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Freitag, 14. Juli 2023permalink

Zahl der Geflüchteten und Zugewiesenen rückläufig

Der Höhepunkt der Flüchtlingswelle scheint überwunden, doch der Wohnraumbedarf ist nach wie vor sehr groß. „Die Auslastung der aktuellen Einrichtungen ist hoch und die Zahl der noch freien Plätze entsprechend begrenzt“, sagt auf DZ-Anfrage Stadtsprecher André Siemes und nennt konkrete Zahlen.

Von Thomas Aschwer

Die Stadt hat auch Räume im Kloster Hamicolt gemietet, um Geflüchtete unterbringen zu können.

Im ersten Halbjahr 2023 hat die Stadt 181 Geflüchtete aufgenommen (zugewiesen bzw. nach Angabe der Ausländerbehörde Coesfeld in Dülmen registriert).

Das ist deutlich weniger als im ersten Halbjahr 2022 mit 466 Geflüchteten (zugewiesen bzw. nach Angabe der Ausländerbehörde Coesfeld in Dülmen registriert).

Obwohl der Krieg in der Ukraine weiter heftig tobt, ist die Zahl der Menschen, die nach Dülmen kommen, ebenfalls stark rückläufig. Waren es im ersten Halbjahr 2022 noch 329, so beträgt die Zahl in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres nur noch 88.

68 Menschen haben Stadt verlassen

Allerdings bleiben nicht alle Ukrainerinnen und Ukrainer in der Stadt. „Soweit bekannt sind im laufenden Jahr bislang 68 Menschen aus der Ukraine in andere Städte weitergezogen/ausgereist“, sagt die Stadtverwaltung auf DZ-Anfrage.

Quelle:
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