Anzeige
Ein Projekt von rorup.net e.V.

Herzlich willkommen in
Rorup



Mittwoch, 15. Juli 2020permalink

"Die Roruper sind zusammengerückt"

"Die Roruper sind zusammengerückt" - diese Aussage von Robert Wulf trifft es ganz gut. Denn nachdem das Gemeindehaus von St. Agatha ab August übergangsweise als Kindergarten-Provisorium genutzt wird (siehe Bericht oben), mussten für die kirchlichen Angebote Ausweichquartiere gesucht werden. "Wir haben mit allen Gruppen eine Lösung gefunden, wie man sich übergangsweise behelfen kann", berichtet Wulf als Vertreter des Kirchenvorstandes. Von der großen Hilfsbereitschaft der Roruper Vereine sei er "sehr angenehm" überrascht worden.

Kolping und kfd könnten etwa das Bürgerhaus nutzen, wohin auch das Klavier des Kirchenchores gebracht wird. Daneben habe der Sportverein seine Räumlichkeiten angeboten, so Wulf, außerdem stehe der alte Schießstand neben der Turnhalle zur Verfügung. Der Vorraum des Pfarrbüros, welches im Pfarrhaus untergebracht ist, eigne sich zudem für Treffen von rund zehn Personen. Und schließlich habe die Brauerei Bonekamp angeboten, dass auch ihr Raum nach Absprache von der Gemeinde genutzt werden kann. Plätze wären dort für etwa 20 bis 25 Personen. "Wir hoffen, dass in einem Jahr wieder mehr Leben in den Vereinen ist", sagt Wulf mit Blick darauf, dass momentan wegen der Corona-Krise vieles ausfällt - und die Raumalternativen vielleicht anfangs noch nicht so sehr genutzt werden müssen. Ansonsten musste die Gemeinde jedoch auch Lagermöglichkeiten für Stühle, Tische oder das Materialen der Gruppen organisieren.

Allerdings macht der Kirchenvorstand auch klar, dass die Provisorien etwas länger Bestand haben werden. "Ein bis eineinhalb Jahre sind sicher realistisch." Denn das Gemeindehaus bleibt solange Kita, bis der Anbau am eigentlichen Kindergarten fertig ist. "Wir haben versucht, eine gute Lösung zu finden. Viele werden aber auch Abstriche machen müssen." Dafür sei das Wichtigste, dass die Kita-Kinder gut untergebracht sind, erreicht worden. "Wir haben ein Haus für die Kinder, und keinen Container", sagt Wulf.

Dass jetzt erst einmal einige Umbauarbeiten im Gemeindehaus anstehen, sieht er nicht als Nachteil. Es sei darauf geachtet worden, dass das Haus auch nach dem Kita-Auszug wieder mit allen Funktionen von der Gemeinde genutzt werden könnte, betont Wulf.

Quelle:
DuelmenerZeitung.jpg