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Dienstag, 20. November 2018permalink

Generalversammlung des Schützenvereins Rorup

Von Horst Legler

Vor der Generalversammlung am Sonntagmorgen im Bürgerhaus war der Roruper Schützenverein zu einer Messfeier mit dem Blasorchester Holtwick in der St.-Agatha-Kirche eingeladen.

Bevor Michael Döveling als Vorsitzender die Versammlung mit über 80 Vereinsmitgliedern eröffnen kann, musste erst ein irrtümlich ausgelöster Türsicherungsalarm abgestellt werden. Beim alarmfreien Rückblick auf das vergangene Jahr sorgte so manche Episode für Stimmung. So blieben die zu Schlitten umfunktionierten Bänke der Biertischgarnituren in guter Erinnerung. Am Kohvedel-Cup hatte man nur mit mäßigem Erfolg teilgenommen und war bereits nach der Vorrunde ausgeschieden. Natürlich hatten sich die Schützen auch am Eisstockschießen und an der Müllsammelaktion beteiligt.

"An der Vogelstange weniger Gas geben, dafür Sonntagabend ins Festzelt kommen", so ermahnte zudem Döveling vor allem die jüngere Generation. Zur Wahl standen in diesem Jahr der zweite Vorsitzende Thomas Albers, Schriftführer Alexander Pokorny, Beisitzer Martin Bachmann sowie Offiziere und Fahnenschläger. Alle Vorstandsmitglieder wurden per Handzeichen einstimmig wiedergewählt.

Nach insgesamt 183 Jahren in ihrer Funktion stellten sich daneben fünf Fahnenoffiziere nicht mehr zur Wahl. Fünf jüngere Vereinsmitglieder wurden dafür nach einer kurzen Vorstellung einstimmig gewählt.

Für einen der beiden neu zu wählenden Kassenprüfer bewarben sich zwei Kandidaten. Die Frage, wer seine Kandidatur zurückziehen würde, regelten beide auf eine außergewöhnliche Art: per Schnick, Schnack, Schnuck.

Auf Vorschlag des Vorstandes wurde zudem Bernhard Volmer, der 24 Jahre dem Vorstand angehört hat, zum Ehrenmitglied gewählt. Ein Dauerthema, das nicht nur den Schützenverein betrifft, bleibt das Aufstellen des Maibaumes.

Die Feuerwehr zieht sich aus dieser Aktion zurück, da es ihr immer schwerer fällt, jeweils 25 Personen zu stellen. Sie steht aber weiterhin mit Know-how und dem Material zur Verfügung. Ortsvorsteher Dieter Klaas appellierte an alle, den Brauch nicht sterben zu lassen, auch wenn das Interesse nachlasse. Der nicht unbedingt ernst gemeinte Vorschlag von Thomas Albers, das Interesse dadurch zu wecken, dass man den Maibaum mit dem Hubschrauber einfliegt, ließ sich wohl aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen.

Der Vorstand des Roruper Schützenvereins einschließlich der alten und neuen Fahnenoffiziere.Legler

Quelle:
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