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Dienstag, 12. Februar 2019permalink

Freitags geht es auf ein Bierchen ins Brukteria-Clubheim

Von Markus Michalak

Die kleine Kneipe, zu welcher das Clubheim von Brukteria Rorup an jedem Freitag umfunktioniert wird, ist auch am zweiten Abend wieder sehr gut besucht. Der Geruch von gebratenen Frikadellen und frisch gezapftem Bier liegt in der Luft. Zigaretten sind natürlich tabu, dafür müssen die Raucher schon auf die Straße. Das Lokal ist rustikal-gemütlich eingerichtet, blitzblanke Pokale in der Glasvitrine zeugen vom Erfolg der Brukteria. Eine typische Dorfkneipe, könnte man meinen.

"Das ist eine tolle Sache, dass man sich hier in so einer gemütlichen Atmosphäre treffen und ein Bierchen trinken kann", freut sich auch Bernhard Volmer über das neue Angebot. Er hat ein Plätzchen am Tresen gefunden, aber auch die Eckbänke an den Fenstern sind gut besetzt. "Und natürlich sind wir vom Heimatverein auch bereit, den Sportverein beim Ausschank tatkräftig zu unterstützen", versichert Volmer. Das Brukteria-Clubheim sei gegenüber dem Bürgerhaus ganz sicher die bessere Kneipe: "Auch, weil sich hier jüngere Leute wahrscheinlich eher angesprochen fühlen." Die Vereinsvorsitzende Kirsten Hülsenbeck würde sich ein noch etwas moderneres Ambiente wünschen, auch wenn sich die Gäste so, wie es ist, wohlfühlen: "Das Mobiliar könnte etwas zweckmäßiger sein, gerade wenn viele Gäste kommen. und eine modernere Küche wäre auch nicht schlecht." Einstweilen will sie nur Snacks vom Catering anbieten: "Bevor wir selbst kochen, müssten wir uns erst einmal mit den Hygienevorschriften vertraut machen." Am Zapfhahn ist die Roruperin inzwischen schon sehr routiniert, es gibt natürlich auch Cola und Limonade im Ausschank. Aber die meisten Gäste haben eben doch ein leckeres Pils oder Weizenbier vor sich stehen.

Anfang Februar ist der Sportverein Brukteria Rorup mit dem Versuchsballon gestartet, sein Clubheim jeden Freitagabend ab 18 Uhr nicht nur für seine Mitglieder, sondern für alle Roruper und Gäste zu öffnen. Grund hierfür war in erster Linie die Tatsache, dass es in Rorup seit Jahren keine Kneipe und in diesem Sinne damit keinen Ort der Begegnung mehr gibt.

Auch der Roruper Kegelclub "Lustige Buben" hat seinen Stammtisch inzwischen von Lette nach Rorup verlegt. "Wir kegeln eigentlich schon länger nicht mehr, für uns ist die Geselligkeit am Stammtisch das Wichtigste", berichtet Norbert Merfeld, der mit seinen Kegelbrüdern auf einer Eckbank Platz gefunden hat. Und als Rentner könne man sich freitags eben genauso gut treffen wie bisher am Mittwoch.

Jeden Freitag wird es von 18 bis 24 Uhr weitergehen. "Ob Stammtisch oder Einzelperson, jung oder alt, Männer oder Frauen, Mitglieder oder Nichtmitglieder: Alle sind willkommen", wünscht sich Hülsenbeck, dass der gut gestartete Versuchsballon weiter auf Kurs bleibt.

Fühlt sich ohne Kegelbahn hier pudelwohl: Der Kegelclub Lustige Buben hat seinen Stammtisch von Lette nach Rorup verlegt

Quelle:
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