Mittwoch, 18. Februar 2026


„Ich freue mich wie Bolle, dass es endlich losgegangen ist.“ Kirsten Hülsenbeck, Vorsitzende des SV Brukteria Rorup, ist sehr froh, dass am vergangenen Dienstag die Baufirma aus Krefeld angerückt ist, die den Parkplatz der Schwarz-Weißen am August-Wermeling-Stadion saniert und neu gestaltet. Ursprünglich seien die Arbeiten schon für Ende November angedacht gewesen.
Aktuell wird noch die Asphaltdecke aufgebrochen. „Ursprünglich hatte die Firma gehofft, die eingebaute Tragschicht weiterverwenden zu können“, berichtet Hülsenbeck. „Aber da handelt es sich wohl um Hochofenschlacke und die ist nicht mehr nutzbar.“ So bringe eine Firma aus Hochmoor mit dem Lkw neuen Schotter an den Birkenweg und nehme dann den abgebrochenen Asphalt und die alte Tragschicht wieder mit. „Da kommen wohl um die 100 Lkw-Ladungen zusammen“, rechneten die Bauarbeiter vor Ort zusammen. Für den Überbau des Kanals werde aber der alte Erdaushub weiterverwendet, so Hülsenbeck.
Das Wetter sei natürlich nicht angenehm für die Bauarbeiter, „aber derzeit auch kein Problem“, heißt es. Der Sportverein hat den Bauarbeitern nach Angaben von Kirsten Hülsenbeck eine Kabine aufgeschlossen und eine Kaffeemaschine bereitgestellt.
„Es werden ja auch neue Rohre verlegt und das Gebäude wird neu angeschlossen. In der Vergangenheit hatten wir das Problem, dass sich bei Starkregen bis zu 40 Zentimeter Wasser unter dem Gebäude gesammelt hat.“ Unter dem Clubheim gebe es einen Kriechkeller, wo man das unschöne Phänomen habe beobachten können. „Das war wirklich nicht schön und bisweilen wirklich sehr unangenehm.“ Daher nehmen die Roruper auch gerne in Kauf, dass in den kommenden Wochen bei Heimspielen im August-Wermeling-Stadion die Parkplätze knapp sein werden. „Unsere Roruper bitten wir, zu Fuß oder mit dem Rad zu unseren Heimspielen zu kommen“, so Hülsenbeck weiter. Die auswärtigen Gäste würden rechtzeitig vor den jeweiligen Spielterminen informiert, „dass am Wochenende im Gewerbegebiet geparkt werden kann. Wir werden dann das entsprechende Tor zum Stadion aufmachen. Dann ist der Weg zum Sportplatz zwar etwas weiter, aber es ist ja hoffentlich auch nur für eine begrenzte Zeit.“ Nach Angaben der Stadt Dülmen sollen die Arbeiten, natürlich auch abhängig von der Witterung, rund drei Monate dauern. Was genau erneuert wird, erklärt Jonas Homann vom städtischen Tiefbau: „Ein bestehender Seitengraben wird verrohrt und die bestehenden Asphalt- und Pflasteroberflächen sowie Grünflächen werden erneuert.“ Die Glascontainer, die bislang auf dem Parkplatz-Gelände standen, werden für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten in den Empter Weg verlagert.
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