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Montag, 31. Juli 2017permalink

Unimog-Familie auf Tour

Jahrestreffen lockt über 400 Besitzer des „Universal-Motor-Gerätes“ nach Rorup

Die Augen von Franz Schlüter und seinem Organisationsteam beim Jahrestreffen der Unimog-Veteranen-Treffen strahlten. Sind es doch über 400 Unimogs, die sich ein Stelldichein in Rorup geben. „So groß war dieses Treffen noch nie, noch nie haben sich so viele angemeldet. Da ist die Freude auch bei uns riesengroß,“ berichtet Schlüter. Alle zogen an einem Strang, die Roruper Landfrauen sorgten schon vor dem dreitägigen Treffen für die Verpflegung der vielen auswärtigen Gäste, und viele fleißige Hände sorgten für einen reibungslosen Ablauf des tollen Events. Die Gegebenheiten bei der Familie Karger hätten auch nicht besser sein können. Und es hat einfach Flair. Kein anderes Fahrzeug weltweit wurde in einer so großen Vielfältigkeit und verschiedenen Ausführungen gefertigt, wie der Unimog. Die Besucher bestaunen die Fahrzeuge, und viele zeigten sich an der Technik interessiert. An allen drei Tagen war der Zulauf richtig groß. Am Samstagabend fand dann eine große Party statt, auf der dann auch zahlreiche Mitglieder für ihre 25- jährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Am Rande der Festivitäten wurde gefachsimpelt, Fachgespräche geführt und auch Teile verkauft. „Ich habe richtig Glück gehabt und sehr günstig etwas für meinen Unimog erstanden,“ freute sich Paul Riedel aus Haltern.

Riedel gehört auch zum Stammtisch, der dieses große Event organisiert hat. Aus ganz Deutschland und auch aus den umliegenden Ländern waren die Freunde zum jährlichen Treffen mit ihren unverwüstlichen Fahrzeugen angereist. Zum Glück spielte das Wetter mit, sodass das „Universal-Motor-Gerät“ seine Geländetauglichkeit nicht unter Beweis stellen musste. Im nächsten Jahr ist das Unimogtreffen am Nürburgring. Der Unimogclub ist mittlerweile 32 Jahre alt und hat 1152 Mitglieder.

Das älteste Fahrzeug ist von 1949, ein Bohringer, und der gehört Franz Schlüter. „Ich bin auf dieses Fahrzeug auch echt stolz,“ gestand er erfreut. Davon wurden damals auch nur 600 Exemplare gebaut. Vom Hof Karger aus wurden mehrere Ausfahrten gemacht, Betriebe in der Umgegend wurden besichtigt, das Programm ließ sich wirklich sehen.

„Der Zusammenhalt ist einfach super, es macht einfach Freude dabei zu sein“, so Franz Schlüter. Viele der Gäste, die in Familienstärke angereist waren, haben sich ihre Wohnwagen oder auch Zelt mitgebracht, und auch in der Umgebung in Ferienwohnungen übernachteten die Gäste aus ganz Deutschland. „Es ist schon toll, was die hier auf die Beine gestellt haben, und dass das Wetter so gut mitspielt, ist einfach auch klasse,“ so Ernst Letterhaus. Als Nachbar lässt er es sich natürlich nicht nehmen, dabei zu sein. So wie viele weitere Besucher von nah und fern ebenfalls nicht.

 

Quelle:
DuelmenerZeitung.jpg