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Mittwoch, 4. März 2026permalink
Kritik an der Gerätehaus-Situation
 
Das eigene Gerätehaus war das zentrale Thema bei der Versammlung des Löschzuges Rorup. Zugführer Markus Möllers bezeichnete die derzeitige Situation als schwierig und inakzeptabel. Einige Mängel seien bereits behoben worden, aber noch lange nicht alle. Möllers appellierte an die Politik und die Leitung der Feuerwehr, die Bemühungen um eine tragfähige Lösung konsequent fortzuführen. Rorup sei der am schnellsten wachsende Ortsteil - eine zukunftsfähige Lösung für den Löschzug bleibe daher dringend erforderlich.
Das Gerätehaus an der Hauptstraße war kürzlich auch Thema gewesen bei der Versammlung des Stadtfeuerwehrverbandes. Dort hatte Dezernent Christoph Noelke mitgeteilt, dass angesichts der finanziellen Lage der Stadt ein Neubau sowohl in Rorup als auch in Merfeld derzeit nicht möglich sei (DZ berichtete). Allerdings sollten beide Gerätehäuser „nachhaltig ertüchtigt“ werden, so Noelke. Für Rorup arbeite der Hochbau an einer Interimslösung mit Containern, hatte der Dezernent gegenüber der DZ ergänzt. Noch in diesem Jahr, so zumindest der Plan, sollten die Verbesserungen in Angriff genommen werden.
Bei der Versammlung ging auch Hubert Sommer, Leiter der Dülmener Feuerwehr, auf die Gerätehaus-Situation ein. Er erläuterte die aktuellen Bemühungen und den Stand in Bezug auf das Gerätehaus und betonte, dass es schwieriger sei als an anderen Standorten, eine akzeptable Lösung zu finden. Dennoch muss weiter nachgebessert werden von der Stadt. Die Hoffnung gehe in Richtung eines Vorschlags, mit dem alle leben könnten.
Zu Beginn des Treffens hatte Möllers zudem auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. 17 Einsätze standen an, davon acht im eigenen Löschbezirk. Die festgelegten Schutzziele konnten erreicht werden, betont der Zugführer. Zum Jahresende zählte der Löschzug Rorup 38 aktive Kameraden - ein Zuwachs von vier Mitgliedern. Neben den Einsätzen standen 23 Dienstabende sowie weitere besondere Dienste auf dem Plan. Die durchschnittliche Beteiligung bei Einsätzen habe sich positiv entwickelt, dennoch müsse die Dienstbeteiligung insgesamt weiter verbessert werden, so Möllers.
Zudem standen einige Beförderungen an. Tim Göttker und Carlos Tenge sind jetzt Feuerwehrmänner, Kimberly Krabbe darf sich Oberfeuerwehrfrau nennen, Hendrik Kerkeling Hauptbrandmeister. Wolfgang Kerkeling wechselte in die Unterstützungsabteilung. Des Weiteren standen Wahlen an, bei denen der Vorstand im Amt bestätigt wurde. Daneben ernannten die Mitglieder Kimberly Krabbe zur neuen Kassenprüferin.

Ortsvorsteher Paul Pankoke dankte dem Löschzug für die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Die Situation im Gerätehaus bezeichnete er ebenfalls als ärgerlich und inakzeptabel, versprach jedoch, sich weiterhin für eine schnelle Lösung einzusetzen - auch wenn ein Neubau noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werde, bis die entsprechenden Gelder zur Verfügung stehen. 
Quelle:
DuelmenerZeitung.jpg