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Donnerstag, 17. September 2026permalink

Zwei Teams, fünf Holzblöcke pro Team und in der Mitte ein König- so war das Spielfeld der Kolpingsfamilie Rorup im Park aufgebaut. Erstmalig bot die Familie ein offenes Kubb-Spielen an. Ziel des auch als Wikingerschach bekannten Spiels ist es die fünf Kubbs auf Seiten des Gegners und danach den König mit Wurfhölzern zu treffen. Fällt der König vor den fünf Kubbs ist das Spiel vorbei und das werfende Team verliert. Der Name „Kubb“ kommt aus dem gotländischen Dialekt und leitet sich vom Wort „vedkubbar“, übersetzt Holzklotz, ab.

Das Angebot sei „Zeit einer gemeinsamen Begegnung“, so Steffi Döveling, Schriftführerin der Kolpingsfamilie. Ziel der Kolpingsfamilie sei mit solchen Angeboten ein miteinander im Dorf zu kreieren.

Die Teilnahme war eher gering, es kamen jedoch spontan noch einige Leute dazu.

Teilnehmerin Heidi Kuhn hatte über Kontakte vom Angebot erfahren, die Idee gefalle ihr gut. In lockerer Atmosphäre spielte die Gruppe dann, dass schwedische Spiel.

Das Kubb-Spielen sei über Plakate, Kontakte und die Zeitung beworben worden, so Döveling. Vielleicht müsse sich das Angebot noch weiter rumsprechen, vermutet die Schriftführerin. Sie wäre nicht abgeneigt, es im nächsten Jahr wieder in das Jahresprogramm aufzunehmen. Das Kubb-Spielen sei eine gesellige, generationsübergreifende, Kostengünstige und spontane Aktion für alle.

In der Vergangenheit haben bereits ähnliche offene Angebote, wie zum Beispiel eine Nachtwanderung oder Spieleabende stattgefunden. Die seien gut angenommen worden, erklärt Kolpingmitglied Katrin Schwering. Auch das Angebot des Spieleabends verbreite sich langsam. Der nächste Spieleabend im Gemeindeshaus findet am 16.10 statt.

Quelle:
DuelmenerZeitung.jpg