Gut ein halbes Jahr nach dem ersten Kegeln – am 9. November 1972 – gab man sich den Namen „Die flotten Zehn“. Richard Mindrup wurde zum Kegelvater ernannt, Hanne Kreulich kurze Zeit später zur Kegelmutter. Beide führen ihr Amt noch bis heute aus.
„Unser Klub spielt seit vielen Jahren Lotto, und das nicht ganz erfolglos. Marianne und Alfred können uns immer wieder kleine Gewinne auszahlen, die in die Kegelkasse wandern. Einmal gab es sogar einen etwas höheren Gewinn.“
Fester Bestandteil der Kegelabende ist seit 1980 das Spiel Seite gegen Seite. „Das absolvieren wir immer mit viel Spannung. Bemerkenswert ist auch, dass früher wesentlich mehr Neunen geworfen wurden, so beispielsweise am 28. April 1983 15 Neunen und am 5. Juli 1984 sogar 17 Neunen. Bei der Teilnahme an den Bahnmeisterschaften belegte der Klub im Jahre 1983 und 1991 bei den gemischten Klubs den ersten Platz. Auch bei den Einzelwertungen konnten einige Pokale gewonnen werden.“
Andere Klubaktivitäten waren zunächst Schiffsreisen alle zwei Jahre, beispielsweise nach Trelleborg und Oslo, außerdem auch Touren nach Berlin, Paris, Wien, München und zu anderen Städten, die später alle drei Jahre stattfanden. Auch eine Rheinfahrt und zum 25-jährigen Bestehen eine Fünftagesfahrt nach Mallorca führten die Kegler aus Rorup durch.
„Erwähnenswert sind aber auch unsere lustigen Radtouren und die fünf jährlich stattfindenden Partys wie Karnevals- und Kuckucksparty, Rosenparty, Oktoberfest und Schinkenparty“, so Richard Mindrup.
Zum jetzigen 40-jährigen Jubiläum feierten die fünf Kegelpaare übrigens im Gasthaus Stevertal in Nottuln. „Wir haben uns mit einem Bus hinfahren lassen und dort mit festlichem Essen einen gemütlichen Abend verbracht. Ich habe dabei einen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre unseres Kegelklubs gegeben“, so Kegelvater Mindrup.
