Anstehende Termine
Seit 13 Jahren rollt das Roruper Schulmobil - aber kürzlich drohte fast das Aus
So viel mehr als nur ein Fahrdienst
Von Johanna Pelz

Um 6.45 Uhr steigt Richard Brügging morgens in das Schulmobil. Alle vier Wochen ist der Rentner an der Reihe, die Mädchen und Jungen aus den Bauerschaften nach Rorup zu bringen. Dabei fährt er nicht nur einmal: Bei der ersten Tour sammelt er die Kinder und Jugendlichen der weiterführenden Schulen von zuhause ein und bringt sie zur Haltestelle am Kirchplatz, wo der Bus nach Dülmen abfährt. Um 7.30 Uhr folgt die nächste Runde: Jetzt werden die Grundschüler aus einem Umkreis von circa fünf Kilometer Entfernung abgeholt und zur Grundschule im Dorf gebracht.
Ähnlich am Mittag: Ab 11.25 Uhr holen Brügging und seine Mitstreiter die Kinder aus der Grundschule zu unterschiedlichen Zeiten wieder ab. Wenn um 13.30 Uhr dann die erste von zwei Schulbuslinien aus Dülmen am Kirchplatz eintrifft, wartet dort auch schon einer der Fahrer. Die letzte Tour am Spätnachmittag bringt auch die Jugendlichen, die länger Schule hatten, nach Hause.
Die Tage als Schulmobilfahrer sind also sehr lang, doch Richard Brügging hat Spaß an seinem ehrenamtlichen Engagement. Besonders zu sehen, wie unterschiedlich seine jungen Mitfahrer wären, sei immer wieder schön, sagt der Roruper. Die Kinder sicher zur Schule zu bringen, das sei ihm wichtig, ergänzt Brüggings Kollege Jürgen Mahnkopf. Dies gelingt den Fahrerinnen und Fahrern des Roruper Schulmobils bereits seit 13 Jahren - und zwar unfallfrei.
Im Wagen kommt es immer wieder zu spannenden Gesprächen: seien es Geschichten aus der Schule, von Klassenarbeiten, vom Sport oder der Familie. Die Fahrer haben oft über Jahre Kontakte zu den Kindern. Auch untereinander fahren viele Freunde gemeinsam Schulmobil. Doch zwischen acht Kindern bräche auch mal der ein oder andere Streit bei der Wahl des Radiosenders aus, erzählt Brügging schmunzelnd. Das ließe sich aber immer gut regeln. Bereits seit Start des Roruper Schulmobils im Jahr 2013 fährt der Rentner die Kinder mit Begeisterung zur Schule. Er kam über seinen Sohn, der sich im Förderverein der Grundschule engagierte, dazu.
„Das ist wirklich selten, dass wir zweimal fragen müssen: Wer möchte da fahren?“
Tobias Kommeter
Die Idee des Fördervereins, einen solchen Transport anzubieten, entstand nach der Abschaffung einer örtlichen Buslinie. Auf einem ersten Infoabend wurde das auf Ehrenamt basierende Modell ausführlich vorgestellt. Zehn Fahrer konnten über ein gutes Kontaktnetz gleich zu Beginn begeistert werden. Über die Schule fand das Modell schnell Anklang bei Schülerschaft und Eltern aus den Bauerschaften. Mit zwei Wagen wurde die damals deutlich kleinere Anzahl an Kindern und Jugendlichen morgens abgeholt und später wieder nach Hause gebracht. Inzwischen fahren rund 38 Prozent mehr Kinder als zu Beginn mit, erläutert der Fördervereins. Doch zwei Wagen reichen bis heute aus.
Doch vor einem halben Jahr drohte dem Projekt fast das Aus: Neun Fahrer gab es damals, doch einige planten, aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Probleme aufzuhören. Unter dem Motto „Gemeinsam für Rorup“ suchte der Förderverein daher auf verschiedenen Wegen nach weiteren Mitstreitern - mit Erfolg.
Schlacke im Boden gefunden

„Ich freue mich wie Bolle, dass es endlich losgegangen ist.“ Kirsten Hülsenbeck, Vorsitzende des SV Brukteria Rorup, ist sehr froh, dass am vergangenen Dienstag die Baufirma aus Krefeld angerückt ist, die den Parkplatz der Schwarz-Weißen am August-Wermeling-Stadion saniert und neu gestaltet. Ursprünglich seien die Arbeiten schon für Ende November angedacht gewesen.
Aktuell wird noch die Asphaltdecke aufgebrochen. „Ursprünglich hatte die Firma gehofft, die eingebaute Tragschicht weiterverwenden zu können“, berichtet Hülsenbeck. „Aber da handelt es sich wohl um Hochofenschlacke und die ist nicht mehr nutzbar.“ So bringe eine Firma aus Hochmoor mit dem Lkw neuen Schotter an den Birkenweg und nehme dann den abgebrochenen Asphalt und die alte Tragschicht wieder mit. „Da kommen wohl um die 100 Lkw-Ladungen zusammen“, rechneten die Bauarbeiter vor Ort zusammen. Für den Überbau des Kanals werde aber der alte Erdaushub weiterverwendet, so Hülsenbeck.
Das Wetter sei natürlich nicht angenehm für die Bauarbeiter, „aber derzeit auch kein Problem“, heißt es. Der Sportverein hat den Bauarbeitern nach Angaben von Kirsten Hülsenbeck eine Kabine aufgeschlossen und eine Kaffeemaschine bereitgestellt.
„Es werden ja auch neue Rohre verlegt und das Gebäude wird neu angeschlossen. In der Vergangenheit hatten wir das Problem, dass sich bei Starkregen bis zu 40 Zentimeter Wasser unter dem Gebäude gesammelt hat.“ Unter dem Clubheim gebe es einen Kriechkeller, wo man das unschöne Phänomen habe beobachten können. „Das war wirklich nicht schön und bisweilen wirklich sehr unangenehm.“ Daher nehmen die Roruper auch gerne in Kauf, dass in den kommenden Wochen bei Heimspielen im August-Wermeling-Stadion die Parkplätze knapp sein werden. „Unsere Roruper bitten wir, zu Fuß oder mit dem Rad zu unseren Heimspielen zu kommen“, so Hülsenbeck weiter. Die auswärtigen Gäste würden rechtzeitig vor den jeweiligen Spielterminen informiert, „dass am Wochenende im Gewerbegebiet geparkt werden kann. Wir werden dann das entsprechende Tor zum Stadion aufmachen. Dann ist der Weg zum Sportplatz zwar etwas weiter, aber es ist ja hoffentlich auch nur für eine begrenzte Zeit.“ Nach Angaben der Stadt Dülmen sollen die Arbeiten, natürlich auch abhängig von der Witterung, rund drei Monate dauern. Was genau erneuert wird, erklärt Jonas Homann vom städtischen Tiefbau: „Ein bestehender Seitengraben wird verrohrt und die bestehenden Asphalt- und Pflasteroberflächen sowie Grünflächen werden erneuert.“ Die Glascontainer, die bislang auf dem Parkplatz-Gelände standen, werden für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten in den Empter Weg verlagert.
Stadt will Gewerbegebiet Empter Weg und Baugebiet Stockenkamp erweitern
Rorup soll gleich doppelt wachsen
Von Kristina Kerstan

Rorup sei Dülmens jüngster und am schnellsten wachsende Ortsteil - das hatte der damalige Ortsvorsteher Dr. Stephan Schulze Mönking 2025 im Rahmen des Jubiläums zum 975-jährigen Bestehen des Dorfes gesagt. Jetzt soll Rorup weiter wachsen - und zwar gleich doppelt. Denn die Stadt plant, sowohl das Baugebiet Stockenkamp als auch das Gewerbegebiet Empter Weg zu erweitern.
„Für Rorup sind das positive Nachrichten“, betont der heutige Ortsvorsteher Paul Pankoke gegenüber der DZ. Bedarf sieht er auf jeden Fall - und zwar sowohl für Bauen als auch Gewerbe.
Zuerst der Blick zum Empter Weg. Das bisherige Gewerbegebiet hier ist komplett vermarktet, freie Flächen gibt es nicht. Allerdings gebe es bestehende Betriebe, die bereits den Wunsch nach einer Erweiterung geäußert hätten, berichtet Pankoke. Daher gehe es bei den Planungen unter anderem darum, diesen Unternehmen die Chance dafür zu geben, auch um Arbeitsplätze vor Ort zu halten oder neue zu schaffen.
Erweitern soll sich das Gewerbegebiet südlich der Dülmener Straße (L 580) und südöstlich angrenzend an die bestehende Bebauung des Empter Weges. Beim Flächennutzungsplan geht es um ein rund 5,7 Hektar großes Areal. Der entsprechende Bebauungsplan soll gut 6,5 Hektar umfassen. Der Großteil davon (fünf Hektar) betrifft bisher landwirtschaftliche Flächen, die sich im Eigentum der Stadt Dülmen befinden. Die übrigen 1,5 Hektar sind bereits Teil des bestehenden Gewerbegebietes. Hier müssten laut Verwaltung teils Planungen angepasst werden. Was die Stadt in ihrer Vorlage für den Bauausschuss betont: Sie will die Voraussetzungen für kleinteilige Grundstückszuschnitte schaffen. Gleichzeitig sollen die Vorgaben aber flexibel genug sein, um im Einzelfall ein Angebot für Betriebe mit größerer Flächennachfrage bedienen zu können.
Was das Wohnen angeht, so ist die Situation hier in Rorup ähnlich wie bei den Gewerbeflächen. Das Baugebiet Stockenkamp ist komplett vermarktet, das letzte Mehrfamilienhaus gerade im Bau. Die Nachfrage damals sei sehr groß gewesen, erinnert sich Pankoke. Denn vorher habe es im Dorf eine Art „Stau“ gegeben, sprich standen überhaupt keine Baugrundstücke zur Verfügung. Daher sei die Stockenkamp-Vermarktung auch sehr schnell gelaufen. Auch etliche jüngere Roruper hätten hier gebaut.
Damit sich nicht wieder ein solcher Druck aufbaue, begrüßt der Ortsvorsteher, dass absehbar erneut Baugrund in Rorup ausgewiesen werden soll. Vermutlich werde die nächste Vermarktung nicht ganz so schnell laufen - so ständen aber langfristig Grundstücke zur Verfügung.
Konkret geht es dabei um Ackerland (größtenteils im Eigentum der Stadt) zwischen den Häusern von Stockenkamp, Schulstraße und dem Fleisenbach. Der Bebauungsplan umfasst eine Fläche von 3,1 Hektar. Nicht dazu gehören landwirtschaftlich genutzte Fläche direkt an der Limberger Straße: Die befindet sich laut Stadt in Privateigentum und soll weiter der Landwirtschaft dienen.
Wie es jetzt weitergeht? In der aktuellen Sitzungsstaffel soll die Politik grünes Licht geben, damit die Stadtverwaltung die notwendigen Verfahren einleiten kann. Läuft alles wie angedacht, könnte 2027 Planungsrecht bestehen. Im Anschluss müssen auf jeden Fall Erschließungsarbeiten laufen. Pankoke selbst rechnet nicht damit, dass vor 2029 gebaut werden kann. „Bis dahin wird es in Rorup nicht einfach sein, Baugrundstücke zu finden.“
Sowohl das Gewerbegebiet Empter Weg (oben) als auch das Baugebiet Stockenkamp sollen erweitert werden. Beim Stockenkamp geht es um die Flächen rechts von der bestehenden Bebauung.
Tolle Bilder, zur Verfügung gestellt von Gaby Schröder, aus der Polarlichter-Nacht über Rorup


Parkplatz am Sportplatz
Nach langer Wartezeit wird ab sofort der Parkplatz von Brukteria Rorup erneuert.

Es kommt zu Beeinträchtigungen, da der Parkplatz bis voraussichtlich Anfang Mai nicht nutzbar ist.
Es bleibt eine Zuwegung zum Clubheim bestehen, Parken oder Wenden ist aber nicht möglich.
Das Pättken wird in dieser Zeit abgesperrt, der Durchgang zum Birkenweg und Empter Weg ist in der Bauphase nicht möglich.
Ebenso gesperrt ist die Zuwegung zum Pumptrack. Das muss über das Vereinsgelände erfolgen.
Wir versuchen beim Spielbetrieb das Parken am Empter Weg oder am Rasenplatz zu ermöglichen.

Wir entschuldigen uns jetzt schon für Unannehmlichkeiten, die mit dem Baubetrieb verbunden sein werden.
Für den Vorstand
SV Brukteria Rorup
Kirsten Hülsenbeck
1.Vorsitzende
Neues Leitungsteam für Pastoralen Raum vorgestellt
Besonderer Gottesdienst zu Mariä Lichtmess in Rorup
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst startete der neue Pastorale Raum offiziell – und erstmals zeigte sich auch das neue Leitungsteam.

Es war eine Premiere: Der erste gemeinsame Gottesdienst im Pastoralen Raum stand am Montagabend in der St.-Agatha-Kirche in Rorup an, anlässlich von Mariä Lichtmess. Dabei stellte Pfarrer Hempelmann den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern das neue Leitungsteam vor. Dieses bilden neben ihm Pastoralreferentin Christiane Zirpel, Norbert Reese sowie Dr. Jürgen Holtkamp.
Zelebriert wurde der Gottesdienst von Hempelmann, musikalisch gestaltet von drei Kirchenmusikern der beteiligten Pfarreien: Elisabeth Drees (Heilig Kreuz), Michael Seibel (Buldern/Hiddingsel) und Andreas Hülsmann (St. Viktor).
Treffen im Roruper Bürgerhaus
Im benachbarten Bürgerhaus begrüßte anschließend Robert Wulf, Kirchenvorstandsmitglied von St. Viktor, die Anwesenden. Eingeladen waren alle Gremien, kirchliche Mitarbeitende sowie Vertreterinnen und Vertreter katholischer Einrichtungen. Danach stellten sich die vier Mitglieder des Leitungsteams vor und gaben Einblicke in ihre Motivation sowie ihre bisherigen Tätigkeiten im kirchlichen Umfeld.
Warum aus dem Quartett demnächst ein fünfköpfiges Gremium werden wird, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Mittwoch.
So lief die Versammlung des Roruper Heimatvereins
Ein Neuer im Vorstand
Rorup. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Heimatvereins Rorup am Freitagabend standen mehrere Vorstandswahlen. Stephanie Wortmann (stellvertretende Vorsitzende), Karin Langener (Schriftführerin) und Erwin Tekath (Beisitzer) wurden von den Mitgliedern jeweils für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Michael Burzvwoda als Beisitzer. Johannes Pelz übernimmt das Amt des Kassenprüfers von Josef Mevenkamp.
Zuvor hatten Vorsitzender Michael Wermeling und Kassierer Thomas Bäumer Geschäfts- und Kassenbericht für das vergangene Jahr vorgestellt. Die Versammlung entlastete den Vorstand im Anschluss einstimmig.
Nach einer Abstimmung über eine Satzungsänderung dankte Michael Wermeling allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung im vergangenen Jahr, teilte der Verein mit. Für ihre langjährige Tätigkeit als Fahnenträgerin erhielt Ursula Bölling zum Abschied einen Blumenstrauß. Begonnen hatte die Versammlung, die im Landgasthaus Darup stattfand, mit dem traditionellen Grünkohlessen.

Wir bitten um Vorschläge zur Ehrenplakette 2026 in Rorup
In Vertretung aller Roruper Bürgerinnen und Bürger möchte die Dorfgemeinschaft rorup.net e.V. den Mitgliedern unserer Gemeinde, die sich durch beständiges ehrenamtliches Engagement in außergewöhnlichem Maße um Rorup verdient gemacht haben, einmal jährlich eine besondere Ehrung zukommen lassen. Die Ehrung richtet sich an Einzelpersonen oder Gruppen, die sich durch beständige herausragende Leistungen und besondere Tätigkeiten im Interesse der Allgemeinheit von Rorup hervorgetan hat. Vorschläge können von allen Roruper Bürgerinnen und Bürgern jederzeit formlos an rorup.net e.V. gestellt werden. Alle Vorschläge, die bis zum 15. Februar 2026 eingehen, werden für das laufende Jahr berücksichtig.
Wir freuen uns auf viele Vorschläge.
Voting für Sportmedienpreis im Kreis Coesfeld - Eure Stimme für Mia Bonekamp - auf geht´s
Liebe Roruperinnen und Roruper,
erneut hat es eine Sportlerin aus Rorup geschafft! Mia Bonekamp wurde nominiert für den begehrten Sportmedienpreis des Kreises Coesfeld.
Für Deine sportlichen Leistungen, liebe Mia, schon mal jetzt von rorup.net e.V., herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für das Voting.
Nun seit ihr gefragt, stimmt ab unter:
Bei der Kolpingsfamilie Rorup lief die erste Altkleider-Aktion des Jahres Schnee drückt die Sammelbilanz
Von Johanna Pelz
Altkleider und Schuhe sammeln im Schnee - das haben Stephan Gerdes und Andreas te Uhle aus dem Vorstand der Kolpingsfamilie Rorup noch nicht oft erlebt. In Tüten oder Kartons bringen die Menschen Altkleider, wenn immer am ersten Samstag im Monat die Altkleidersammlung im Dorf stattfindet. Dabei seien alle Altersgruppen vertreten, so te Uhle. Aufgrund der Wetterbedingungen wurden jedoch bei der ersten Sammlung im neuen Jahr deutlich weniger Altkleider und Schuhe als sonst abgegeben, erklärt der Roruper.
Das war schon mal anders: Viele Spender würden zwischen den Feiertagen aussortieren, deshalb sei die erste Sammlung im Jahr oft sehr erfolgreich, berichtet der Beisitzer des Leitungsteams der Kolpingsfamilie. Meistens kämen etwa ein bis zwei Tüten aus einem Haushalt zusammen. Doch nach Umzügen würden häufig auch größere Mengen an Altkleidern abgegeben.
Bekleidung, Tisch-, Haus- und Bettwäsche, Handtücher, Heimtextilien und Lederwaren sammelt die Roruper Kolpingsfamilie monatlich bei ihren Sammlungen und dauerhaft im Container neben dem Gemeindehaus. Im vergangenen Jahr sammelte die Kolpingsfamilie Rorup insgesamt circa 14 Tonnen Altkleider. Der Erlös kommt den sozialen Engagements und weiteren Aufgaben der Kolpingsfamilie Rorup zugute, so Gerdes. Auch die jährliche Beteiligung an der bundesweiten Schuhaktion im Januar und Februar war im Jahr 2025 mit 150 gesammelten Schuhpaaren in Rorup erfolgreich.
Die Kolpingsfamilie Rorup bringt die Altkleider nach der Sammelaktion zu einem Container der Kolpingsfamilie Dülmen. Von dort aus werden sie etwa einmal im Monat an die Kolping Recycling GmbH geliefert. Etwas anders ist der Weg der Schuhe: Diese schickt die Kolpingsfamilie per Post direkt an die Kolpingrecycling GmbH und der Erlös geht an die Kolping International Foundation.
Übrigens Am Samstag, 7. Februar, führt die Kolpingsfamilie Rorup parallel zur Sammelaktion am Kirchplatz eine Abholung vom Straßenrand durch.
Frohes neues Jahr!!
Wir, von rorup.net e.V., wünschen allen Roruperinnen und Rorupern und deren Freunde ein schönes und gesundes sowie erfolgreiches neues J A H R 2 0 2 6 ! ! !
Ein Segen für Haus und Stall
Bei Familie Letterhaus lebt eine alte Hoftradition fort
An Heiligabend geht Ernst Letterhaus durch jeden Raum seines Hofes. Die Haus- und Stallsegnung hat dort eine lange Geschichte.
Bei der Hofsegnung zu Heiligabend sind heute (v.l.) Ernst Letterhaus mit Sohn Andreas sowie den Enkeln Max, Felix und Ben unterwegs - und zwar in jedem Raum im Haus sowie im Stall
Wie viele Zimmer es auf seinem Hof gibt? Aus dem Stegreif kann Ernst Letterhaus das nicht sagen. Aber heute wird er jeden einzelnen Raum, jede Stube und Kammer betreten. Denn in seiner Familie lebt ein alter Brauch fort, der früher in den Bauerschaften weit verbreitet war: An Heiligabend segnet der Hausherr Haus und Stall.
Bis ins 12. Jahrhundert lässt sich der Hof Letterhaus nahe Rorup zurückverfolgen. Wie lange es den Brauch der Hofsegnung an Weihnachten gibt, kann Ernst Letterhaus nicht sagen - aber für ihn gehörte er Zeit seines Lebens mit dazu.

Liebe Roruperinnen und Roruper,
ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit, innezuhalten und sich über all das Gute zu freuen, das unser Dorf ausmacht.
Wir möchten uns herzlich für eure Unterstützung, euer Engagement und den Zusammenhalt bedanken, die Rorup das ganze Jahr über so besonders machen.
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!
Euer **Rorup.net-Team**
Thomas Pankoke wurde Tagessieger

Am vergangenen Sonntag fand die letzte Prüfung in diesem Jahr in der Ortsgruppe Rorup im Verein für Deutsche Schäferhunde statt. Richter Ludger Vortkamp konnten allen Teilnehmer bestätigen, dass sie die Prüfung bestanden hatten.
Die Prüfung startete bei kalten Temperaturen und gefrorenen Boden, der im Laufe des Tages langsam auftaute. Die FH3-Fährten und auch die FH2 Fährte war entsprechend herausfordernd. Die Hunde haben sehr gut gesucht und ihre Qualitäten bewiesen.
In der Unterordnung führte Marvin Engelberg in der Begleithunde-Prüfung vor. Souverän und gekonnt folgte der Rüde den Hörzeichen. Die Begleithundeprüfung bestand er nach sehr gutem Teil B im Personen- und Straßenverkehr. Auch bei Luisa und Thomas Pankoke lief es sehr gut. Die beiden Hunde hatten eine hohe Arbeitsfreude und waren motiviert. Leider verweigerte Eyko den Rücksprung an der Hürde und Thomas Pankoke benötigte ein Doppel-Hörzeichen bei der Vorausübung. Bei der Sitzübung stand die Hündin.
Im Schutzdienst waren beide Hunde überzeugend aktiv. Kleine Fehler führten zu Entwertungen. Thomas benötigte bei seiner Hündin zusätzliche Hörzeichen fürs Ablassen und Eyko von Luisa Pankoke suchte ein Versteck von insgesamt sechs nicht richtig aus und war beim Verbellen lästig.
In der Stöberprüfung müssen die Hunde auf einer Fläche kleine Gegenstände finden. In der Stufe zwei führte Andrea Pampus Maris vor. Hoch motiviert und voller Suchfreude startete die Hündin auf der 20 x 40 m großen Rasenfläche, auf der 4 kleine Gegenstände der Größe 10 x 3 cm versteckt waren. Die Hündin fand in der vorgegebenen Zeit von 12 Minuten alle Gegenstände. Das Team erhielt 94 Punkte mit der Note Sehr Gut.
Bei der Siegerehrung konnte Thomas Pankoke mit seiner Easy von Gut Hamicolt mit 273 Punkten den Tagessieg verbuchen, dicht gefolgt von Lusia Pankoke mit Eyko von Gut Hamicolt mit 272 Punkten. Bei den Fährtenhunden erreichte Susanne Wachsmut mit Didymoi vom Niederbühler Tor 96 Punkte, Paul Pankoke mit Boston vom Haus Vortkamp 94 Punkte, Susanne Wachsmut mit Vero von der Boyneburgker Straße 93 Punkte und Ester Vortkamp mit Hera vom Aufsteigenden Phönix in der Stufe1 96 Punkte. In der Prüfungsstufe Fährtenprüfung drei bestanden Luisa Pankoke mit Bira vom Haus Vortkamp und Andre Joos mit Amigo vom Edelsteinberg.
Frauen dürfen jetzt in Rorup den Vogel abschießen
Eindeutiges Votum der Mitglieder bei der gut besuchten Versammlung
Bei der Mitgliederversammlung gab es einen klaren Beschluss: Der Schützenverein Rorup stellt seine Satzung auf eine geschlechtsneutrale Grundlage und öffnet alle Posten. Es war nicht der einzige Antrag auf Satzungsänderung.
Die Mitgliederversammlung des Schützenvereins Rorup hat ein deutliches Zeichen gesetzt: Mit fast 90 Prozent der gültigen Stimmen haben sich die Mitglieder für eine „Gleichberechtigung aller Mitglieder und eine geschlechtsneutrale Formulierung der gesamten Satzung des Schützenvereins“ ausgesprochen.
Damit dürfen Frauen wie Männer Posten besetzen und nach einer Mitgliedschaft von zwei Jahren und einem Alter von 21 Jahren den Vogel in Rorup abschießen.
Es war nicht der einzige Antrag auf Satzungsänderung: Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für eine Erweiterung des Vorstands um zwei Beisitzer-Positionen aus. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde Nils Volmer einstimmig als dritter Beisitzer gewählt. Der vierte Posten blieb bis auf Weiteres unbesetzt. Hier könnte zukünftig eine Frau den offenen Posten im Vorstand besetzen.

Im vergangenen Jahr sind einige Frauen bereits in Rorup mitmarschiert. Nach einem deutlichen Beschluss der Mitglieder dürfen sie jetzt alle Posten besetzen und den Vogel abschießen.
Brukteria Rorup spricht seinem Vorstand das Vertrauen aus / Warten auf Start der Parkplatz-Sanierung Fortsetzung im bewährten Team
Mit dem bewährten Vorstandsteam um Kirsten Hülsenbeck geht der SV Brukteria Rorup auch in die nächste Amtszeit. Die Mitglieder der Schwarz-Weißen schenkten ihrem Vorstand auf der Jahreshauptversammlung das Vertrauen - alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt. „Ich bin darüber sehr glücklich“, sagt Vorsitzende Kirsten Hülsenbeck im DZ-Gespräch. „Denn wir haben gut harmoniert. Die Zusammenarbeit klappt super. Alle ziehen gut mit.“
„Wir haben gut harmoniert. Die Zusammenarbeit klappt super. Alle ziehen gut mit.“ Kirsten Hülsenbeck
Im Rückblick auf das vergangene Jahr wurde deutlich, dass sich im Verein viel bewegt hat – auf und neben dem Platz. Zahlreiche Aktivitäten, Turniere und Aktionen prägten das Vereinsleben, getragen von einem großen ehrenamtlichen Engagement. Aktuell zählt Brukteria Rorup 791 Mitglieder. Besonders im Kinder- und Jugendsport, etwa beim Turnen, Tennis und Tischtennis, verzeichnet der Verein weiterhin Zuwachs. Auch die Dart-Abteilung entwickelt sich stetig weiter und bereichert mit ihren Turnieren und Aktionen das Vereinsleben. Kirsten Hülsenbeck: „Wir haben sogar wieder eine Mädchen-Fußballmannschaft, die zunächst einmal altersübergreifend mit Engelbert ‚Ara‘ Willerscheidt trainiert.“ Ein Höhepunkt des Jahres war erneut der Abendlauf, „der das ganze Dorf immer wieder zusammenbringt“, so Kirsten Hülsenbeck. Vorsitzende und Organisatoren betonten, dass eine Veranstaltung dieser Größe ohne die tatkräftige Unterstützung der anderen Roruper Vereine allerdings nicht möglich wäre.
Finanziell steht Brukteria Rorup auf soliden Beinen. Durch Spenden konnten wichtige Anschaffungen realisiert werden. So wartet eine Sitzgruppe, bestehend aus zwei Metallbänken mit Rückenlehnen und einem Tisch darauf, einbetoniert zu werden. „Dafür müssen wir aber zunächst den Bereich am Spielplatz pflastern“, berichtet die Vorsitzende weiter.
Da die Stadt angesichts der Haushaltslage derzeit keine Zuschüsse gewähren kann, werde im Verein verantwortungsvoll und sparsam gewirtschaftet.
Zudem stimmten die Mitglieder über zwei Satzungsänderungen ab, die der Modernisierung und Vereinfachung der Vereinsstruktur beim SV Brukteria Rorup dienen. Beide Änderungen wurden einstimmig von den anwesenden Mitgliedern in der Versammlung angenommen.
Aktuell warte man darauf, dass der Parkplatz am August-Wermeling-Stadion saniert werde. Die Ausschreibung dafür sei längst abgeschlossen. Bis Ende des ersten Quartals 2026 sollten laut Planungen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Wir warten nahezu täglich darauf, dass es endlich losgeht.“ Zum Abschluss der Versammlung, die gegen 21.30 Uhr endete, wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt
Ehrungen

Silber: Hubert Lewe, Nadine Rohm, Maria Voßkühler, Sina Willerscheid, Simon Bertling, Kay Böckmann, Viola Bolle, Robin Fromme, Rene Kock, Manuel Peter, Benedikt Praß, Christian Rump, Markus Schulze Robert, Ulrike Te Uhle, Saskia Wärmeling, Hanna Wortmann, Nils Wortmann u Gold: Sonja Arning, Gregor Brockmann, Stephan Klaus Konrad, Maria Gehlen, Florian Grondke, Martin Krümpel, Marc Merfeld, Maria Wemhoff- Röschenkemper, Norbert Merfeld u 50 Jahre: Heinz Josef Jasper, Felix Schmiemann u 60 Jahre: Heribert Bertelsbeck, Alfons Langener, Helmut Schulz
"Villa im Park"

Zur Zeit sind viele fleißige Hände im Park unterwegs. rorup.net e.V. baut, dank GAK-Kleinprojekt aus der Leader-Region Hohe Mark, eine große Hütte für alle Roruperinnen und Roruper und deren Freunde.
Heute war Richtfest, am vergangenen Samstag wurden ca. 45qm Pflaster verlegt und bald wird Vollzug vermeldet werden können.
Ein ganz großes Dankeschön an alle Helfer.


































