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Sonntag, 21. Juni 2020permalink

Brukteria Rorup überarbeitet seinen Fußballplatz Es bleibt bei Naturrasen

Der Regen machte den Arbeiten auf dem Roruper Sportplatz am Donnerstag einen Strich durch die Rechnung. Es war zu nass und so wurden Vermessungswerkzeuge schon vor dem Mittag wieder abgebaut. Bei Trockenheit soll ein neuer Versuch unternommen werden. Denn auf dem Roruper Sportplatz wird der Rasenplatz erneuert.

Vom Rasen ist aktuell allerdings nicht zu sehen, denn dieser wurde am Montag abgefräst. Zuvor hatten die Roruper Fußballer schon die Umrandungen abgebaut und die Trainerbänke zum Ascheplatz verschoben. "Wir haben mit den Fußballern gesprochen und sie haben sich bereit erklärt, bis ins kommende Frühjahr auf Asche zu spielen und zu trainieren", berichtet Kirsten Hülsenbeck, erste Vorsitzende bei Brukteria Rorup.

Im zweiten Schritt wird der Platz begradigt. Denn auch wenn der Platz von außen einen ordentlichen Eindruck machte, so mussten sich die Roruper Fußballer doch schon längere Zeit mit Löchern und Unebenheiten herumschlagen. "Und dann haben wir auch noch Kaninchen. Die werden aber wohl auch auf dem neuen Platz bleiben", glaubt Hülsenbeck trotzdem an einen besseren Platz.

Zudem hatte der Rasenplatz einen Höhenunterschied von rund 14 Zentimetern. Daher soll der Platz nun mit Lasern vermessen und gerade werden. Der erste Anlauf scheiterte wie berichtet. Denn die nasse Erde ließ sich nicht richtig bearbeiten. Da die Aussichten für die kommende Woche gut sind, sollte der zweite Anlauf dann erfolgreich sein. Anschließend wird der Rasen neu eingesät.

 

"Wir haben vieles selber versucht. Jetzt machen wir es mit der Hammer-Methode."

Kirsten Hülsenbeck

 

 

"Wir bekommen keinen Kunstrasen", stellt Hülsenbeck klar. Diese Frage sei schon häufiger gekommen und auch die Firma habe diesen Vorschlag zunächst gemacht. "Aber Natur- durch Kunstrasen macht ja auch wenig Sinn." Und die Umwandlung des Ascheplatzes sei kein Thema, stellt die Vorsitzende noch einmal klar.

Für die Jugendmannschaften der Roruper gibt es hinter dem Tor noch ein kleines Stück Grün, wo weiterhin trainiert werden kann. Ansonsten geht es für die Fußballer, aktuell unter Corona-Maßnahmen, auf die Asche.

In den vergangenen Jahren hatten die Roruper immer wieder an ihrem Rasenplatz gearbeitet, konnten aber keine wirkliche Verbesserung erzielen. "Wir haben vieles selber versucht. Jetzt machen wir es mit der Hammer-Methode", sagt Hülsenbeck. Bei der Finanzierung der Maßnahme kommen 60 Prozent der Summe von der Stadt Dülmen, den Rest trägt der Verein.

 

Förderbescheid für das Clubheim

Brukteria Rorup profitiert zudem vom Förderprogramm "Moderne Sportstätte 2022" des Landes Nordrhein Westfalen. Der Verein erhält 40.000 Euro für die Modernisierung des Clubheimes. Den positiven Bescheid hatte der Verein bereits vor längerer Zeit erhalten und sollte das Geld eigentlich bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei entgegennehmen (DZ berichtete). Dieser Termin wurde dann aber abgesagt. Im Herbst sollen die Arbeiten am Clubheim beginnen und bis zum Jahresende fertig sein. Aktuell ist das Clubheim weiter geschlossen. Das Sportlerheim hatte vor Corona immer am Freitagabend für alle Roruper offen, und ersetzte die fehlende Kneipe im Ortsteil.

Quelle:
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