Das Ziel: Fahrplan für Rorup 2036
Seit gut sechs Monaten ist Rorups neuer Ortsvorsteher Paul Pankoke im Amt. Der 64-Jährige, der gebürtig aus dem Dorf stammt und dort bis heute mit seiner Familie wohnt, trat nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr die Nachfolge von Dr. Stephan Schulze Mönking an. Im Gespräch mit DZ-Redakteurin Kristina Kerstan zieht er ein erstes Fazit, verrät seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz - und kündigt mit einem Dorfentwicklungskonzept ein Projekt an, das es so noch nicht in einem Dülmener Ortsteil gab.
Herr Pankoke, was ist Ihr ganz persönlicher Lieblingsort in Rorup?
Paul Pankoke: Es gibt viele schöne Orte - aber ein ganz besonderer ist sicherlich der Park. Ich weiß gar nicht mehr, in welchem Jahr wir mit der Umgestaltung angefangen haben. Aber das war seinerzeit nicht die schlechteste Idee, würde ich sagen.
Sie meinen den Bau des Niedrigseilgartens?
Pankoke: Ja auch, und damals gab es auch viel mehr Holz, Bäume und Gestrüpp. Das haben wir ein bisschen gelichtet. Außerdem ist die Boulebahn gebaut worden, die gut angenommen wird. Auch Auswärtige kommen, um dort zu spielen. Der Park ist inzwischen einfach ein schöner Ort mitten im Dorf - und ein wirklich belebendes Element.
Haben Sie dort selbst schon einmal Boule gespielt?
Pankoke (lacht): Nein, noch nicht.
Wenn Sie von „wir“ reden: Wen meinen Sie damit genau?
Pankoke: Die Dorfgemeinschaft. Also die Gemeinschaft der Vereine. Eine richtige Orts- oder Dorfgemeinschaft wie in Hiddingsel oder Buldern, die auch so heißt, haben wir nicht, aber dafür Rorup.net. Und wir haben viele Vereine, die sich engagieren. Wenn ich gerade von „wir“ gesprochen habe, meine ich wirklich alle, die vereinsübergreifend an solchen Fragen wie der Parkgestaltung mitgearbeitet haben.
Sie sind seit rund sechs Monaten Ortsvorsteher. Wie fällt Ihr erstes Fazit aus?
Pankoke: Ich freue mich besonders, dass die Pläne für die Erweiterung des Gewerbegebietes Empter Weg, die es schon länger gibt, jetzt konkret werden. Ebenso, dass die Erweiterung des Baugebietes Stockenkamp angegangen wird. Das ist kein dringendes Thema, aber perspektivisch sehr wichtig.

BZ: Paul Pankoke ist seit rund sechs Monaten Roruper Ortsvorsteher. Sein ganz persönlicher Lieblingsort im Dorf ist der Park, unter anderem mit dem Niedrigseilgarten. privat
(Leider hat uns die DZ das gesamte Interview nicht zur Verfügung gestellt)