„Die Fertigstellung des behindertengerecht umgebauten Bürgerhauses inklusive der Außenanlagen, die weiter verbesserte Ausstattung des Familienparks im Dorfkern und der Einsatz für den Erhalt der Marienschule mit ihren zurzeit 89 Schülern wie für den Kindergarten waren zentrale Punkte unserer Arbeit in den vergangenen zwölf Monaten“, betonte Pankoke und hob hervor: „Die meisten Zielvorgaben wären ohne den vorbildlichen Einsatz der Roruper Vereine, der Institutionen, der sachkundigen Bürger, vielfach auch der mitwirkenden Firmen und insbesondere ohne das Engagement unseres Ortsvorstehers Dieter Klaas nicht zu realisieren gewesen.“
Klaas, kooptiertes Vorstandsmitglied des Ortsverbandes, konnte die Ausführungen des Vorsitzenden zu den einzelnen Bereichen nur unterstreichen und ging in seinem Bericht in erster Linie auf den schülerzahlengerechten Ausbau der Schule, die kostenintensive Sanierung der Turnhalle, auf das in Betrieb genommene Seniorenheim und das mittlerweile vorbildliche Bürgerhaus ein, für das 50 ehrenamtliche Helfer an 24 Wochenenden mehr als 500 Arbeitsstunden geleistet hätten. „Für Rorup ist es ungemein wichtig, dass die Schule, der Kindergarten und das Bürgerbüro erhalten bleiben“, stellte der Ortsvorsteher mit großem Nachdruck fest.
Ärgern würde er sich im Moment hauptsächlich darüber, dass es bei der Neuansiedlung von zwei Betrieben im Roruper Gewerbegebiet mit je 5000 qm Flächenbedarf und einer Reihe von Arbeitsplätzen aus seiner Sicht unverständliche Schwierigkeiten mit der Dülmener Verwaltung geben würde. Da er in diesem Punkt nicht mehr weiter käme, hätte er die CDU-Fraktion eingeschaltet, die ihre Hilfe zugesagt habe, teilte Dieter Klaas mit. Fraktionsvorsitzender Willi Wessels bestätigte: „Wir werden den Roruper Ortsverband bei all seinen Vorhaben nach Kräften unterstützen.“ Vor einer abschließenden und recht lebhaften Diskussionsrunde informierte er die Anwesenden neben dem Stadtverbandsvorsitzenden Markus Brambrink außerdem über die Innenstadtentwicklung, über die Themenkreise Schulen und Kitas in Dülmen, über die Wirtschaftsförderung, über Haushaltsprobleme sowie über die Außendarstellung der Stadt mit all ihren Ortsteilen und Bauerschaften.