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Mittwoch, 21. Juni 2023permalink

Intensives Bemühen in Rorup, die Situation an der Grundschule zu beruhigen

In Rorup kochen seit Tagen die Emotionen hoch. Dafür gesorgt haben die Abordnungen einiger Lehrerinnen. Dafür, dass sich die Situation so aufgeschaukelt hat, sieht Ortsvorsteher Dr. Stephan Schulze Mönking mehrere Gründe.

Von Thomas Aschwer

Wenn heute Mittag die Schulen in die großen Ferien gehen, dürfte längst nicht bei allen Eltern, Kindern und Schulverantwortlichen eitel Sonnenschein sein. Vor allem nicht in Rorup, wo seit Tagen die Emotionen hochkochen (DZ berichtete). „Es ist gut, dass jetzt erst einmal Ferien sind“, sagt offen und ehrlich Ortsvorsteher Dr. Stephan Schulze Mönking.

Er hat viele Gespräche mit betroffenen Familien und auch der Schulleitung gehabt. Dass sich die Situation nach der vorgesehenen Abordnung von Lehrerinnen so aufgeschaukelt hat, ist nach seiner Einschätzung auch darauf zurückzuführen, dass das Land so kurz vor den Ferien die Veränderungen angekündigt habe. Schulze Mönking spricht in diesem Zusammenhang von einer „Katastrophe“.

Schulze Mönking gibt Sozialen Medien Mitschuld

Mitverantwortlich für die in Teilen stark angespannte Situation macht er auch die sozialen Medien. So hätten sich Beiträge in WhatsApp-Gruppen hochgeschaukelt, es habe sich eine Eigendynamik entwickelt. Er hofft, dass sich „die Situation in den Ferien beruhigt. Dazu beitragen könne der „gute Elternbrief“ von Regina Theopold, die seit November 2022 die Anna-Katharina-Emmerick-Verbundschule mit den Standorten in Dülmen und eben in Rorup leitet.

Besonders betont Schulze Mönking, dass „zwei sehr gute Kräfte vom Dülmener AKE-Standort nach Rorup wechseln“. Nicht zum ersten Mal, wie Susanne Mühlenbäumer vom Personalrat beim Schulamt Coesfeld und zugleich Lehrerin an der AKE-Schule, betont. Sie erklärt auch, warum in so großer Zahl Lehrkräfte ins Ruhrgebiet abgeordnet werden.

Quelle:
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