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Samstag, 11. Juli 2020permalink

Ein E-Auto fürs ganze Dorf: Rorup setzt auf moderne Mobilität

Buchen, aufschließen, losfahren

 

Rorups Dorfauto ist da. Ab Mitte August kann es per Smartphone gebucht werden, in den ersten Wochen sogar kostenfrei. Die Initiatoren stellten das E-Mobil und das Projekt vor und hoffen nun, dass das moderne Mobilitätskonzept ankommt.

Es ist klein, wendig und sehr, sehr leise. Das Dorfauto Rorup oder Rorups Dorfauto, wie es offiziell heißt, kann bereits im Autohaus Wilstake + Growe an der Hauptstraße bestaunt werden. Buchbar für Fahrten zum Einkaufen, Arztbesuch oder einfach nur für eine Spritztour ins Grüne ist es ab 17. August. Am Tag zuvor soll es offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Buchung per Smartphone

Am Donnerstagabend konnten die Mit-Initiatoren Dr. Elmar Brügging (Förderverein Marienschule), Paul Pankoke und Ortsvorsteher Dieter Klaas (CDU Rorup) das E-Mobil, einen silbergrauen Seat Mii electric, in Augenschein nehmen. Es ist mit dem Dorfauto-Logo versehen, außerdem mit dem QR-Code, der zur Moqo-App führt, mit deren Hilfe das Gefährt gebucht werden kann.

Der Schriftzug der Volksbank Nottuln, die ebenso wie das LVM-Versicherungsbüro Elmar Kleimann das Projekt finanziell fördert, ist angebracht. Die Hausherren Josef Growe, Dirk Wilstake und Manuel Growe, ohne die das Projekt nicht möglich wäre, demonstrierten, wie kinderleicht es ist, das Auto fürs Dorf per Smartphone zu buchen, es aufzuschließen und loszufahren.

Bis 1. Oktober kostenfrei

Aufgeladen werden muss der Wagen zunächst noch an der Säule im Autohaus. Demnächst soll es eine Ladestation im Freien geben, so Manuel Growe. Wie lange es dauert, bis die Säule steht, dazu konnte er noch keine verbindliche Aussage treffen. Ortsvorsteher Dieter Klaas bedauerte, dass die Stadt Dülmen das Projekt nicht durch das Errichten einer öffentlichen Ladestation unterstützt hat.

Die Stimmung unter den Akteuren war gelöst, war es doch innerhalb eines dreiviertel Jahres gelungen, das Projekt von der Idee bis zur Präsentation umzusetzen. Die Roruper sind nun aufgerufen, das neue Angebot rege zu nutzen. Erfahrungen im Carsharing hat das Dorf bislang noch nicht gesammelt und auch das E-Auto hat sich noch nicht durchgesetzt. Aber die Initiatoren hoffen, dass diesbezügliche Vorbehalte schnell überwunden werden.

Sind doch die Vorteile dieses Gemeinschaftsautos groß und die Buchungskosten (25 Euro/Tag, 15 Euro/halber Tag, vier Euro/Stunde) gering. Bis zum 1. Oktober kann das Auto kostenfrei gebucht werden, den Roruper Vereinen steht es im ersten Jahr kostenfrei zu Verfügung.

Quelle:
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