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Freitag, 11. September 2015permalink

40 neue Baugrundstücke sind geplant

Von Markus Michalak

Rorup. "Wir müssen dafür sorgen, dass unser Kindergarten, unsere Schule, aber auch unsere beiden Geschäfte und Arztpraxen in Zukunft noch gut besucht sind", betonte Ortsvorsteher Dieter Klaas auf der Info-Veranstaltung im Bürgerhaus, wie wichtig es für Rorup ist, neue Bewohner zu gewinnen. Rund 80 Besucher waren gekommen, um sich darüber zu informieren, wie weit die Pläne, an der Pastor-Rück-Straße, ein neues, knapp drei Hektar großes Baugebiet auszuweisen, gediehen sind. "Es gab ernsthafte Anfragen von Interessenten, sodass ich auch überzeugt davon bin, dass dieses Baugebiet jetzt zum Tragen kommt", bekräftigte Klaas. Auch Rorups CDU-Vorsitzender, Paul Pankoke, unterstützt das Vorhaben. Besonders erfreulich sei, dass das neue Wohngebiet zu Schule und Kindergarten führe, ohne dass eine Hauptverkehrsstraße überquert werden müsse. "Stadtbaurat Clemens Leushacke hat uns versichert, dass den Bauherren auf den rund 400 bis 600 Quadratmeter großen Grundstücken auch eine mehrstöckige Bauweise möglich sein werde." So bliebe den späteren Bewohnern mehr von ihrem Garten, oder aber es seien auch generationengerechte Wohnformen von Alt und Jung vorstellbar. "Es gab auch eine Anfrage eines Investors, der gern barrierefreie Mietwohnungen in Rorup anbieten würde. Auch das unterstützen wir sehr gern", ergänzt Klaas. Außerdem habe der Stadtbaurat einen Spielplatz für das Wohngebiet angeregt.

Leushacke war ebenfalls gekommen, um das Vorhaben aus planerischer Sicht zu erläutern. "Wir stehen noch ganz am Anfang des Planverfahrens, aber die bisherigen Signale, ob aus der Bezirksregierung oder von den Grundstückseigentümern, sind sehr positiv." Auch er ist aufgrund des großen Interesses überzeugt: "Die Leute warten ja in Rorup regelrecht darauf, dass hier etwas Neues entsteht." Zunächst müsse aber ein Einleitungsbeschluss gefasst und eine Bürgeranhörung durchgeführt werden. Der Bebauungsplan werde dann voraussichtlich bis Ende 2016 aufgestellt werden können. "Wenn alles läuft, könnte Ende 2017 gebaut werden", prognostiziert Leushacke. Die Stadt Dülmen wird als Investor das Neubaugebiet vermarkten und hat angekündigt, eine Interessentenliste anzulegen. "Aber die Politik muss die Vergabekriterien für die Grundstücke zunächst einmal festlegen", ergänzte Leushacke. So könne gesteuert werden, wie viele junge Familien, Senioren oder auch Menschen mit Behinderungen man ansiedeln wolle. Klaas sieht in Rorup übrigens noch Platz für weitere Neubaugebiete. "Aber jetzt wollen wir uns zunächst einmal mit aller Kraft um dieses Projekt kümmern."

Quelle:
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