorup. Nur an diesen beiden Abenden gilt für Mitglieder auch der Vorzugspreis von 21,-- Euro pro Eintrittskarte. Eine vorherige Kartenreservierung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Selbstverständlich können an diesen Abenden auch mehrere Karten erworben werden, allerdings auch nur für Mitglieder des Heimatverein Rorup, die namentlich genannt werden müssen.

Die restlichen Karten werden ab Montag, den 17. Februar 2020 zum Preis von 25,--Euro bei der Volksbank Nottuln, Geschäftsstelle Rorup, zum Kauf angeboten.


Montag, 27. Januar 2020permalink

Freu mich auf sportpolitische Arbeit

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Montag, 13. Januar 2020permalink

Roruper CDU setzt sich weiter für Verbesserungen ein / Bürgermeisterkandidaten zu Gast

Hauptstraße ist nicht vergessen

Von Kristina Kerstan

Gerade hatten sich Rainer Betz und Carsten Hövekamp in Buldern vorgestellt, da ging es für die beiden Bewerber um die CDU-Bürgermeisterkandidatur schon weiter nach Rorup. Hier präsentierten sich Betz und Hövekamp am Donnerstagabend im Bürgerhaus bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes.

Beide Bewerber betonten dabei, wie wichtig es sei, die Ortsteile zu stärken. Einrichtungen wie das Bürgerbüro sollten auf jeden Fall erhalten bleiben, waren sie sich einig. Gleiches gelte für die Stärkung der Grundschule. Mit den Worten „Kurze Beine brauchen kurze Wege“ habe Hövekamp hier seine Position zusammengefasst, berichtete im Anschluss der Roruper CDU-Chef Paul Pankoke.

Zunächst stellten sich zwei Kandidaten in einem Vortrag selbst vor, dann wurden sie von Bernhard Krümpel befragt. Dieser wollte zum Beispiel wissen, wie sie, sollten sie Dülmens Bürgermeister werden, mit ihren weiteren Ämtern umgehen wollen. Betz erläuterte, dass er weiter Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung im Kreis bleiben wolle, andere Posten für ihn aber dann in den Hintergrund rücken würden. Ähnlich Hövekamp: Für ihn würde das Bürgermeisteramt im Mittelpunkt stehen, die Vereinsarbeit müsse zurückstehen.

Die Bewerber berichteten zudem, dass sie mehr auf den Bürger zugehen wollen. Dülmen brauche eine dienstleistungsorientierte Verwaltung, betonte Betz. „Beide sind gut angekommen und hatten interessante Ansätze“, so das Fazit von Pankoke. Er warb dafür, dass möglichst viele Mitglieder am 6. Februar mit dabei sind, wenn die CDU darüber entscheidet, wen sie ins Rennen um die Stremlau-Nachfolge schicken wird.

Pankoke hatte zuvor in seinem Rückblick das vergangene Jahr aus Sicht der CDU Rorup Revue passieren lassen. So seien im Rahmen des Konzeptes „Dülmen 2030“ verschiedene Themen diskutiert worden. Ganz konkret wurde der Aspekt Mobilität angegangen, hier gab es eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein und dem Autohaus Wilstacke und Growe.

Ortsvorsteher Dieter Klaas berichtete zudem, dass die vor rund eineinhalb Jahren vorgestellten Maßnahmen, wie die Hauptstraße verkehrssicherer werden könnte, nicht vergessen seien. „Die Punkte waren eher langfristig angelegt“, ergänzte Pankoke. Klaas erläuterte, dass 2019 ein Ortstermin mit Vertretern von Verwaltung und Polizei stattgefunden habe. Dabei habe man unter anderem die Parksituation vor dem Friseur und der Bäckerei Bäumer (mittlerweile Mey) in den Blick genommen.

Daneben berichtete der Ortsvorsteher, dass es Interessenten für das Gewerbegebiet Empter Weg gebe. „Möglicherweise gibt es hier in der nächsten Zeit Bewegung“, so Pankoke.

Für Klaas selbst war es die letzte Jahreshauptversammlung als Ortsvorsteher. Er tritt nach der Kommunalwahl ab und bewirbt sich auch nicht erneut als Roruper CDU-Direktkandidat. Sein Nachfolger ist Stephan Schulze Mönking, den die Versammlung als Direktkandidaten nominierte. Daneben gab es eine Ehrung: Seit 25 Jahren ist Christian Streyl Mitglied der CDU, er wurde dafür von Pankoke ausgezeichnet.

Die beiden Bewerber um die CDU-Bürgermeisterkandidatur stellten sich beim Roruper Ortsverband vor.

 


Mittwoch, 8. Januar 2020permalink

Samstag Neueröffnung

Bäckerei Mey startet um 6 Uhr Verkaufsstelle in Rorup

Noch haben die Handwerker das Sagen - an diesem Samstag, 11. Januar, 6 Uhr morgens, wird aber alles fertig sein. Dann eröffnet Bastian Mey seine Bäckerei-Verkaufsstelle in der Hauptstraße 55. Bis vor kurzem hatte Martin Bäumer dort seine Bäckerei betrieben (SL berichteten).

Zum Neustart in Rorup hat Bastian Mey ein Eröffnungs-Schmankerl zusammengestellt und ein attraktives Paket geschnürt: Ein Haferflockenbrot, ein "Omas Rosinenbrot", drei Schnittbrötchen und zwei Mehrkornbrötchen gibt es von 6 bis 12.30 Uhr zum Probier-Komplettpreis von 5 Euro - regulär kostet diese Zusammenstellung 9,59 Euro. Die bisherie Bäckerei-Verkaufstheke wird weiter genutzt - niegelnagelneu in Dienst gestellt wird eine Kühltheke für Aufschnitt und Käse. Mit Marmeladen, Butter und Co. sowie Milch und anderen Getränken ist auch künftig für ein "Frühstückssortiment" gesorgt. Aber auch belegte Brötchen sind im Angebot und können in der Sitzecke verzehrt werden. "Wir bieten unser komplettes Backwaren-Sortiment hier an - inklusive Kuchen, Sahneteilchen und herzhaften Snacks wie Wurstbrötchen mit Schweinemett, auf Wunsch frisch im Ofen überbacken - unser Renner", kündigt Bastian Mey an. Die Öffnungszeiten der neuen Bäckerei-Verkaufsstelle sind montags bis samstags von 6 bis 12.30 Uhr und montags bis freitagsnachmittags von 14.30 bis 18 Uhr. In dieser Zeit können sich die Kundinnen und Kunden auch im Café-Bereich eine Auszeit gönnen und die Leckereien der Bäckere Mey mit Kaffeespezialitäten genießen.

Einiges an Arbeit steht noch an in der künftigen Verkaufsstelle der Bäckerei Mey in Rorup. Bis Samstag, 6 Uhr, wird alles für die Neueröffnung komplett fertig sein. Unter anderem sorgt Maler Josef Höveler (links) im Auftrag von Martin Bäumer (rechts) dafür. Bastian Mey (Mitte) hat auch ein Eröffnungs-Brot-und-Brötchen-Angebot geschnürt. Fotos: Menninghaus

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Mittwoch, 8. Januar 2020permalink

Die Schützen zielen aufs Tor

Kohvedel-Cup an diesem Samstag ab 9.30 Uhr in der Dreifachhalle

An diesem Samstag, 11. Januar, findet die mittlerweile zwölfte Auflage des Kohvedel-Cups statt. Das Fußballturnier der Dülmener Schützenvereine in der Dreifachturnhalle am Schulzentrum beginnt um 9.30 Uhr. Als Titelverteidiger startet die Mannschaft des Schützenvereins Rorup in das Turnier. Zum ersten Mal gibt es ein Programmheft für die Teams und Zuschauer.

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Mittwoch, 8. Januar 2020permalink

Beruf kommt von Berufung

Ortwin Bickhove-Swiderski geht in den Ruhestand

Ortwin Bickhove-Swiderski ist am 1. Januar nach 45 Jahren als hauptamtlicher politischer Sekretär der Gewerkschaftsbewegung in den Ruhestand getreten. Nach einer Ausbildung zum Industrie-Kaufmann folgten ein Fachabitur-Wirtschaft, eine Tätigkeit bei einem Bundestagabgeordneten und eine Tätigkeit als SPD-Parteisekretär. Es folgten Tätigkeiten beim DGB-Landesbezirk in Düsseldorf und ein Wechsel zur Gewerkschaft ötv nach Gelsenkirchen.

Beim DGB NRW bestand Bickhove-Swiderskis Aufgabe darin, in dem Kreis Wesel eine Gesamtschule einzurichten, was in Dinslaken gelang. Danach wurde Bickhove-Swiderski zum damaligen ötv Bezirk NRW II nach Bochum berufen und von dort in die ver.di-Zentrale nach Düsseldorf. "Die Tätigkeiten waren völlig unterschiedlich und eine organisatorische und politische Herausforderung", betont er. Durch Weiterbildungen an der Ruhr-Uni in Bochum konnte er zusätzliche Qualifikationen im Bereich der Erwachsenen-Pädagogik und im Arbeits- und Sozialrecht erlangen.

Arbeitskämpfe seien immer die Höhepunkte in der Gewerkschaftsbewegung gewesen: Bickhove-Swiderski durfte erleben, wie die damalige ötv-Vorsitzende Dr. Wulf-Mathies einen Arbeitskampf per Radio- und Fernsehdurchsage für beendet erklärte. "Ich war zu dieser Zeit in Hamm eingesetzt, wir haben noch einen Tag weitergestreikt - das hat richtig Ärger gegeben", erinnert sich Bickhove-Swiderski. "Man wollte uns als politische Sekretäre maßregeln, aber die Altvorderen hatten uns immer beigebracht: Wenn es kompliziert wird, mach es formal. Bei den anschließenden Gesprächen fragte ich dann immer, wo denn die Textstelle in meinem Arbeitsvertrag sei." 1990 wurde Bickhove-Swiderski zum Landesbeauftragen der Gewerkschaft ötv in Brandenburg berufen.

Dann folgte eine lange Zeit als Leiter des politischen Verbindungsbüros zur NRW Landesregierung in NRW. Mit der ver.di-Gründung wurde Bickhove-Swiderski zum Betriebsratsvorsitzenden in NRW gewählt. Dafür wurde er freigestellt. "Auch kein Zuckerschlecken, Betriebsrat bei einer Gewerkschaft", sagt er. "Aber ich habe immer gesagt: Schönwetter Betriebsrat - kann jeder." Daneben hat sich Bickhove-Swiderski immer für die Belange der Feuerwehren eingesetzt. Dafür wurde er von der Landesregierung mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe in Silber ausgezeichnet. In den 45 Jahren als Gewerkschaftssekretär nahm Bickhove-Swiderski an Hunderten von Demonstrationen teil - und an noch mehr Sitzungen und Beratungen mit Betriebs- und Personalräten. Seit 1974 ist er Mitglied der SPD und einer DGB-Gewerkschaft. Von 1994 bis 2014 war er SPD-Stadtverordneter in Dülmen, Vorsitzender des Sozialausschusses und stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses. Im Jahr 2015 wurde er mit der Kulturplakette der Stadt Dülmen ausgezeichnet. 1997 wurde er zum DGB-Vorsitzenden in Dülmen gewählt.

Er wird weiterhin der ehrenamtliche DGB-Vorsitzende in Dülmen und der Kreisvorsitzende des DGB im Kreis Coesfeld bleiben. "Weiter werden wir versuchen, der Gewerkschaftsbewegung in Dülmen und im Kreis Coesfeld ein Gesicht zu geben", verspricht der Dülmener. Seit 1994 ist Bickhove-Swiderski auch ehrenamtlicher Richter, heute am Landesarbeitsgericht in Düsseldorf.

"Gewerkschaftsarbeit war immer das Salz in der Suppe", fasst er zusammen. So hätten sie 2013 den Festakt der SPD zur 150-Jahr-Feier mit rund 150 Beamten gestört. Man habe auf die Missstände in den Tower Barracks hingewiesen und die Stadt Dülmen erfolgreich wegen eines 1. Mai-Empfangs in der Alten Sparkasse verklagt. "Beruf kommt von Berufung - Gewerkschaftssekretär war und ist für mich der Traumberuf", so der Ruheständler.

Außerdem sei ihm Heimatgeschichte und die Aufarbeitung der NS-Zeit ein persönliches Anliegen. So hat er die beiden Stolpersteine in Rorup für die Familie Mendel aus eigener Tasche bezahlt. Von seinem Buch "Dülmen unterm Hakenkreuz" hat der Autor über 1 200 Exemplare verkauft. Als DGB und als Einzelperson möchte er in Zukunft "Fridays for Future" unterstützen. "Vielleicht entsteht ja eine neue soziale Bewegung", so Ortwin Bickhove-Swiderski.

Ortwin Bickhove-Swiderski geht in den Ruhestand.

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Dienstag, 7. Januar 2020permalink

69. Generalversammlung des Kirchenchores St. Agatha Rorup

 

Dreißig Jahr mit Lust und Freude im Amt - Ulla Deemann

Zum 30zigsten Mal begrüßte Ulla Deemann, in ihrer Funktion als Erste Vor-sitzende, am vergangenen Freitag die Mitglieder des Kirchenchores St. Agatha. "Mehr als doppelt so lange, wie Angela Merkel im Amt und auf der Beliebtheitsskala immer noch ganz oben", so Christian Schwering, Stv. Vorsitzender, der zusammen mit den Anwesenden herzlich zu diesem Anlass gratulierte; ein bewegender Moment für Vorsitzende und die Sängerschar! Profimäßig ging´s dann weiter mit dem Rückblick der Vorsitzenden auf das vergangene Jahr, wieder geprägt durch vielfältige und außergewöhn-liche Aktivitäten. Absoluter Höhepunkt und beeindruckendes Erlebnis sowohl für die Zuhörer als auch den Chor, war das Adventskonzert in St. Agatha, dass im Rahmen eines Probenwochenendes in Münster, intensiv vorbereitet worden war. Und in besonders schöner Erinnerung blieb auch das Wohnzimmerkonzert bei Theo Lenz im Sommer diesen Jahres, gewonnen in der Tombola beim Stiftungsfest 2019.

Die insgesamt über 60 Veranstaltungs- und Probentermine in den vergangenen 12 Monaten unterstreichen, dass auch in 2019 wieder eine Menge - ehrenamtliches - Engagement gefordert war. Dass man dies mit Spaß und Freude bewältigt und die Gemeinschaft untereinander schätzt, zeigen die vielen anderen gemeinsame Aktivitäten, zu denen man sich auch noch traf. Dieses - auch zeitlich - intensive Miteinander, offenbart das Besondere an einer Chorgemeinschaft; der Zweiklang von Singen und Gemeinschaft, der macht es aus, so die Erste Vorsitzende.

Ein vielfältiges und anspruchsvolles musikalisches Programm zeigt auch der Blick auf das neue Chorjahr, das wieder alles andere als eintönig zu werden verspricht. Und was die sonstigen Aktivitäten anbelangt, geht es schon am 25. Januar los, mit dem jährliche Stiftungsfest, zu dem alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Chores wieder herzlich eingeladen sind. Im Oktober gibt es mit einem gemeinsamer Wochenendausflug nach Koblenz eine kleine Verschnauf-pause, bevor man sich dann wieder intensiv in die musikalischen Weihnachtsvorbereitungen stürzen wird.

Der Chorleiter, Georg Ahlers, zeigte sich überaus zufrieden und stolz auf "seinen" Chor und dankte allen für die gute Zusammenarbeit und die große Bereitschaft, sich stets auch über das normale Maß hinaus einzubringen, sei es bei dem Probenwochenende, zusätzlichen Probestunden oder der Bereitschaft, auch an Wochenenden gutgelaunt parat zu stehen. Er verband dies mit der Hoffnung auf gleichen Enthusiasmus, im neuen Jahr, um mit Spaß und Freude am Singen die Zuhörer wieder mit schönen Klängen zu unterhalten, die Freude machen beim Zuhören und zu Hause noch lange nachklingen.

 

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Mittwoch, 1. Januar 2020permalink

rorup.net e.V. wünscht ein glückliches, gesundes neues Jahr

Wir wünschen allen Roruperinnen und Rorupern ein frohes neues Jahr.


Dienstag, 24. Dezember 2019permalink

FROHE WEIHNACHTEN

rorup.net e.V. wünscht allen Roruperinnen und Rorupern eine gesegnete Weihnachtszeit und viele besinnliche Stunden im Kreise der Familie.


Dienstag, 17. Dezember 2019permalink

Kirchenchor St. Agatha stimmte Zuhörer auf die Festtage ein

Konzert mit Gänsehaut-Momenten

Von Sigrid Muddemann

"Wir freuen uns sehr, dass sie heute den Weg zu uns gefunden haben und hoffe, dass wir mit unseren klassischen und internationalen Liedern etwas Vorfreude auf Weihnachten erzeugen können." So begrüßte Vorsitzende Ulla Deemann die Besucher des Konzertes vom Kirchenchor in der Pfarrkirche St. Agatha in Rorup. Es war ein wahres Feuerwerk an schönen Liedern im Advent, welches der Kirchenchor mit seinen Stimmen präsentierte. Zu Beginn war das sehr bekannte Lied "Macht hoch die Tür" von Georg Wessel und J. A. Freylinghausen zu hören. Sofort herrschte eine gute weihnachtliche Stimmung in der Pfarrkirche.

Mit Freude und Rührung zugleich hörten die Besucher dem Chor zu. Die Weihnachtshymne von Felix Mendelson Bartholdy zauberte sicherlich dem ein oder anderen Besucher einen Gänsehautmoment. Auch die moderneren englischen Lieder, wie zum Beispiel "The Angel Gabriel" ein traditionell klassisches Lied, kamen bei den Konzertbesuchern richtig gut an.

Aufgelockert wurde das weihnachtliche Konzert mit sehr stimmungsvollen Weihnachtsgeschichten. Diese wurden von Birgit Reckmann, Daniela Wieskus und Hans-Peter Wodsak vorgetragen. Das war eine richtig gute Idee, und gab dem Konzert ein schönes und weihnachtliches Flair. Untermalt wurden die Geschichten von Christian Schering mit Orgelmusik. Am Ende des Konzertes gab es stehende Ovationen für den Kirchenchor. Und eine Zugabe durfte natürlich nicht fehlen.

Mit großem Applaus verabschiedeten die Roruper den Kirchenchor. "Das war einfach super, das darf man nicht verpassen," lobte Margit Moser am Ende des Konzertes.

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Dienstag, 17. Dezember 2019permalink

Heimatverein Rorup lädt ein zur Winterwanderung!

Zu seiner traditionellen Winderwanderung lädt zum Abschluss des Jahres wieder der Vorstand des Heimatverein Rorup ein.

Wie in jedem Jahr ist der Termin der 27.12.2019 (Freitag), wobei nicht nur Mitglieder zu diesem gemütlichen Nachmittag

herzliche willkommen sind. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Bürgerhaus in Rorup. Von dort geht es

zunächst in die St. Agatha-Kirche, wo in besinnlichem Rahmen die Möglichkeit gegeben ist, kurz inne zu halten und den

vorgetragenen Texten zu lauschen.  Ebenso besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Krippe in der Kirche. Anschließend

heißt es dann Start zur diesjährigen Winterwanderung des Heimatverein Rorup.

Zum Abschluss sind alle Teilnehmer eingeladen, den Nachmittag bei Glühwein, Kaffee und Gebäck in gemütlicher Runde im

Bürgerhaus ausklingen zu lassen. Kosten hierfür entstehen für die Mitglieder des Heimatvereins nicht, von den übrigen

Teilnehmern wird ein Umlage von 5,-- € fällig.