Auf der Generalversammlung in Hamicolt seien täglich 120 bis 150 Teilnehmer gewesen, darunter auch Angehörige, Bekannte und Freunde. Es sei das jährliche Treffen gewesen, das mit zwei geistlichen Tagen begann, so die beiden leitenden Schwestern Maria Lukas und Agatha.
„Inhalte waren dabei Gebete und Berichte über Erlebtes, außerdem Lobpreis zu Gott. Am dritten Tag stimmte die Generalversammlung über die Aufnahme neuer Mitglieder ab, es wurde über Ausblicke und Projekte gesprochen, und dann fand die Neuwahl des Vorstandes statt.“
Vor einem Jahr seien die Statuten geändert worden. So könnten nun auch Ehepaare und Alleinstehende, auch Männer, beitreten. „Dieses Jahr haben wir einen verheirateten Mann, Christoph Wedeking aus Stadthagen, in den Vorstand gewählt, im letzten Jahr schon Gudrun Schiffer aus Kevelaer, die ebenfalls verheiratet ist“, wie die beiden Schwestern weiter berichten. „Wir freuen uns immer, wenn Gäste aus der Umgebung an unseren Veranstaltungen teilnehmen.“
Da diese neue Gemeinschaft (siehe auch „Zum Thema“) nun kein Orden mehr sei, werde auch keine Ordenstracht mehr getragen.
Schwerpunktaufgaben der Gemeinschaft im Kloster Hamicolt sind die Hostienbäckerei und das Gästehaus.
„Außerdem sehen wir einen weiteren Auftrag darin, innerlich und äußerlich Arme aufzunehmen, insbesondere Familien, Frauen und Alleinerziehende mit ihren Kindern“, so die die beiden Schwestern. „Diese haben die Möglichkeit, mit uns zu leben. So können sie zur Ruhe kommen und sich geistlich und körperlich für ihren Alltag stärken.“
Eines der nächsten Projekte sei am Sonntag, 12. September, das Sommerfest, das zusammen mit mehreren Vereinen aus Rorup vorbereitet werde.
„Auch hierzu sind uns Besucher willkommen. Wir beginnen mit einer Messe um 10 Uhr.“
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Schwester Maria Lukas Kempchen (links) und Schwester Agatha Bölke.