Freitag, 27. August 2010permalink

Fahrt zur Möhnetalsperre

Gut meinte es Petrus mit den 52 Ausflüglern des Roruper Heimatvereins, die eine Fahrt zur Möhnetalsperre im Sauerland unternahmen. Bei strahlend blauem Himmel mit einigen Schäfchenwolken und angenehm sommerlichen Temperaturen verging die anderthalbstündige Anfahrt bei guter Laune wie im Flug.

Eine kompetente und sachkundige Führerin vermittelte vor Ort zunächst Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der sauerländischen Talsperren für die Strom- und Wasserwirtschaft – auch für das Münsterland. Auch der technische Aspekt wurde nicht außer Acht gelassen, und die Besucher bekamen einen Eindruck von den außergewöhnlichen Baumeister- und Techniker-Leistungen vor fast nunmehr 100 Jahren, aber auch von den Strapazen bei der Errichtung des Bauwerks, die mit den heutigen technischen Möglichkeiten überhaupt nicht vergleichbar ist. Erwähnung fand auch die Bombardierung der Talsperre in der Nacht zum 17. Mai 1943, die 1 200 Menschen und unzähliges Vieh in den Tod riss. Nach einem Spaziergtang über die Mauerkrone der Talsperre führte der Weg wieder hinab zur Sohle, wo der parallel zur Staumauer verlaufende Kontrollstollen besichtigt werden konnte. Eindrucksvoll wurde hier vermittelt, wie verantwortungsbewusst mit dem wertvollen Gut „Wasser“ umgegangen wird und welche Sorgfalt hinter dem, was wir tagtäglich wie selbstverständlich benutzen, steht. Mit den so gewonnenen Eindrücken ging es weiter zum nur einige hundert Meter entfernten Heinrich-Lübke-Haus. Bei frischen Leckereien vom Grill ließ man die Eindrücke noch einmal Revue passieren, um dann mit bester Stimmung am Spätnachmittag wieder in Rorup anzukommen.

Quelle:
Streiflichter.jpg