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Herzlich willkommen in
Rorup



Mittwoch, 13. Februar 2019permalink

Danise Juno liest aus Mystery-Thriller

An diesem Donnerstag, 14. Februar, liest Danise Juno aus ihrem neuen Mystery-Thriller "Winterloh - Bragolins düstere Legende". Die Lesung beginnt um 19 Uhr in der St.-Agatha-Bücherei, Schulstraße 23 in Rorup. Der Eintritt ist frei.

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Mittwoch, 13. Februar 2019permalink

Frauen-Nachmittag: Gestickter Protest

Zu einem Sticktreffen der besonderen Art am Dienstag, 19. Februar, ab 15.30 Uhr lädt der AK Frauen der KAB im Bezirksverband Coesfeld in das Café Karthaus nach Rorup ein. Unter dem Motto "Wir sticken für die Gleichberechtigung" werden Stoffstücke mit Protest-Sätzen wie "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" oder "Für eine Welt ohne Sexismus" bestickt. Mit diesen Botschaften wollen Frauen öffentlich gegen die immer noch anhaltende Benachteiligung von Frauen protestieren. Die Stoffstücke werden rund um den internationalen Frauentag am Freitag, 8. März, öffentlich präsentiert. Alle Frauen, die Lust an dieser Protestaktion haben, sind zum Sticktreffen eingeladen. Vorerfahrungen sind nicht nötig. Anmeldungen unter Tel. (02594) 894200 oder Tel. (02546) 760283 oder an regio-duelmen@kab-muenster.de.

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Dienstag, 12. Februar 2019permalink

Freitags geht es auf ein Bierchen ins Brukteria-Clubheim

Von Markus Michalak

Die kleine Kneipe, zu welcher das Clubheim von Brukteria Rorup an jedem Freitag umfunktioniert wird, ist auch am zweiten Abend wieder sehr gut besucht. Der Geruch von gebratenen Frikadellen und frisch gezapftem Bier liegt in der Luft. Zigaretten sind natürlich tabu, dafür müssen die Raucher schon auf die Straße. Das Lokal ist rustikal-gemütlich eingerichtet, blitzblanke Pokale in der Glasvitrine zeugen vom Erfolg der Brukteria. Eine typische Dorfkneipe, könnte man meinen.

"Das ist eine tolle Sache, dass man sich hier in so einer gemütlichen Atmosphäre treffen und ein Bierchen trinken kann", freut sich auch Bernhard Volmer über das neue Angebot. Er hat ein Plätzchen am Tresen gefunden, aber auch die Eckbänke an den Fenstern sind gut besetzt. "Und natürlich sind wir vom Heimatverein auch bereit, den Sportverein beim Ausschank tatkräftig zu unterstützen", versichert Volmer. Das Brukteria-Clubheim sei gegenüber dem Bürgerhaus ganz sicher die bessere Kneipe: "Auch, weil sich hier jüngere Leute wahrscheinlich eher angesprochen fühlen." Die Vereinsvorsitzende Kirsten Hülsenbeck würde sich ein noch etwas moderneres Ambiente wünschen, auch wenn sich die Gäste so, wie es ist, wohlfühlen: "Das Mobiliar könnte etwas zweckmäßiger sein, gerade wenn viele Gäste kommen. und eine modernere Küche wäre auch nicht schlecht." Einstweilen will sie nur Snacks vom Catering anbieten: "Bevor wir selbst kochen, müssten wir uns erst einmal mit den Hygienevorschriften vertraut machen." Am Zapfhahn ist die Roruperin inzwischen schon sehr routiniert, es gibt natürlich auch Cola und Limonade im Ausschank. Aber die meisten Gäste haben eben doch ein leckeres Pils oder Weizenbier vor sich stehen.

Anfang Februar ist der Sportverein Brukteria Rorup mit dem Versuchsballon gestartet, sein Clubheim jeden Freitagabend ab 18 Uhr nicht nur für seine Mitglieder, sondern für alle Roruper und Gäste zu öffnen. Grund hierfür war in erster Linie die Tatsache, dass es in Rorup seit Jahren keine Kneipe und in diesem Sinne damit keinen Ort der Begegnung mehr gibt.

Auch der Roruper Kegelclub "Lustige Buben" hat seinen Stammtisch inzwischen von Lette nach Rorup verlegt. "Wir kegeln eigentlich schon länger nicht mehr, für uns ist die Geselligkeit am Stammtisch das Wichtigste", berichtet Norbert Merfeld, der mit seinen Kegelbrüdern auf einer Eckbank Platz gefunden hat. Und als Rentner könne man sich freitags eben genauso gut treffen wie bisher am Mittwoch.

Jeden Freitag wird es von 18 bis 24 Uhr weitergehen. "Ob Stammtisch oder Einzelperson, jung oder alt, Männer oder Frauen, Mitglieder oder Nichtmitglieder: Alle sind willkommen", wünscht sich Hülsenbeck, dass der gut gestartete Versuchsballon weiter auf Kurs bleibt.

Fühlt sich ohne Kegelbahn hier pudelwohl: Der Kegelclub Lustige Buben hat seinen Stammtisch von Lette nach Rorup verlegt

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Dienstag, 12. Februar 2019permalink

Ortsvorsteher in Rorup

Auf Klaas folgt Schulze Mönking

Nach der Kommunalwahl im kommenden Jahr wird in Rorup eine Ära zu Ende gehen: Dieter Klaas wird sich 2020 vom Amt als Ortsvorstehers, das er dann 21 Jahre lang ausgeübt haben wird, zurückziehen. Bei der Versammlung der CDU Rorup präsentierte die Partei auch gleich einen potenziellen Nachfolger für den 77 Jahre alten, früheren Grundschulleiter. So soll Dr. Stephan Schulze Mönking neuer Ortsvorsteher in Rorup werden.

Der 41-Jährige stellte sich am Donnerstagabend kurz den Mitgliedern vor: ledig, Landwirt von Beruf, 2005 den elterlichen Hof übernommen. Schulze Mönking ist bereits seit elf Jahren Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsvereins Rorup und zugleich stellvertretender Ortslandwirt. Zwar würde Welte, wo er wohnt, offiziell nicht zu Rorup gehören, doch über Schule und Kirche sei er schon immer eng mit dem Dorf verbunden gewesen, betonte Schulze Mönking. Ihm sei es ein großes Anliegen, die Dorfgemeinschaft weiter so attraktiv zu halten und auszubauen. Die CDU stellt in Rorup seit der kommunalen Neugliederung den Ortsvorsteher. So war bis 1999 für 25 Jahre Josef Pölling im Amt, ihm folgte im September 1999 Klaas.

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Mittwoch, 6. Februar 2019permalink

Auch E-Piano vom Förderverein

Marienschule Rorup erfuhr verspätete Weihnachtsbescherung

 

Der Förderverein der Marienschule Rorup beginnt das Jahr sportlich und musikalisch und überreichte dem Roruper Standort der Anna-Katharina-Emmerick-Schule als verspätetes Weihnachtsgeschenk Materialien für den Sport- und für den Musikunterricht - vom Ball-Kompressor bis hin zum E-Piano. Der Förderverein in Rorup hat dafür knapp 1 500 Euro in die Hand genommen, um auch Hockey-Sicherheitsbälle, Pyramiden-Säckchen, ein Motorik-Bewegungs-Set, Gymnastik-Reifen und Rope-Skipping-Seile zu kaufen.

"Wir beschaffen nicht einfach, was uns in den Kram passt", betont Tobias Kommeter vom Förderverein. "Wir hören auf das, was das Lehrerkollegium, der Hausmeister oder die Kinder uns sagen. Und da muss man manchmal ziemlich genau hinhören. Denn die Kollegen an der Schule sind sehr bescheiden." Dieses Mal gibt es sogar einen elektrischen Ballkompressor, damit die kostbare Spielzeit nicht an der Handpumpe verpufft.

Bei der Übergabe des E-Pianos war die Freude bei den Lehrerinnen so groß, dass sie es sich nicht nehmen ließen, bei einem Treffen des Schulmobil-Fahrerteams ein Überraschungsständchen mit dem neuen E-Piano zum Besten zu geben. Ohne die ehrenamtlichen Dienste des Schulmobil-Teams wären derartige Anschaffungen nämlich gar nicht möglich. Deshalb bedankt sich der Förderverein im Namen der Kinder ganz herzlich.

Ein E-Piano und eine Reihe weiterer Materialien für den Unterricht und das Schulleben hat der Förderverein der Marienschule Rorup kürzlich an die Kinder übergeben.

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Mittwoch, 6. Februar 2019permalink

Seniorennachmittag in Rorup

Am Mittwoch, 13. Februar, findet der nächste Roruper Seniorennachmittag statt. Begonnen wird mit einer Messe um 14.30 Uhr in der Roruper Kirche. Hiernach wird im Bürgerhaus Kaffee getrunken. Anschließend wird "Karneval in froher Runde" gefeiert. Zu diesem Nachmittag sind wieder alle Senioren eingeladen.

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Mittwoch, 6. Februar 2019permalink

Kfd Rorup lädt zum Frühstück

Die kfd St. Agatha Rorup lädt am Mittwoch, 20. Februar, zu 9 Uhr zu einem Frühstück in das Roruper Gemeindehaus ein. Der Gast an diesem Morgen ist Silvia Theßeling und sie hält einen Vortrag zu dem Thema: "Warum ich Ja sage, wenn ich Nein meine." Auch Nichtmitglieder sind willkommen, so das Orgateam. Anmeldung sind bis zum 16. Februar bei Christel Schwering, Telefon (02594) 618 abzugeben.

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Montag, 4. Februar 2019permalink

Kulturabend des Heimatverein Rorup

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Rorup wieder zu seinem beliebten Kulturabend ein und konnte mit dem Moderator und Kabarettisten Thomas Müller einen erstklassigen Künstler für seine Veranstaltung gewinnen.

Der sicherlich wieder unterhaltsame und kurzweilige Abend findet am Samstag, den 23. März 2019 im Saal des Bürgerhauses in Rorup statt. Das Programm beginnt bei freier Platzwahl um 19:30 Uhr; Einlass ist bereits ab 18:45 Uhr. Thomas Müller wird mit seinem Programm „Nächstes Jahr wird besser!“ in Rorup auf der Bühne stehen.„Nächstes Jahr wird besser!“ hört man ja oft von Freunden, wenn gerade eben nicht alles gut erscheint. Überall Krisen, wohin man schaut. Thomas Müller bekommt noch `ne Beziehungskrise obendrauf und beschließt: Es reicht, ab jetzt geht`s aufwärts! Wenn nächstes Jahr wirklich besser werden soll, muss sich was ändern! Wem der Kopf verdreht wird, bekommt einen neuen Blickwinkel. Das kennen vielleicht auch viele Besucher und sind gerade erst durch die Rotz- und Wasserphase gegangen.

Wer in diese Situation ist, kauft sich nun bitte keinen Ratgeber, sondern geht lieber in das Programm von Thomas Müller. Die Besucher erleben den Künstler entfesselt beim „Loslassen“: angespannt durch Yoga, gnadenlos entspannt im Stau und knallhart beim Austeilen. Denn wer nichts wagt, bleibt stehen. Aber Achtung: Wer Thomas Müller nur zuhört, übersieht die Hälfte…..denn der Kabarettist gibt Worten ein Gesicht und seine Körpersprache ist nicht zu überhören. Was ist das Besondere an diesem außergewöhnlichen Künstler? Er macht nicht nur komische Miene zum bösen Spiel, er schreit auf, wo andre zuschauen. Denn wer die Klappe hält, der heißt bestimmt nicht Thomas Müller.

Insbesondere die  gemütliche, ja fast familiäre Atmosphäre, in dem nur knapp 100 Gäste fassenden Saal des Bürgerhauses zeigt sich eindrucksvoll für das ganz besondere Flair dieses Kulturabends verantwortlich.

Der Eintrittspreis in Höhe von 21,00 € beinhaltet neben dem sicherlich unterhaltsamen  Programm wie in den letzten Jahren ein Begrüßungsgetränk sowie den Genuss von Fingerfood und kleinen Snacks in der Pause. 

Die Karten sind lediglich im Vorverkauf bei den jeweiligen Roruper Geschäftsstellen der Sparkasse Westmünsterland und der Volksbank Nottuln erhältlich. Der Vorverkauf beginnt am Montag, den 11.02.2019.

Das Organisationsteam um Franka Hessel und Werner Schmidt freut sich auf ein hoffentlich volles Haus und einen schönen Abend mit den Besuchern des Kulturabends des Heimatverein Rorup.


Mittwoch, 30. Januar 2019permalink

Sportheim öffnet Türen

Brukteria Rorup bietet Kneipenabend an

Seine Pforten öffnet das Sportheim von Brukteria Rorup ab dem 1. Februar an jedem Freitagabend ab 18 Uhr und bietet Rorupern so die Möglichkeit, in geselliger Runde ein Bier zu trinken. "In Rorup gibt es vieles, nur eine Gaststätte nicht. Der Bedarf ist bei einem Ort mit mehr als 2 000 Einwohnern aber vorhanden. Wir wollten die Chance nutzen, etwas für den gesamten Ort zu tun", so die 1. Vorsitzende Kirsten Hülsenbock. Auch die Sportler profitieren von dem Angebot, da am gleichen Abend das Fußballtraining stattfindet. "Unser Ziel ist es, dass der Freitagabend von den Rorupern gut angenommen wird. Unser Hauptfokus bleibt aber natürlich der Sport", erklärt Geschäftsführer Christoph Peter.

Gleichzeitig gilt der Kneipenabend als Startschuss für weitere Veränderungen im Sportheim. Fenster und Türen sind frisch erneuert; jetzt soll in den nächsten zwei Jahren auch das Innere des Sportheims diesen Veränderungen folgen. Die Planungen dazu starten in Kürze.

Kirsten Hülsenbock, 1. Vorsitzende bei Brukteria Rorup, und Geschäftsführer Christoph Peter hoffen, dass viele Roruper am Freitagabend zum Sportheim kommen. Foto: Lena Riekhoff

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Mittwoch, 30. Januar 2019permalink

Hauptversammlung von CDU Rorup

Die Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbands Dülmen-Rorup findet am Donnerstag, 7. Februar, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Rorup statt. Bei der Versammlung werden Vorstandsneuwahlen durchgeführt. Fraktionsvorsitzender Willi Wessels informiert über Dülmener Themen; Stadtverbandsvorsitzenden Markus Brambrink über die politische Lage in Dülmen.

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Mittwoch, 30. Januar 2019permalink

Stiftungsfest beim Kirchenchor Rorup

Mit Zauberer und Socken

Von Sigrid Muddemann

Zauberer Endric Thier aus Ahaus war in seinem Element. Und nicht nur seine Assistentin Daniela Wieskus kam aus dem Staunen nicht heraus. Der Kartentrick, den der Magier mit Witz und Charme gerade vorführte, war einfach verblüffend: Eine von Wieskus gekennzeichnete Spielkarte kam plötzlich nach einigen Zauberkünsten aus seinem Mund wieder heraus.

Die Tricks von Zauberern mit Ringen und auch Seilen hatte man ja schon oft gesehen. Und doch waren die Zuschauer beim Stiftungsfest des Kirchenchores St. Agatha Rorup einfach begeistert von Endric Thier und zollten ihm immer wieder viel Applaus.

Doch der Auftritt des Magiers war nicht der einzige Höhepunkt beim Stiftungsfest. Der Saal im Bürgerhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt, und die rund 80 Besucher hatten sichtlich Freude. Zum ersten Mal führte dabei Christian Schwering durch den Abend. Er versäumte es auch nicht, nachträglich Ulla Deemann und Josef Geldermann zum 50-jährigen Chorjubiläum zu gratulieren und beiden einen Blumenstrauß sowie eine Urkunde zu übergeben. "Ich freue mich sehr über diesen schönen Blumenstrauß. Aber mir kommt es gar nicht lange vor, diese 50 Jahre im Kirchenchor zu singen. Es macht einfach Freude," sagte Deemann.

Das Programm war nicht ganz so vielschichtig wie schon mal in Jahren zuvor, doch kam es bei den Zuschauern erneut gut an. Auch die mit Socken geschmückten Puppen, die ein Lied nachspielten, sorgten für Unterhaltung. Ulla Deemann und Josef Geldermann traten dabei als Erste an. Und es war gar nicht so einfach, die Puppen, hinter denen sich das Vorbereitungsteam verbarg, in die richtige Reihenfolge für ein Lied zu bringen. Aber am Ende gelang es dann doch, und Maria Lesting gewann das Spiel.

Sehr genau verfolgt wurde auch die Verlosung mit zahlreichen Preisen. Der Hauptgewinn war ein Handy, über das sich am Ende Elke Schulz freuen konnte.

Nach dem Programm wurde dann auch noch ausgiebig getanzt. Die Stimmung auf dem Stiftungsfest war einfach schön, viele verweilten auch länger und genossen einen netten Abend im Bürgerhaus.  

Magier Endric Thier und Assistentin Daniela Wieskus (2.v.l.) verzauberten die Besucher des Stiftungsfestes.

Ulla Deemann und Josef Geldermann wurden für 50 Jahre im Kirchenchor Rorup geehrt und bekamen beim Sockenspiel den Vortritt. DZ-Fotos: Muddemann

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Donnerstag, 24. Januar 2019permalink

Zehn Jahre Roruper Ehrenplakette

Zu einer geschätzten Tradition hat sich die Roruper Ehrenplakette entwickelt. Gestiftet wurde sie vor genau 10 Jahren von der Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. . Magret Döveling war 2009 die erste Roruper Bürgerin, die die Plakette verliehen bekam. Ihr folgten bislang zwei weitere Frauen und vier Männer (Informationen dazu auch auf der WebSite rorup.net .)

Die Roruper Ehrenplakette zeigt auf der Vorderseite das Roruper Wappen und auf der Rückseite ein besonderes Wahrzeichen Rorups, den Schandpfahl, ein steinernes Stück Rechtspflege, das die Zeit überdauert hat und noch heute in Rorup zu sehen ist.

 

Die Stiftung dieser Plakette wird getragen von der grundsätzlichen Überzeugung, dass unsere Gesellschaft den helfenden und freiwilligen Einsatz von Menschen braucht, die sich allein oder in Institutionen ehrenamtlich engagieren, und von der Überzeugung, dass diese Arbeit, die oft still im Hintergrund abläuft, eine besondere, öffentliche Würdigung verdient hat. Die Menschen und ihr Wirken für die Gemeinschaft sollen damit für alle sichtbarer gemacht werden.

Die mittlerweile sieben verliehen Ehrenplaketten zeigen, dass es in Rorup eine ganze Menge Menschen gibt, die bereit sind, sich in sozialen, kulturellen, sportlichen, politischen und kirchlichen Bereichen ausgesprochen intensiv und nachhaltig zu engagieren. Sie tragen damit ganz wesentlich zur Festigung unseres Gemeinwesens bei und sind Beispiel und Ansporn für andere in unserer Gemeinde.

Vorschläge mit kurzen Begründung können, wie jedes Jahr, noch bis zum 15. Februar d. J. an die Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. geschickt werden unter info@rorup.net . Die Verleihung kann von jedem Roruper beantragt werden; vorgeschlagen werden können Einzelpersonen oder Gruppen. Die Auswahl erfolgt im Rahmen einer Auswahlkonferenz des Vorstandes der Dorfgemeinschaft und wird nach Entscheidung öffentlich bekanntgegeben. Bei positiver Entscheidung erfolgt die Verleihung in feierlicher Form im Sommerhalbjahr.


Mittwoch, 23. Januar 2019permalink

25 Jahre Bereicherung für das gesellschaftliche Leben in Rorup

In diesem Jahr feiert der Heimatverein Rorup am Sonntag, 7. Juli, sein 25-jähriges Bestehen mit einem bunten Festtag mit viel Programm. Mit einer Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen und Angebote im Laufe des Jahres bereichert der Verein seit seiner Gründung das gesellschaftliche Leben in Rorup – sowohl für die älteren als auch für die jüngeren Roruperinnen und Roruper ist jeweils etwas dabei. Einen Blick zurück auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Vereinsarbeit warfen jetzt vier Akteure des Heimatvereins: von rechts Bernhard Krümpel, seit 2016 Vereinsvorsitzender, Ernst Letterhaus, der in den ersten rund 20 Jahren Vorsitzender war, Richard Brügging, der rund 20 Jahre stellvertretender Vorsitzender und dann bis 2016 Erster Vorsitzender war, sowie Ulrich Artmann, seit Gründung Geschäftsführer des Vereins.    

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Mittwoch, 23. Januar 2019permalink

Aktivposten - 25 Jahre Heimatverein Rorup

Von Reimund Menninghaus

Heute vor 24 Jahren und 11 Monaten schlug das Herz des Heimatvereins Rorup zum ersten Mal: Am 23. Februar 1994 kamen in der Gaststätte „Zum Waldschlößchen“ von Cilly Mevenkamp 15 Frauen und Männer zusammen, um den „Initiativkreis Heimatverein Rorup“ zu gründen. Gründungsversammlung mit 114 Teilnehmenden war dann am 4. März 1994 in der Gaststätte Maas. Und die erste Mitgliederversammlung, bei der sich der Verein eine Satzung gab und einen Vorstand wählte, erfolgte am 21. Oktober 1994. Ein Verein begann zu laufen, der heute aus dem gesellschaftlichen Leben Rorups kaum mehr wegzudenken ist. Mit seinen hunderten Mitgliedern zählt er zu den größten Heimatvereinen beim Westfälischen Heimatbund.

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Mittwoch, 16. Januar 2019permalink

250 Euro für jede Klassenkasse

Der Förderverein Marienschule e.V. hat die Klassenkasse aller Klassen der Roruper Grundschule mit einem Betrag von 250 Euro ausgestattet, den die Lehrer für Ausflüge oder Aktionen sowie Anschaffungen einsetzen können. Die Kinder und Klassenlehrerinnen freuten sich sehr über die üppige Ausstattung der Kassen. „Damit haben wir die Möglichkeit auch mal etwas kostenintensivere Materialien anzuschaffen und mit den Kindern zu verarbeiten“, erzählt Klassenlehrerin Angelika Beyer. „Wir freuen uns, dass es uns vom Förderverein jedes Jahr möglich ist dieses Geld allen Klassen zur Verfügung zu stellen, damit es den Kindern unserer Schule zu Gute kommt. Möglich ist dies nur durch das ehrenamtliche Roruper Schulmobilmodell“, berichtet Dr. Elmar Brügging der Vorsitzende des Fördervereins, der das Geld den Klassenlehrerinnen übergab.

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Mittwoch, 16. Januar 2019permalink

Ulla Deemann - 50 Jahre Chormitglied

Ulla Deemann singt für ihr Leben gern: „Es macht einfach glücklich“, erzählt sie überzeugend. Seit 50 Jahren ist sie ein aktives Mitglied im Kirchenchor St. Agatha Rorup und singt dort im Alt. Für diese treue Mitgliedschaft dankte ihr auch Chorleiter Georg Ahlers bei der vergangenen Generalversammlung. „Durch meinen Vater bin ich früher zum Chor gekommen“, erzählt Deemann. Die damals 15-Jährige hatte schon immer viel Spaß am Singen. „Zuerst war ich eine der Jüngsten im Chor, doch auch Jung und Alt haben sich immer gut verstanden. Als der Chor dann auch jüngeren Nachwuchs bekam, haben sich dort schnell Freundschaften entwickelt“, erinnert sie sich. „Ich mag es, Lieder zu proben und dann aufzuführen“, erklärt sie. Ulla Deemann ist 65 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Rorup. „Singen tut gut und macht Spaß – ich kann es jedem nur empfehlen. Vor allem die Gemeinschaft ist schön“, betont sie.

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Mittwoch, 16. Januar 2019permalink

Josef Geldermann - 50 Jahre Chormitglied

Josef Geldermann singt bereits seit 50 Jahren aktiv im Kirchenchor St. Agatha Rorup mit. „Mein Vater hat mich damals zum Singen mitgenommen, da war ich 17 Jahre alt“, erinnert er sich. Geldermann singt gerne und das vor allem in einer Gemeinschaft: „Die Geselligkeit ist für mich beim Singen besonders wichtig“, erzählt er, „die Kirchengemeinschaft ist ein schöner Verein, den ich nicht mehr missen möchte.“ Auch bei Auftritten ist er nach Möglichkeit dabei. „Es gibt zehn bis 12 Auftritte im Jahr, der nächste größere Auftritt wird Ostern stattfinden“, erzählt Geldermann. Für die 50-jährige Mitgliedschaft dankte ihm auch der Chorleiter Georg Ahlers bei der vergangenen Generalversammlung. Josef Geldermann ist 66 Jahre alt und wohnt in Rorup. Neben dem Singen sind seine Hobbys vor allem seine Familie und das Schwimmen. Er ist gelernter Landmaschinenmeister und Metallbauer, befindet sich nun jedoch im Ruhestand.

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Mittwoch, 9. Januar 2019permalink

Einst arbeitslos, hat Hubert Lewe nun eine 15-Mann-Firma

 

Was mach' ich jetzt beruflich?

Diese Frage stellte sich Hubert Lewe (rechts) 1996, als in Dülmen die Textilmaschinenbaufirma Hergeth-Hollingsworth in die Insolvenz ging. 27 Jahre hatte Hubert Lewe dort gearbeitet - zuletzt als Meister der Endmontage. Als Antwort auf seine Frage machte sich der Roruper selbstständig, und seit 2009 ist er mit seinem Unternehmen komplett im Coesfelder Gewerbegebiet Dreischkamp ansässig und beschäftigt - zusammen mit Sohn und Mitgeschäftsführer Michael (links) - 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Maschinenbau, Auswuchtarbeiten und Landmaschinenbau prägen das Unternehmen, das 2017 die Landmaschinenbaufirma Heilers aus Rosendahl-Darfeld übernahm. Große Neuentwicklung ist ein Spezialgrubber (vorne) für den Pflegeeinsatz im Erdbeeranbau auch in Coesfeld.

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Mittwoch, 9. Januar 2019permalink

Vom Arbeitnehmer zum Firmenchef

Hubert Lewe hat innerhalb von 20 Jahren ein 15-Mann-Maschinenbau-Unternehmen aufgebaut

Von Reimund Menninghaus

"Das Gerät ist eine tolle Sache und eine große Arbeitserleichterung", sagt Andreas Rahmann. Der Hofinhaber aus Harle meint damit den Erdbeergrubber der Coesfelder Maschinenbaufirma Lewe. "Der Grubber hilft dabei, dass wir auch ohne Chemie unsere Erdbeeren unkrautfrei halten können. Und er bearbeitet den Boden so, dass es da im Vergleich zu vorher viel mehr Regenwürmer gibt und er viel besser auch große Regenmengen vertragen kann." Dieser Erdbeergrubber - er ist die Neuentwicklung der Maschinenbaufirma Lewe im Gewerbegebiet Dreischkamp in Coesfeld. "Landmaschinenbau ist für uns ein weiteres Standbein - neben unserem allgemeinen Maschinenbau und unserer Lohnfertigung", so Hubert Lewe, der das Unternehmen vor gut 20 Jahren gegründet hat.

Gegründet quasi aus der Not heraus. Denn nach 27 Jahren, in denen er in Dülmen bei der Textilmaschinenbaufirma Hergeth tätig gewesen war, war auch für ihn 1996 Schluss. Die Firma Hergeth-Hollingsworth hatte Insolvenz angemeldet - von der Entlassung betroffen waren über 400 Mitarbeiter.

"Ich war 42 Jahre alt, und in Deutschland gab es damals fünf Millionen Arbeitslose", erinnert sich Hubert Lewe, der zum Schluss bei Hergeth als Meister der Endmontage im Einsatz war. Die Hergeth-Insolvenz - auch für Hubert Lewe begann eine schwere Zeit: "Ich hatte neu gebaut und drei Kinder - und fast ein halbes Jahr gab's wegen der Insolvenz kein Geld. Und das nach 27 Jahren Berufstätigkeit dort."

Er kannte die Maschinen, die bei Hergeth hergestellt wurden, aus dem Eff-Eff. Maschinen, die nichtgewebte Stoffe - Vliesstoff - herstellen. "Sie hatten und haben heute noch weltweit einen guten Ruf - sie halten 30 Jahre und länger", so Hubert Lewe, der nach der Hergeth-Insolvenz zu Hause in Rorup damit begann, Maschinenteile der Herget-Maschinen zu reparieren, Ersatzteile zu fertigen und zu verschicken. "Fast jede Woche ging eine Kiste in Richtung Amerika." Und nahm Aufträge an, Bleche mit einem Autogenbrennschneideapparat zuzuschneiden. Das Gerät dazu hatte er drei Jahre vor der Hergeth-Insolvenz von Herget bekommen, um damit nach Feierabend zu Hause für Hergeth Bleche zu bearbeiten; später kaufte er das Gerät. Weitere Gerätschaften für den Maschinenbau erwarb er bei der Insolvenz-Versteigerung der Firma Hergeth. Platz für die Geräte hatte er zu Hause. Somit entsprechend ausgestattet, baute er seine eigene Maschinenbaufirma auf.

2003 bezog er mit dem Unternehmen das 7 500-Quadratmeter-Grundstück mit 2 700 Quadratmetern unter Dach im Gewerbegebiet Dreischkamp in Coesfeld - erst zur Miete; inzwischen ist das Areal gekauft. Computergesteuerte Metallbearbeitungszentren, Schweißgeräte, zwei Auswuchtmaschinen auch für große Werkstücke, Drehmaschinen, eine Lackierhalle und inzwischen ein 15-köpfiges Team bearbeiten Aufträge von inzwischen mehreren hundert Kunden - und die Anschaffung weiterer Geräte zur schnelleren Auftragsbearbeitung ist geplant. Immer noch repariert und wartet das Unternehmen Textilmaschinen - aber auch ganze neue Anlagen und Anlagenteile werden hergestellt. "Es macht Spaß", sagt Hubert Lewe, der vor 20 Jahren noch geplant hatte, bis zur Rente bei Hergeth zu bleiben.

Nun hat der 63-Jährige als Firmenchef den Ruhestand im Blick. Mit seinem 35-jährigen Sohn und Mitgeschäftsführer Michael ist die nächste Generation seit langem mit an Bord: Der gelernte Konstruktionsmechaniker kam 2007 in den Betrieb, absolvierte nach Abendschulkursen die Prüfung zum Maschinenbaumeister. Und hat wie sein Vater Lust an Neuem - wie dem Landmaschinenbau. Der kam 2017 mit der Übernahme des Landmaschinenherstellers Heilers aus Darfeld ins Unternehmen.

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Montag, 7. Januar 2019permalink

68. Generalversammlung des Kirchenchores St. Agatha Rorup

Zwei mal 50 Chorjahre - ein stimmiger Grund zum Feiern für den Kirchenchor

Sichtlich erfreut begrüßte die Erste Vorsitzende, Ulla Deemann, am vergangenen Freitag Mitglieder und Präses des Kirchenchores St. Agatha, im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeindehaus. Ihr Rückblick skizzierte ein besonderes, mit vielfältigen und außergewöhnlichen Aktivitäten gefülltes Jahr. Absoluter Höhepunkt und ein beeindruckendes Erlebnis für den Chor war die Teilnahme am Katholikentag in Münster, im Mai letzten Jahres. Über 50 Veranstaltungs- und Probentermine in den vergangenen 12 Monaten zeigen, dass eine Menge - ehrenamtliches - Engagement von den Mitgliedern gefordert war. Trotz dieser vielen Gesangstermine traf man sich auch noch zu anderen gemeinsame Aktivitäten. Dieser Zweiklang von Singen und Gemeinschaft ist das Besondere am Chor, so die Erste Vorsitzende. Und auch der Präses, Pfarrer Hajo Weishaupt, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass beim Chor, mehr als bei allen anderen Vereinen, das Gemeinsame im Vordergrund steht, allein schon gemessen an der jährlich miteinander verbrachten Zeit, und dass dies schon etwas sehr Besonderes ist. Der Blick auf das neue Chorjahr zeigt ebenfalls wieder ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm; für die Weihnachtszeit ist gesanglich Besonderes geplant, vorbereitet werden soll das u.a. durch ein gemeinsames Probenwochenende, Anfang November. Neben der Chorarbeit wird es aber ebenfalls wieder Raum für gemeinsame Feiern und andere Aktivitäten geben, so die Vorsitzende; Auftakt dazu ist das Stiftungsfest, am 26. Januar, zu dem alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Chores wieder herzlich eingeladen sind.

Gefeiert wurde aber auch gleich auf der Generalversammlung: Auf Fünfzig aktive Jahre im Kirchenchor blickten Ulla Deemann und Josef Geldermann zurück.

  

Der Präses, überwältigt von den 100 "aktiven" Chorjahren, die vor ihm standen, würdigte dies besondere Jubiläum mit herzlichen und persönlichen Worten und Glückwünschen an die beiden Jubilare. Die anwesenden Mitglieder schlossen sich natürlich mit ebenso herzlichen Glückwünschen und einem spontanen Ständchen für die Jubilare an. Das Singen, gemeinsam mit anderen, jung hält und Freude macht, das sah man den Jubilaren an und das dies immer wieder Lust auf mehr macht, hörte man oft an diesem Abend. Den Weg in den Chor fanden Beide durch ihre Vätern. Die steckten mit ihrer Leidenschaft und Begeisterung fürs Chorsingen ihre Kinder an und da war der Weg in die Chorgemeinschaft für die damals 15 bzw. 17 jährigen nicht mehr weit. Dass beide dem Chor ihre Stimme noch lange schenken, wünschen sich alle – vor allem der Chorleiter, Georg Ahlers. Der dankte ganz besonders den beiden Jubilaren für ihre langjährige Treue und dem gesamten Chor für die gute Zusammenarbeit und die große Bereitschaft, sich auch über das normale Maß hinaus einzubringen, sei es bei einem Probenwochenende, zusätzlichen Probenstunden oder der Bereitschaft, immer an Wochenenden gutgelaunt parat zu stehen. Er verband dies mit der Hoffnung auf gleichen Enthusiasmus im neuen Jahr, um die Zuhörer wieder mit schönen Klängen erfreuen zu können, die Freude machen beim Zuhören und zu Hause noch lange nachklingen. Alle die nicht nur zuhören möchten und die im Chor ihre Stimme gerne einmal ausprobieren würden, sind herzlich dazu eingeladen.

Ansprechpartner findet man im Internet unter rorup.net/kirchenchor oder direkt, immer dienstags, zwischen 20:00 und 21:30 Uhr, bei den Proben im Gemeindehaus.

Volles Haus bei der 68. Generalversammlung

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Freitag, 4. Januar 2019permalink

FROHES NEUES JAHR


Freitag, 4. Januar 2019permalink

Heimatverein Rorup organisierte traditionelle Winterwanderung. Strecke führte rund um das Dorf

Nach dem Weihnachtsfest stand für viele Roruper ein Termin bereits fest im Kalender: Die traditionelle Winterwanderung des Heimatvereins Rorup, die immer am 27. Dezember stattfindet, stieß dieses Mal auf eine große Resonanz.

Auch Dülmener waren mit von der Partie. Organisator Günter Hörsting freut sich über die hohe Beteiligung: "Wir sind mehr als im letzten Jahr." Bevor es losging, bewunderte die Gruppe erst einmal die Krippe in der Roruper Kirche. Eine kleine Geschichte, Erinnerungen an die Kirche und Krippe in den vergangenen Jahrzehnten und eine plattdeutsche Anekdote sorgten bei allen Anwesenden direkt zu Beginn für gute Stimmung.

So starteten die Anwesenden dann bestens gelaunt in ihre Winterwanderung, deren Strecke in einer großen Runde einmal rund um Rorup führte. "Früher sind wir am 27. Dezember sogar bis nach Darup gelaufen", erinnert sich der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins Ernst Letterhaus.

Anschließend ließen alle Beteiligten den Nachmittag im Bürgerhaus in Rorup ausklingen. Neben Kaffee und Kuchen gab es dort auch Glühwein zum Aufwärmen und eine erstmalige Besonderheit: Der neu hergestellte Roruper Schnaps konnte probiert werden.

 

Knapp 40 Teilnehmer sind am Donnerstag in Rorup zur Winterwanderung aufgebrochen. Zuvor lauschten die Wanderer in der Roruper Kirche plattdeutschen Geschichten und betrachteten gemeinsam die weihnachtliche Krippe. Foto: Lena Riekhoff

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Mittwoch, 19. Dezember 2018permalink

Konny Terlau radelte 2 700 Kilometer von Rorup bis Santiago de Compostela und weiter

Von Reimund Menninghaus

Die ein oder andere größere Radtour hatte er in den vergangenen Jahren schon absolviert - beispielsweise nach Stockholm und Wien. Für dieses Jahr aber hatte sich Konrad - Konny - Terlau einen "ganz dicken Brocken" vorgenommen: Eine Tour von sich zu Hause in Rorup - da, wo in Empte bei den Roruper Abendläufen unterm Scheunendach immer Anfeuernde stehen und Party gemacht wird - von Rorup also über den Jakobspilgerweg bis nach Santiago de Compostela und noch 80 Kilometer weiter bis zur spanischen Atlantikküste zum Kap Fisterra - im Volksmund als "Ende der Welt" bezeichnet. Eine 2 700-Kilometer-Tour, die eine Menge schöner Erlebnisse mit sich brachte und auch staunenswerte Zufälle. Um es vorweg zu sagen: In Sachen Reisetechnik gab es keine Probleme. Sein Fahrrad ließ ihn nie im Stich: Mit einer 14-Gang-Nabenschaltung hatte er eine robuste und fein abgestufte Kraftübersetzung im Hinterrad, seine Lkw-Planen-Fahrradtaschen hielten seine 35 Kilogramm Gepäck trocken, seine Sucherkamera mit Stativ und Steuerung via Handy-App hielt seine Eindrücke fest, und mit seinem Handy war er (fast) stets auf Empfang. Mit ihm postete er täglich Reiseberichte mit Fotos, die er via Funk von der Kamera aufs Handy übertrug. Die 70-köpfige WhatsApp-Gruppe, die Anteil nahm an Konnys Tour, war somit immer auf dem Laufenden.

Die Tour startete mit einem "großen Bahnhof" am 29. April in Rorup: Rund 30 Freunde, Arbeitskollegen, Bekannte und Familienangehörige begleiteten den 49-Jährigen auf seiner ersten Etappe von Rorup nach Lembeck, wo bei einem Mittagessen mit 40 Personen Abschied gefeiert wurde. Wobei - Siegfried Dalhaus (Dülmen) begleitete Konny noch bis zum Wallfahrtsort Kevelaer, und Ludger und Michael Falke (Senden) und Franz-Josef Dirking (Rorup) fuhren sogar noch weiter bis nach Lüttich mit. Ab Lüttich fuhr Konny alleine und kam auch durch Dülmens französische Partnerstadt Charleville-Mézières. Klar, dass er sich auch da einen Pilgerstempel geben ließ.

Insgesamt sollten es schließlich Dutzende Stempel in seinem Pilgerpass werden. "Die Stempel zu bekommen war eigentlich kein Problem - es gibt sie ja nicht nur bei Kirchengemeinden und in den Kathedralen auf dem Pilgerweg, sondern auch in Touristik-Büros und Pilgerherbergen. Einmal allerdings musste auf einem Campingplatz ein Stempel von Hand gemalt werden", schmunzelt Konny.

 

Die Etappen in Frankreich waren gut zu meistern; 130 Kilometer legte er dort im Schnitt pro Tag zurück. "Das war ein gutes Training für die Überquerung der Pyrenäen, wo es einmal 25 Kilometer am Stück kontinuierlich bergauf ging", berichtet Konny, der von den Eindrücken der Landschaft, aber auch von den Erlebnissen in den Städten beeindruckt war. "Nur Paris war verkehrsmäßig eine Geduldsprobe - da war ich froh, dass ich wieder hinaus aufs Land kam", so Konny. Viele Kathedralen besuchte er im Laufe des Wegs. "In Reims guckte eine Gruppe Amerikaner fast fassungslos auf mich und mein vollbepacktes Rad. Ich kam nicht umhin, mit dem Rad für Fotos zu posieren", schmunzelt der inzwischen 50-Jährige.

Ebenfalls Amerikaner waren es, mit denen er in einer der Pilgerherbergen einen schönen geselligen Abend verbrachte. "Ich kam überall gut klar mit den Menschen. Alle waren rücksichtsvoll und respektvoll - ein tolles Erlebnis, Menschen so verschiedener Herkunft kennenzulernen", fasst Konny zusammen. Auch das Wildcampen, das gelegentlich nötig war, stellte kein Problem dar. Ansonsten suchte er Campingplätze auf.

Die erste Herbergsnacht hatte er in St.-Jean-Pied-de-Port, zu Beginn des Camino Frances, der durch Spaniens Norden 800 Kilometer von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela führt und zum UNESCO-Welterbe zählt. Auf diesem Weg liegt auch die spanische Stadt Pamplona, bekannt für ihre einwöchige Stierhatz. "Sonst war es schön warm auf der Tour - manchmal auch fast zu warm -, aber Pamplona habe ich bei Handschuhwetter und 11 Grad Celsius durchquert", so Konny. Ebenfalls auf dem Camino Frances: ein Weingutkloster bei Estella. Hier lädt neben der Trinkwasserzapfstelle, die es am Pilgerweg alle zehn Kilometer gibt, auch eine Weinzapfstelle zur Nutzung ein. "Als ich daran vorbei kam, kam allerdings kein Wein aus dem Hahn", berichtet Konny.

Ganz besondere Erlebnisse hatte er mit zwei anderen Radpilgern. "Obwohl wir uns nicht verabredet hatten, trafen wir uns auf der Strecke immer wieder. Mal sah mich Heiner, der aus Lüdinghausen kommt und in Gronau-Epe eine Tierarztpraxis hat, im Restaurant wieder und setzte sich dazu, mal traf ich Christian aus Zweibrücken in der Pfalz um die Straßenecke herum, wo ich an einer Ampel wartete, am Tisch sitzen, nachdem ich ihn 900 Kilometer zuvor zum ersten Mal gesehen hatte." Es wurden die Handynummern ausgetauscht, und mehr und mehr entwickelte sich bei den Begegnungen eine besondere Gemeinschaft. Und eine besondere Form der Hochachtung: "Christian hatte ein klappriges Rad mit fünf Gängen. Damit schaffte er es sogar über die Pyrenäen!" In Santiago trafen sie sich vor der Kathedrale wieder - diesmal verabredet.

Konny radelte die 80 Kilometer zum Kap Fisterra weiter, gab sein Rad als Gepäck auf und flog nach Hause. "Bei meinen langen Touren in den vergangenen Jahren hatte ich am Ziel immer noch Lust, weiterzufahren. Bei meiner Santiago-Tour aber war am Ende die Luft raus", meint er. Der Kontakt zu Dr. Heiner Koddebusch und Christian Stolle blieb: "Bei Heiner war ich in Epe, wo er in seiner Praxis Bekannten seinen Reisebericht präsentierte, und bei Christian war ich, der als Country-Sänger während eines seiner Konzerte von seiner Tour berichtete."

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Dienstag, 18. Dezember 2018permalink

Heimatverein Rürup lädt zur Winderwanderung ein

Traditionell am ersten Tag nach Weihnachten, lädt der Heimatverein zur Winterwanderung ein. Eine bei den Teilnehmern beliebte Veranstaltung, die seit Jahren fester Bestandteil des Jahresprogrammes des Vereins ist.

Alle, die gerne nach den Feiertage ein wenig hinaus in die Natur und anschießende einen gemütlichen Nachmittag verbringen möchten, treffen sich am Donnerstag, den 27. Dezember 2018 um 14:00 Uhr am Bürgerhaus auf dem Parkplatz vor der St. Agatha Kirche.

Eingeladen hierzu sind nicht nur die Mitglieder des Heimatvereins, sondern auch weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Nach einem kurzen Aufenthalt in der St.-Agatha Kirche mit Besichtigung der Krippe geht’s auf zu einem ca. einstündiger Sparziergang durch die Natur.

Anschießend lädt der Heimatverein alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein ins Bürgerhaus ein. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung einschließlich Glühwein, Kaffee und Gebäck ist für alle Mitglieder kostenfrei. Teilnehmer, die nicht dem Heimatverein angeschlossen sind, zahlen für den Verzehr einmalig 5,-- €.


Donnerstag, 13. Dezember 2018permalink

Unter Weihnachtsbäumen

Auf dem Hof Pankoke herrscht derzeit Hochbetrieb

Von Kristina Kerstan


Die meisten Kunden stellen sich eine Nordmanntanne ins Wohnzimmer, verraten Astrid, Patrick (M.) und Thomas Pankoke. DZ-Foto: Kerstan

RORUP. Kann ein gekaufter Weihnachtsbaum eigentlich umgetauscht werden? Thomas Pankoke lacht. Und erzählt dann von dem Mann, der kurz nach dem Kauf mit seinem Baum zurückkam. Der Frau gefiel die Tanne nicht. Der Ehemann bat jedoch nur darum, seinen Baum erneut in ein Netz zu verpacken - und nahm ihn wieder mit. Als Pankoke die Ehefrau später traf, erkundigte er sich nach den Weihnachtsbaum. Der erste, den ihr Mann angeschleppt hatte, der sei nichts gewesen, kam als Antwort. Aber der zweite, der sei schön gewesen.

Auf dem Hof Pankoke bei Rorup dreht sich in der Vorweihnachtszeit alles um Nordmanntannen und Co. Die ganze Verwandtschaft packt mit an. Zwei Wochen vor dem ersten Advent ging es los, ein Café war der erste Kunde. Und der letzte? „Einige merken erst an Heiligabend, dass Weihnachten ist“, antwortet Thomas Pankoke lachend. Und berichtet von dem Kunden, für den er abends um 17 Uhr noch ganz frisch eine Tanne in der Schonung geschlagen hat. „Der Mann hatte schon sei nen besten Anzug an.“

So auf den allerletzten Drücker kommen allerdings die wenigsten Kunden, berichten Thomas Pankoke, Ehefrau Astrid und Sohn Patrick. Am meisten los ist am dritten oder vierten Adventswochenende. An den Wochenenden gibt es beim Familienbetrieb Pankoke, der jedes Jahr zudem Bäume an Vereine, Schulen und Kirchen spendet, zusätzlich Glühwein und Plätzchen, auch beleuchtete Sterne werden verkauft.

Am meisten nachgefragt sind Nordmanntannen zwischen zwei und 2,50 Metern Größe. Der Preis bewege sich dabei im Bereich von 25 bis 35 Euro und somit auf Vorjahresniveau, erläutert Thomas Pankoke. Viele entscheiden sich zudem für einen Baum, der bereits fertig zum Abtransport auf dem Hof liegt. Wer will, kann aber auch auf die Schonung gehen und sich dort ein Exemplar aussuchen, dass dann frisch geschlagen wird.

Wie der perfekte Weihnachtsbaum auszusehen hat, da sind die Geschmäcker ganz unterschiedlich, weiß Astrid Pankoke. Einmal habe sie ein etwas krüppeliges Exemplar schnell wegräumen wollen - das bemerkte ein Kunde. Und fand den Baum in ihrer Hand so schön, dass er ihn gleich kaufte. Einige bevorzugen statt Nordmanntanne Rotoder Blaufichten, da die den beliebten Geruch nach Tannenzweigen bieten.

Und wie hält sich ein Weihnachtsbaum möglichst lange? „Ein frisch abgesägter Baum sollte nicht sofort ins Haus, das ist zu stressig für ihn“, betont Astrid Pankoke. Mindestens einen Tag sollte er stattdessen noch draußen gelagert werden. Und: Den Baum in den ersten zwei bis drei Tagen sehr gut wässern, damit er sich vollsaugen kann. Später ist dann regelmäßiges Lüften sinnvoll. In einem gut beheizten Raum mit Fußbodenheizung halte sich ein Weihnachtsbaum rund zwei bis drei Wochen, erläutert Thomas Pankoke. In einer kühlen Bauerndiele können es sogar bis zu acht Wochen sein.

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Donnerstag, 6. Dezember 2018permalink

Weihnachtsbaumverkauf


Mittwoch, 5. Dezember 2018permalink

Planwagenfahrt zum Ruhestand

 

Der Roruper Richard Gerdes wurde am vergangenen Freitag von Freunden und Familie in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Gerdes arbeitete fast 29 Jahre lang als Leiter des technischen Dienstes im Altenwohnheim Heilig-Geist-Stiftung in Dülmen und hatte am Freitag, 30. November, seinen letzten Arbeitstag. Pünktlich zum Feierabend reisten an diesem Tag seine Familie und Freunde mit dem Planwagen zu der Arbeitstelle, um den Dülmener zu überraschen. Der Plan ging auf: Die Überraschung war geglückt und Richard Gerdes freute sich sehr über die Aktion. Als Geschenk bekam Gerdes ein selbstgestaltetes Schild. Nach einem kurzen Aufenthalt am Altenwohnheim ging es mit rund 20 Personen gemeinsam nach Rorup, wo circa 30 Familienmitglieder und Freunde den Abend bei Gerdes und seiner Frau Maria gemütlich ausklingen ließen.

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Mittwoch, 5. Dezember 2018permalink

Nächster Seniorennachmittag am 12. Dezember

Am Mittwoch, 12. Dezember, findet der nächste Seniorennachmittag in Rorup statt. Begonnen wird um 14.30 Uhr mit einer Messe in der Roruper Kirche. Nach dem Kaffeetrinken findet eine Vorweihnachtsfeier statt. Ferner unterhalten die Kinder der Kirchen-AG - unter Leitung von Steffi Werenbeck-Ueding und Carmen Jasper - die Senioren. Zu diesem Nachmittag sind alle Senioren willkommen.

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Mittwoch, 28. November 2018permalink

Weihnachtsmarkt in Rorup

Rorup (SL). An diesem Samstag und Sonntag, 1./2. Dezember, verteilt der Nikolaus beim Roruper Weihnachtsmarkt jeweils gegen 17 Uhr an Kinder gratis kleine süße Geschenke. Zudem gibt es Bastelmöglichkeit (am Sonntag), ein Kinderkarussell und Luftballonkunst sowie Stände mit Geschenkideen, Pralinen oder Kunsthandwerk. Die Landjugend lädt ins Café im Bürgerhaus ein. Auf der Bühne gibt es viel Programm, und Samstagabend geben die "TONartisten" in der Kirche ein Konzert, anschließend spielen die "Chinchillas". Fischbrötchen, Reibeplätzchen und Würstchen & Co. gibt's auch, ebenso Bier, Glühwein und Kinderpunsch. Aktuell ist noch ein Aussteller-Platz frei. Infos bei Matthias Peter, Tel. (0171) 4817526.

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Dienstag, 27. November 2018permalink

Franziska Jasper erstmals auf IPO-Sporthundeprüfung

Am vergangenen Sonntag fand eine Prüfung für Hunde auf dem Gelände des Vereins für Deutsche Schäferhunde in Rorup statt. Leistungsrichter war Egon Baumgart aus Gladbeck. Morgens früh ging es bei nasskaltem Wetter ins Fährtengelände. In sehr guter Form präsentierten sich die beiden Fährtenhunde in der Stufe zwei von Paul Pankoke mit dem Rüden Boston von Haus Vortkamp und Sonja Pankoke mit Diego von Gut Hamicolt, die 96 bzw. 87 Punkte erhielten. In der Fährtenprüfung drei, einem Teil der Sporthundeprüfung, erreichte Jasmin Hanning aus Dülmen mit Sky-Rider vom Klinkenhaben 90 Punkte.

Auf dem Übungsplatz in der Nähe von Kloster Hamicolt gingen dann zunächst die fünf Begleithunde in der Unterordnung an den Start. Nach dem zweiten Teil der BH-Prüfung im öffentlichen Verkehrsraum konnten dann Elke Loer, Martina Margraf, Isabella Osita und Thomas Timmermann die Glückwünsche für die bestandene BH-Prüfung entgegennehmen.

 

Bei den Sporthunden startete erstmals die Jugendliche Franziska Jasper mit Falk von Gawall und erreichte großartige 270 Punkte (Fährten 96, Unterordnung 78, Schutzdienst 96 Punkte). Damit hat sie die Grundlage für die Teilnahme an der Westfalenmeisterschaft 2019 der Jugend gelegt, die im Mai in Rorup stattfindet. Tagessieger wurde Matthias Tuinte mit seiner Onka von der Geißheide mit 278 Punkten (94, 90, 94) gefolgt von Roy Heutink mit Furby schwarze Einigkeit 272 Punkte, Engelien Heutink-van Wijk mit Draco von der Nibelungenburg mit 263 Punkte und in der Stufe zwei Thomas Pankoke mit Bira vom Haus Vortkamp 267 Punkte.