Anzeige
Ein Projekt von rorup.net e.V.

Herzlich willkommen in
Rorup



Mittwoch, 29. April 2026permalink

Eine lebendige Gemeinschaft

Von Horst Legler

 

Zusammen mit vielen Gästen feierte die Kolpingsfamilie Rorup ihr 75-jähriges Bestehen.Legler

 

Rorup. Genau 75 Jahre ist es her, dass sich Vikar Heeke mit 40 Bürgern zusammensetzte, um einen katholischen Gesellenverein, die Kolpingfamilie Rorup, zu gründen. Das war am 8. April 1951, in einer schwierigen Zeit, wenige Jahre nach Kriegsende.

Zur Gründungsveranstaltung, die von Vikar Heeke als Präses geleitet wurde, erschienen 40 Handwerksgesellen. Nur diese Berufsgruppe war zugelassen. Später wurden auch Männer ohne handwerklichen Beruf und dann 1982 auch die ersten Frauen aufgenommen. Heute zählt die Kolpingfamilie Rorup 136 Mitglieder, 68 Männer und 68 Frauen.

Als Präses hat nun Pfarrer Haio Weishaupt den em. Pfarrer Heinz Golder abgelöst. Zum Leitungsteam gehören heute: Bernadette Lorenzen, Frank Werenbeck-Ueding, Katrin Schwering, Stephan Gerdes.

Am Samstag begann die Jubiläumsfeier mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Haio Weishaupt in der St.-Agatha-Kirche. Die Kolpingfamilien von Nottuln, Havixbeck, Buldern, Hiddingsel, Dülmen und vom Kreisverband Coesfeld waren mit Abordnungen vertreten. Die Roruper Vereine stifteten ein Fahnenband mit der Aufschrift: „75 KF Rorup 1951-2026“.

Wegen der sommerlichen Temperaturen fand der gemütliche Teil im Pfarrgarten statt. Hier begrüßte Frank Werenberg-Ueding vom Leitungsteam die 150 Gäste mit dem Motto des Jubiläumsjahres „Gemeinschaft, die lebt und sich sozial engagiert. KF Rorup“.

„Ich will meine Einführungsrede so kurz wie möglich halten“, beruhigte Frank Werenberg-Ueding die Anwesenden und berichtete, wie es 1951 zur Gründung des Vereins kam, wie sich das Vereinsleben heute gestaltet und welche Aktivitäten zum Standardprogramm gehören. Dazu zählen die Altkleidersammlungen, Betriebsbesichtigungen, Spieleabende, Wanderungen, Tagesausflüge, Radtouren und Karnevalsfeiern, außerdem die Teilnahme an Fußball- und Kegelturnieren. Natürlich darf man auch beim Roruper Weihnachtsmarkt nicht fehlen. Seine wichtigste Aussage war jedoch: „Speisen und Getränke sind frei.“

Nach Grußworten unter anderem vom Ortsvorsteher Paul Pankoke machten es sich die Familienmitglieder und Gäste im Bierzelt oder an den Tischen auf dem Rasen gemütlich.

Auch an die Kinder hatte man mit Stockbrotbacken und einem Selbstbedienungsstand mit Süßigkeiten gedacht.

Quelle:
DuelmenerZeitung.jpg