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Dienstag, 6. Oktober 2026permalink

Auf den Landesmeisterschaften der Fährtenhunde im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) belegten die Starter der Ortsgruppe Rorup die Plätze eins bis vier. Die Meisterschaft fand am vergangenen Wochenende in Ahlen auf einem großen, zusammenhängenden Wiesengelände statt. Die Bewuchshöhe betrug 10-20 cm.

Von den insgesamt zwölf Startern kamen gleich vier aus Rorup – und alle vier konnten sich unter den besten Teilnehmern platzieren. Landesmeisterin wurde Susanne Wachsmut mit ihrer Hündin Didymoi vom Niederbühler Tor. Mit einer herausragenden fast fehlerfreien Leistung erreichte sie 99 Punkte und die Bewertung „Vorzüglich“. Die Hündin hat hoch motiviert und aktiv gesucht.

Den zweiten Platz belegte Thomas Pankoke mit Easy von Gut Hamicolt. Die Hündin zeigte einen sehr hohen Finderwillen uns erhielt für die motivierte Fährtenarbeit 94 Punkte und die Bewertung „Sehr gut“. Auf Platz drei folgte Matthias Tuinte mit Eastwind von Gut Hamicolt, der mit einer ebenfalls konzentrierten und intensiv ausgearbeitete Fährte ein sehr gutes Ergebnis mit 93 Punkte erreichte. Den hervorragenden vierten Platz sicherte sich Dieter Reckmann mit Enko von der Bilsteiner Freiheit mit 83 Punkten. Dieser Rüde suchte ebenfalls sehr gut, verlor lediglich an einem Winkel kurz die Fährte und erarbeitete sich diese selbstständig wieder.

Die beiden Erstplatzierten Susanne Wachsmut und Thomas Pankoke starten auf der Deutschen Meisterschaft am ersten November-Wochenende in Köln. Matthias Tuinte ist als Ersatz für die Meisterschaft gesetzt und hat gute Chancen ebenfalls zum Einsatz zu kommen.

Die Hunde hatten bei bestem Wetter eine 1.800 Schritt lange und drei Stunden alte Fährte abzusuchen. Auf der Fährte waren sieben Gegenstände ausgelegt. Neben fünf rechten Winkeln mussten die Hunde auch zwei spitze Winkel sicher ausarbeiten. Eine besondere Herausforderung ist bei diesen Fährten, dass ein Schenkel immer als Bogen gelegt wird.

Zusätzlich wird die Fährtenarbeit durch eine Verleitungsfährte erschwert. Rund 30 Minuten vor dem Absuchen der eigentlichen Fährte wird das Gelände von einer zweiten Person gekreuzt. Die Hunde mussten somit die deutlich frischere Verleitung sicher von der eigentlichen, bereits drei Stunden alten Fährte unterscheiden.

Mit vier Startern unter den ersten vier Plätzen konnten die Roruper Fährten-Spezialisten einen außergewöhnlichen Erfolg feiern und eindrucksvoll die Leistungsstärke der Ortsgruppe unter Beweis stellen.