
Am vergangenen Samstag fand bei der Ortsgruppe Rorup des Vereins für Deutsche Schäferhunde eine Prüfung mit der höchstmöglichen Teilnehmerzahl statt. Neben den Sporthunden, die in drei Abteilungen (Fährte, Unterordnung, Schutzdienst) geprüft werden, gab es viele Spezialisten in der Fährtenarbeit.
Das trockene Wetter, sowie die in den letzten Tagen aufkommende Wärme, machten es den Hunden deutlich schwerer, insbesondere in der Fährtenarbeit. Wie Leistungsrichter Ludger Vortkamp bemerkte, habe er auf Ortsgruppenprüfungen selten ein derart starkes Teilnehmerfeld in der Fährte erlebt. In der Stufe FH3 zeigte Thomas Pankoke mit seiner „Easy von Gut Hamicolt“ eine fehlerfreie Arbeit, die mit 100 Punkten bewertet wurde. Es folgte mit nur einem Punkt weniger Paul Pankoke mit seinem „Boston von Haus Vortkamp“. Auf Platz drei rangierte Matthias Tuinte mit seiner „Eastwind von Gut Hamicolt“ und 97 Punkten.
Ebenfalls in FH3 folgten Melanie Heaps mit „Ulme vom Ohrbecker Esch“ (96 Punkte, vorzüglich), Suanne Wachsmut mit „Vero von der Boyneburgker Straße“ (91 Punkte, sehr gut) sowie Ulrike Schöpe mit „Wilma vom Haus Lohe“ (85 Punkte, gut). In der Stufe FH1 sicherte sich Jürgen Hanning mit „Inka vom Klausner Grund“ ein „sehr gut“ mit 95 Punkten. Auch die Ergebnisse der Sporthunde im Bereich der Fährte waren überdurchschnittlich.
Nach der Fährte ging es zur Unterordnung der Begleithunde und der Sporthunde auf das Trainingsgelände in der Nähe von Kloster Hamicolt. Hier zeigten die Hunde eine hohe Arbeitsbereitschaft und viel Motivation und arbeiteten ihren Hundeführerinnen und Hundeführern aktiv zu. Ein Hund in der Stufe IGP1 war von der Kulisse der Zuschauer so abgelenkt, dass er sich nicht ausreichend auf einige Übungen konzentrieren konnte. Alle anderen Teilnehmer erreichten auch hier ihr Ziel.
Im Bereich des Schutzdienstes zeigte sich, dass die Hunde auch in außergewöhnlichen Situationen den Hörzeichen große Aufmerksamkeit schenkten. Sie waren gut auf das Prüfungsgeschehen vorbereitet. Dennoch konnte ein Hund in der Stufe IGP1 das Ziel nicht erreichen. Spezialist im Schutzdienst war Hubertus Jasper mit seinem „Dyke Fortis Lupus“, der mit 90 Punkten ein „sehr gut“ erhielt.
Im Gesamtüberblick aller Bewertungen erreichte Nina Blanke aus Borken mit ihrem „Dieter-Ludewig vom Argatos“ den Tagessieg mit 100 Punkten in der Fährte, 88 Punkten in der Unterordnung und 93 Punkten im Schutzdienst (Gesamtergebnis: 283 Punkte, Note „sehr gut“). Auf Platz zwei folgte „Creacher vom Ellewicker Feld“, vorgeführt von Melanie Peiler, mit 261 Punkten (Fährte 88, Unterordnung 80 und Schutzdienst 93 Punkte).
In der Stufe IGP1 starteten Jörg Geilmann mit seinem „Xorro vom bösen Bruderblick“ und Mona Gerding mit „Igraine vom Patriot“. Die Begleithundeprüfung von Silke Terkuhlen mit „Gin von Gondor“ war ebenfalls sehr erfolgreich.